<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844</atom:id><lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 18:53:01 +0000</lastBuildDate><title>Tansania | weltwärts mit der DTP</title><description>Ab August '10 gehts für mich ein Jahr nach Mafinga, einer Kleinstadt in Tansania. Dort werde ich für ein Jahr an der Berufsschule MLVTC leben und arbeiten. Zu tun haben werde ich mit einem Windkraftprojekt und kleinen Solararbeiten, aber auch die eine oder andere Unterrichtsstunde gehören zu meinen Aufgaben. Von meinen Erfahrungen mit einer ganz fremden Kultur und meinem ungewöhnlichen Alltag möchte ich regelmäßig auf meinem Blog berichten und möglichst viele Menschen damit erreichen.</description><link>http://www.tansaniablogger.de/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>32</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-1989991903807002180</guid><pubDate>Sun, 31 Jul 2011 11:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-31T13:24:45.910+02:00</atom:updated><title>Ich packe meinen Koffer und nehme mit...</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Unzählige wertvolle Erfahrungen, unvergessliche Erlebnisse und spannende Geschichten, tansanische Kultur zusammen mit etwas Ugali, eine neue Sprache... Doch was lasse ich hier? Natürlich Freunde, Bekannte, mein neues Zuhause. Aber was lasse ich hier von MIR? Und was kommt auf mich zu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich fange ich heute an meine Tasche zu packen. Nicht mal mehr eine Woche bleibt mir, bis ich nächstes Wochenende nach Dar es Salaam fahre. Raphael hat diese Woche schon die Zelte abgebrochen um noch ein wenig mit seiner Familie zu reisen. Für mich bleiben noch Unmengen an Arbeit zurück, die ich heute mal versucht habe auf eine TODO-Liste zu fassen. Als das DIN-A4 Blatt voll war hatte ich keine Lust mehr weiterzuschreiben. Für heute steht Schreibarbeit auf dem Plan. Doch bei der ganzen Arbeit bleibt die gedankliche Verarbeitung von dem was momentan passiert, von dem was passiert ist und von dem was vor mir liegt ganz verloren, deshalb will ich heute mal versuchen etwas davon auf meinen Blog zu verfrachten und versuche drei Fragen in Kurzform zu beantworten ohne mich dabei auf mein altes paar Turnschuhe zu beziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Frage: Was nehme ich mit?&lt;br /&gt;Ich nehme viele neue Fähigkeiten mit, die ich auch beim Namen nennen kann. Ich bin einer neuen Sprache mächtig geworden, die für mich der Schlüssel zu Land und Leute war und mich wahrscheinlich ewig an die Verbundenheit erinnern wird. Ich habe viele handwerkliche Fähigkeiten dazugewonnen. Ich kann schweißen, diverse Metallarbeiten ausführen, habe Grundlagen der Elektrotechnik gelernt, kann autarke Windanlagen bauen, div. Solarsysteme berechnen, bauen, installieren, habe meine Fähigkeiten als Lehrer und in Präsentationen verbessert, kann Hühner, Kaninchen und Schweine schlachten, Feuer machen, eine Papaya schneiden, mit den Händen essen...&lt;br /&gt;Aber viel wertvoller sind die Dinge, die ich nicht so richtig beim Namen benennen kann und die dieses Jahr auf eine gewisse Weise zum lehrreichsten Jahr meines bisherigen Lebens gemacht haben. Lehrreich aber einmal auf eine ganz andere, unschulische Art. In keinem anderen Jahr meines Lebens habe ich so viele menschlichen Dinge lernen und erfahren können wie in diesem Jahr. Ob menschlich jetzt das richtige Wort ist weiß ich nicht, aber das was ich meine ist einfach mal etwas ganz anderes als das, was man in der Schule oder in einem Buch lernen kann und unbezahlbar. Es geht um das Leben und ich glaube über das habe ich in diesem Jahr viel gelernt. Doch natürlich habe ich auch erfahren, dass „Lernen“ immer ein Prozess mit Höhen und Tiefen ist, denn auch die gab es gewiss in diesem Jahr und haben zum Erfolg beigetragen.&lt;br /&gt;Ich habe eine andere Lebensweise kennengelernt, ein anderes Miteinander, eine andere Art des Arbeitens, der Familie, der Freizeit, des öffentlichen Lebens, ohne jetzt hier irgendeine Art der Wertung einzubringen und ich habe viele dieser Dinge, die keine Dinge sind auch ausprobieren können.&lt;br /&gt;Viele dieser (Un-)Dinge werden mir wahrscheinlich erst klar, wenn ich zurück in Deutschland bin. Andere entdecke ich vielleicht nie und reisen unentdeckt im Gepäck mit mir, werden mich aber doch für den Rest meines Lebens mit einem gewissem Gewicht begleiten. Gewiss ist aber jetzt schon, dass ich zurückkommen werde und das Alte mit neuen Augen sehen werde. Vieles vermeintlich „deutsche/westliche“ hinterfrage ich schon jetzt immer kritischer. Ich hoffe ich falle nicht einfach zurück in das alte Leben und ein gesundes Maß an Kritik bleibt mir erhalten. Diese kurzen Röcke gehen auf jeden Fall überhaupt nicht ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Frage: Was lasse ich hier?&lt;br /&gt;Diese Frage ist doch um Längen schwerer zu beantworten als die erste, denn dafür müsste ich in die Köpfe der Leute schauen können, mit denen ich hier zu tun hatte und in die Zukunft, denn die Nachhaltigkeit meiner Arbeit zeigt sich erst dann. Natürlich sind auch Dinge entstanden, die man schon jetzt sehen kann. Hier steht ein neues Windrad, dort ein neues Solarsystem. Doch diese Veränderungen haben kaum einen Wert, wenn sie nicht weitergeführt werden. Ich hoffe vielmehr, dass ich einigen Menschen Probleme, neue Gedanken und Alternativen aufzeigen konnte, ohne dabei in irgendeiner Weise etwas aufzudiktieren. Und hier bin ich mir auch ziemlich sicher, dass wir zumindest den ein oder anderen erreichen konnten. Welchen Effekt dies jedoch in sich trägt ist noch einmal eine andere Frage und zeigt sich erst in der Zukunft. &lt;br /&gt;Mal abgesehen von der Arbeit an der Schule ist aber in diesem Jahr unglaublich viel in Richtung Völkerverständigung passiert. Vorurteile gibt es unglaublich viele und sind natürlich. Bei sehr vielen Menschen habe ich durch das Leben in der Gesellschaft diese Vorurteile verringert und abgebaut und wenn dies nur beim Schieben der Schubkarre, bei der Feldarbeit oder bei der Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln passiert ist, was ein Weißer ja nicht macht.&lt;br /&gt;Doch ich denke am Ende muss ich mir bewusst werden, dass ich um einiges mehr mitgenommen habe, als ich hier gelassen habe. Ein Verhalten, das schon unsere Vorfahren zu Kaiserzeiten hegten und auch heute noch an vielen Stellen weitergeführt wird. Trotzdem hinkt der Vergleich natürlich gewaltig, denn bei den Sachen, die ich mitgenommen habe ist es nicht so, dass die Dinge dann hier weg sind sondern sie leben nun doppelt weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Frage: Was brauche ich jetzt für die Zukunft?&lt;br /&gt;Nun kommt mit gewaltiger Rasanz ein ganz neuer Lebensabschnitt auf mich zu. Noch habe ich fast 2 Wochen hier in Tansania, aber in nicht einmal drei Wochen werde ich schon an meinem neuen Hochschulort in Delft sein und an den ersten Aktivitäten teilnehmen. Da kann es schon mal etwas mulmig im Bauch werden. Kann ich so schnell in das neue, alte Leben zurückfinden? Mich an die neuen Anforderungen anpassen? Auf was muss ich mich gefasst machen? Zeit für viele Reflexionen bleibt da nicht! Ich denke ich werde für die Anfangszeit viel Disziplin brauchen und 48 Stunden Tage. Schießlich gibt es auch so viele Leute die ich gerne wiedersehen würde und mit denen ich gerne Zeit verbringen würde. Aber ich freue mich bei all dem Stress auf die Zeit die kommt. Denn wieder bedeutet sie viel Neues.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-1989991903807002180?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/07/ich-packe-meinen-koffer-und-nehme-mit.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-3569026568728273695</guid><pubDate>Tue, 12 Jul 2011 17:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-07-12T19:13:53.521+02:00</atom:updated><title>Globale Erwärmung, Treibhauseffekt, CO2-Emissionen, Ressourcenschwund – ja was denn nu?</title><description>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;All diese Begriffe, denen in Deutschland die Menschen schon überdrüßig werden, sind in Tansania vielen Menschen noch gänzlich unbekannt. Da muss was getan werden, so dachten wir zumindest. Doch wie könnten wir möglichst viele Menschen erreichen und in Sachen Klima aufklären? Gut, da waren ja schon die alten Village Presentations, bei denen aber immer primär die tolle Technik, die unsere Schule anbietet vorgestellt wurde. Dass man damit das Klima schützt, das hatte man vielleicht noch gehört, aber warum und was das Klima überhaupt ist, das wusste man nicht so genau.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also Aufklärung musste her und wo geht das besser als in den Schulen? Das dachten wir uns und hatten den Plan ein Programm auf die Beine zu stellen, mit dem wir an die umliegenden Schulen gehen. Nach einigem hin und her mit irgendwelchen Büros, die für die Schulen verantwortlich sind und nach komplizierten Terminplanungen mit einer Secondary School war es dann endlich soweit. Wir bekamen zwei Vormittage um knapp 300 Schülern der Luganga Secondary School die Botschaft unseres Freiwilligenjahres mit auf den Weg zu geben.&lt;br /&gt;Geübt hatten wir schon ein wenig mit den Schüler des Erneuerbare Energien Departments bei uns an der Schule, nämlich auch wenn sie den Studiengang hier belegen bedeutete das noch lange nicht, dass die Schüler auch wissen, warum Erneuerbare Energien nötig sind. So sind einige unserer Schüler aus allen Wolken gefallen, als sie über die Folgen des Klimawandels und den Ressourcenschwund aufgeklärt wurden. Plötzlich wurde der Ausbildung noch ein neuer Sinn hinzugefügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-3QOCXPdiVzk/Thx9YTy5lAI/AAAAAAAAA3s/6miATslBJ3M/s1600/DSC01465.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-3QOCXPdiVzk/Thx9YTy5lAI/AAAAAAAAA3s/6miATslBJ3M/s320/DSC01465.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Aber nun zurück zu unserem Schulprogramm. Wir hatten nun nicht wirklich viel Zeit um ausgiebig auf jedes einzelne Thema einzugehen. Trotzdem war es uns wichtig einen möglichst großen Überblick über die Themen zu geben. So teilten wir unser Programm in zwei Bereiche. Der eine war zum Klimawandel mit seinen Folgen, sowie zum Treibhauseffekt und die Rolle des CO2. Der zweite Bereich war zum Thema Energien und Ressourcen und speziell die Aufgabe von erneuerbaren Energien, wofür wir extra unser Solar und Windpräsentationssystem mitgebracht haben. Besonders sind wir dabei immer auf die Rolle jedes einzelnen Schülers eingegangen und haben zum Beispiel die Abholzung in Tansania zum Thema gemacht und die Fragestellung, wie jeder einzelne etwas an der Situation verändern kann. Wichtig war es uns in allen Fragen immer so anschaulich wie möglich zu erklrären und deutlich zu machen, dass wir alle in einem Boot sitzen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ddMq1kO6bGE/ThyADI4fx-I/AAAAAAAAA3w/mNfO_-QmJKs/s1600/DSC01474.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-ddMq1kO6bGE/ThyADI4fx-I/AAAAAAAAA3w/mNfO_-QmJKs/s320/DSC01474.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Damit die Inhalte möglichst gut überkamen haben wir die Gruppen soweit geteilt wie es eben möglich war, sodass wir jeweils 2 Gruppen parallel am ersten und am zweiten Tag unterrichtet haben.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als näheres Beispiel bot sich der Kilimanjaro immer gut an, denn auch auf dem Kilimanjaro wird das Eis jedes Jahr dünner. Das wussten die meisten. Dazu kamen die Berichte der Alten, die da lauten: „Früher... da war es viel kälter und es regnete viel mehr“. Jaja, früher war alles besser, das kennen wir ja auch. Aber diese Aussagen zeigten, dass an diesem Klimawandel doch was dran sein muss und die Schüler begannen sich ihre Gedanken zu machen und gut zuzuhören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Unterricht konnte man dann auch auf dem Pausenplatz hören: „Ich werd meinen Alten überzeugen, dass wir uns ein Solarsystem holen.“ Ob es dazu wirklich kommt mag ich bezweifeln. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir in den wenigen Stunden, in denen wir zusammen waren neue Gedankengänge eröffnet haben und für eine Problematik sensibilisiert haben, über die vorher praktisch noch nicht nachgedacht wurde. Eine großer Erfolg! Ein tolles Programm. Nur schade, dass wir erst so spät damit angefangen sind. An Schulen in der Umgebung mangelt es nicht und erst recht nicht an Menschen, die immer noch rumlaufen und keine Ahnung haben, warum der Regen bald nicht mehr reichen könnte um die Ernte einzufahren. Nur verrückt, dass die Menschen hier an der Misere eigentlich so wenig anteil haben, aber wir Klimasünder trotzdem herkommen und etwas von Ressourcenschonung erzählen wollen. Trotzdem geht es uns alle was an und ich hoffe, dass unsere Nachfolger das Programm in irgendeiner Form aufnehmen können. Denn Raphael fährt am Donnerstag und für mich bleibt noch einiges zu tun, bis ich in einem Monat um diese Uhrzeit wieder im alten Bünde bin.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-3569026568728273695?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/07/globale-erwarmung-treibhauseffekt-co2.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-3QOCXPdiVzk/Thx9YTy5lAI/AAAAAAAAA3s/6miATslBJ3M/s72-c/DSC01465.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-1309250797619139833</guid><pubDate>Sun, 26 Jun 2011 18:46:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-26T20:46:57.374+02:00</atom:updated><title>Winteranfang – Zeit zum Abschied nehmen</title><description>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während auf der anderen Erdhalbkugel die Leute so langsam wieder in der Grillsaison angekommen sind und sich die Schwimmbäder wieder füllen ist bei uns auf der Südhalbkugel der Winter angebrochen. Naja so richtig Sommer und Winter gibt es hier bei uns in Äquatornähe ja nun nicht, sondern eher Trocken- und Regenzeit. Trotzdem wird mir immer bewusster, dass meine Zeit hier nun ein immer schnelleres Ende findet. Der Regen bleibt nun schon seit mehr als 2 Monaten aus. Die Landschaft ist kahl und nachts wird es wieder so kalt, dass wir das Kaminfeuer anschmeißen und uns davordrängeln. Und so kommt es auch, dass wir schon von vielen Leuten Abschied nehmen müssen. Letzte Woche sind die Schüler in die langen Sommerferien gegangen. Viele der Schüler sind unsere Freunde geworden in diesem Jahr und viele von ihnen werden wir so schnell nicht wiedersehen. So haben wir am letzten Wochenende Abschied gefeiert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Ox8lmdyOnH0/TgLz4HpyeBI/AAAAAAAAA3A/RLrIYpVyoV0/s1600/DSCF0555.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ox8lmdyOnH0/TgLz4HpyeBI/AAAAAAAAA3A/RLrIYpVyoV0/s200/DSCF0555.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;An dem Wochenende gab es gleich zwei Abschiedsfeiern. Eine für unser Erneuerbare Energien Department, unser Arbeitsumfeld des letzten Jahres und eine zweite Abschiedsfeier am Sonntag im Freundeskreis und mit dem Schülerchor. Das Highlight der Feiern war eins unserer Schweine. Schließlich hatten wir extra im letzten September zwei Ferkel gekauft, die für das Abschiedsessen dienen sollten und fleißig gefüttert. So musste jetzt schon das erste Schwein dran glauben. In Deutschland verboten haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen das Schwein bei uns Zuhause mit Verstärkung einiger erfahrener Schüler zu schlachten - dabei waren wir eigentlich die Schüler in diesem Fall. Es ging schon Samstagmorgens los, dass wir dass Schwein fachmännisch zerlegten. Dabei blieb nichts über. Nur Borsten, Hufnägel, Gallen- und Urinblase waren Abfall. Alles andere, wirklich alles andere wurde gekocht und zubereitet – selbst die Knochen. Es gab einen Topf mit Eingeweiden, einen mit dem kleingehacktem Kopf, Würste mit Gehirn und anderen Organen und eine Füßesuppe, die als besondere Delikatesse gilt. Fotos erspare ich an dieser Stelle mal dem supermarktgewöhntem Leser. Natürlich gab es aber auch richtiges Fleisch. Nachdem ich das ganze Jahr kein Schweinefleisch mehr zu Gesicht bekommen hatte (Fleisch ist hier bei uns eine absolute Seltenheit) war ich echt angetan davon, wie lecker Schweinefleisch doch sein kann. Als Extra gab es noch Pommes und Reis mit Soße. Das halbe Schwein haben wir dann noch für den Sonntag an die Seite gelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag Abend kamen also alle Schüler des Departments, sowie Mr. Maseleka. Als alle da waren wurde noch kurz gebetet und dann wurde sich aufs Büffet gestürzt. Da hatten wir dann auch einen Fehler gemacht. Wir hatten niemanden, der wie üblich das Essen austeilt, sondern jeder konnte sich einfach nehmen so viel er wollte und so kam dann auch was unvermeidlich war. Die Schüler schaufelten sich die Teller randvoll. Schnell waren die Pommes leer, dann der Reis und auch das Fleisch ging zur Neige, bis am Ende Raphael und ich fast leer ausgingen. Da hatten wir nicht mit dem riesigen Hunger der Schüler gerechnet, die sonst nur Maisbrei mit Bohnen gewöhnt sind. Naja nichtsdestotrotz haben wir unser kleines Stück Fleisch aufgegessen bevor es dann noch etwas förmlich wurde. Der Departmentsprecher übernahm die Regie und übergab das Wort erst an Mr. Maseleka, der unsere Arbeit würdigte und sich bedankte, sowie an einen der Schüler, der auch noch ein paar Worte sagte. Insgesamt war der Abend dann aber früh vorbei und als dann auch die letzten weg waren haben Rapahel und ich uns noch auf den Weg ins Dorf nach Luganga gemacht um noch etwas zu Essen zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;span id="goog_1895402781"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_1895402782"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen wurden wir dann schon wieder gegen Sechs aus dem Bett geschmissen. Jetzt standen die Mädchen vom Schülerchor vor der Tür, die anfangen wollten zu Kochen und für die zweite Feier am Abend alles vorzubereiten. Uns war das nach der ganzen Arbeit am Vortag nur zu Recht und so haben die Mädchen sich um alles gekümmert. Draußen wurde noch ein großes Drei-Stein-Feuer aufgebaut auf dem in einem riesigem Topf Reis gekocht wurde, jetzt in Mengen, die wohl reichen sollten. Auch das Fleisch wurde zubereitet. Wir mussten uns also um nichts kümmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-WfDWzbERPuU/TgL1QZYSoZI/AAAAAAAAA3Q/l14qTW5Xytw/s1600/DSCF2219.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-WfDWzbERPuU/TgL1QZYSoZI/AAAAAAAAA3Q/l14qTW5Xytw/s200/DSCF2219.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am Abend dann ging es zu einem der Klassenräumen, der zu unserer Überraschung schon aufwändig mit Tüchern geschmückt war. Eine Musikanlage wurde aufgetrieben und Bongo-Flava dröhnte aus den Boxen. Es waren Tische und Stuhlreihen aufgestellt. Es gab einen Plan, wie die Feier abzulaufen hatte, wer wann Danke sagen durfte und welches Lied wann gespielt oder gesungen werden sollte. Natürlich war auch wieder Mr. Maseleka eingeladen, sowie der Pastor und einer der Kirchenältesten. Diese Art der Feiern sind typisch für Tansania. Es gibt oft einen sehr förmlichen Ablauf. So war Matthew, einer unserer Freunde Vorsitzender der Feier und führte an dem Abend immer mit Plan in der Hand durch die Feier. Raphael und ich saßen vorne an einem Tisch nur für uns zwei, genau in der Mitte. Rechts war der Ehrentisch mit Mr. Maseleka und Co. Auf der anderen Seite saßen die beiden Chefs vom Chor und vor uns die geladenen Gäste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-LgBwGcgfhSY/TgLz9CJC1TI/AAAAAAAAA3I/XLZHTV9gvOM/s1600/DSCF2196.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-LgBwGcgfhSY/TgLz9CJC1TI/AAAAAAAAA3I/XLZHTV9gvOM/s320/DSCF2196.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Uns wurde viel geboten. Zwei Schüler haben sich einen Rap ausgedacht. Drei andere eine Tanzanlage. Zwischenduch gab es mal wieder ein Lied vom Chor. Und natürlich mussten die Ehrengäste auch alle noch ein „paar“ Worte zu unserem Abschied loswerden. Dieses Mal haben wir dann auch ein wenig mehr Platz bekommen um uns zu bedanken. Am Ende kam dann das von allen langersehnte Essen und diesmal gab es auch genug für alle. Natürlich haben wir heute auch als erste bekommen und haben so doch noch ein paar schöne und echt leckere Schweinstücke abbekommen. Dann wurde auch noch ein wenig getanzt. Dabei habe ich dann auch versucht die Tanzschritte der anderen nachzumachen, bin aber doch immer wieder gescheitert und aus dem Tritt gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5Qk9aJBeBKQ/TgL0Wj3-gQI/AAAAAAAAA3M/ySJByJMCCGI/s1600/DSCF2258.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-5Qk9aJBeBKQ/TgL0Wj3-gQI/AAAAAAAAA3M/ySJByJMCCGI/s320/DSCF2258.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Insgesamt war es ein schöner Abschied. Vor allem am Sonntag war ich überrascht, was sich die Leute alles haben einfallen lassen und wie formal das Prozedere dann am war. Richtig gut fand ich die Verwertung unseres Schweins, von dem praktisch nichts über geblieben ist. Ich war nach dem Wochenende aber auch ein wenig geschafft. Jetzt kommt die letzte Zeit auf uns zu, die wir wohl so gut wie ohne Schüler verbringen werden. Den ein oder anderen sieht man dann vielleicht aber doch noch. Noch 6 Wochen, dann bin ich schon wieder Zuhause. Ein seltsamer Gedanke.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-1309250797619139833?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/06/winteranfang-zeit-zum-abschied-nehmen.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Ox8lmdyOnH0/TgLz4HpyeBI/AAAAAAAAA3A/RLrIYpVyoV0/s72-c/DSCF0555.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-555434194551536481</guid><pubDate>Sun, 12 Jun 2011 06:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-06-12T08:15:16.533+02:00</atom:updated><title>Es ist soweit...</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;...der Basti schreibt mal wieder aus Tansania. Ich komme blogmäßig zwar noch aus der „HALBZEIT“-Pause, doch bin ich praktisch schon in der Endphase. Viel ist passiert in den drei Monaten, doch hatte ich nie diesen „Aha-das-muss-ich-jetzt-berichten“-Effekt, wie vielleicht noch im ersten halbem Jahr. Der Alltag hat sich eingeschlichen. Alles was neu war ist vertraut geworden und die Tage waren meist ausgefüllt, sodass mir die Idee eines Blogeintrags zu selten kam und wenn, dann fehlte mir das Thema. Noch verbleiben genau zwei Monate in dem Land, das ich lieb gewonnen habe, dann wartet wieder das alte, neue Leben auf mich, das ich schon fast ein wenig fürchte, aber auf das ich mich auch riesig freue. Heute will ich aber nochmal kurz von meiner letzten Reise mit vielen Fotos berichten. In den letzten drei Monaten habe ich nämlich auch meinen kompletten Jahresurlaub verbraten. Im April war ich unterwegs mit Freundin und Familie und habe versucht möglichst viele Eindrücke zu teilen. Heute schreibe ich aber von meiner letzten Reise Ende Mai.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-aKV2x0QmjYQ/TfRW8HiqN_I/AAAAAAAAA2k/WVtJCXCt4bw/s1600/map_of_tanzania2.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-aKV2x0QmjYQ/TfRW8HiqN_I/AAAAAAAAA2k/WVtJCXCt4bw/s320/map_of_tanzania2.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Mein Plan war es in 2 Wochen Resturlaub Ostafrika zu bereisen und zudem hatte mich schon seit langem der Wunsch gepackt mal wieder ein Flugzeug zu besteigen. Ein Segelflugzeug war nun nicht aufzutreiben, so wurde letztendlich auf einen Motor zurückgegriffen. Lange geplant und erspart ging es so Ende Mai endlich los. Nachdem ich mit dem Bus Dar es Salaam erreicht hatte ging es am nächsten Morgen zusammen mit Lenny zum Flughafen um eine Cessna zu besteigen und einen ausgiebigen Flug über Sansibar, Tanga, Arusha, Serengeti bis Mwanza (siehe Karte) genießen zu können. Ich habe dann auch gleich am Anfang den Co-Piloten-Sessel abestaubt, sodass ich auf meine Kosten kam und endlich mal wieder einen schönen Flug genießen konnte, auch wenn mit störenden Motorgeräuschen. Bei den ganzen Zwischenlandungen wurden immer wieder Passagiere ein- und ausgeladen und ich freute mich jedes Mal über Start und Landung. Aus der Luft haben wir die beschäftigte Metropole Dar es Salaam, sowie die Traumstrände Sansibars beobachten können. Weiter ging es vorbei am höchsten Berg Afrikas, dem Kilimanjaro, Vulkanen, dem Ngorongoro Krater mit der höchsten Wildtierdichte Afrikas. In der Serengeti haben wir dann im Tiefflug die weltbekannte Wanderung der Zebras, Büffel und Antilopen beobachten können, die sich über Kilometer in Ameisenstraßen durch die Serengeti reihten, bis dann irgendwann der größte afrikanische See Lake Victoria vor uns auftauchte und wir in Mwanza landeten (Bilder siehe Dia-Show).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-R-kcVmNcddo/TfJrhA1OxAI/AAAAAAAAAz8/KyMwuZyxQOs/s1600/IMG_3101.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://1.bp.blogspot.com/-R-kcVmNcddo/TfJrhA1OxAI/AAAAAAAAAz8/KyMwuZyxQOs/s320/IMG_3101.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;In Mwanza stieß Kornelius zu uns und wir haben dann am gleichen Abend noch einen Containerschiff erwischt, dessen Mannschaft bereit war uns gegen ein kleines Fahrtgeld mit bis nach Kampala zu nehmen. In mehr als 30 Stunden und mit nur einem funktionierendem Motor haben wir den Victoria See überquert. Kabinen gab es für uns nicht, sodass wir draußen auf Matratzen unterm klaren Sternenhimmel geschlafen haben. Es gab viel Zeit mit den Seebären, die sich schon morgens zum Schichtwechsel den Billigschnaps kippten, Geschichten zu erzählen, die Reise zu planen, Wäsche zu waschen und mit den vier anderen Mitreisenden aus Chile, Rumänien und Uganda Erfahrungen auszutauschen. Am Ende nach einem genialen Einparkmanöver (ala ich fahr eichfach gegen die Wand dann steh ich) war ich dann aber doch froh in Kampala zu sein und nachdem die Einreise dann auch recht einfach abgewickelt war, wurden die Taschen noch im Hostel abgeliefert, bevor es auf Sightseeingtour ging. Am Abend haben wir dann Raphael und Maresa getroffen, die auch gerade unterwegs waren und haben für den nächsten Tag eine Raftigtour auf dem Nil geplant.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-f0fTOyBJRSU/TfRR0SjsvWI/AAAAAAAAA2M/P2Uo-BOkRh4/s1600/great-lakes-023.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-f0fTOyBJRSU/TfRR0SjsvWI/AAAAAAAAA2M/P2Uo-BOkRh4/s320/great-lakes-023.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ED4xObT1R2M/TfRSzW7zaeI/AAAAAAAAA2U/2DUOVPsWd4g/s1600/DSCF0383.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-ED4xObT1R2M/TfRSzW7zaeI/AAAAAAAAA2U/2DUOVPsWd4g/s320/DSCF0383.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Es ging dann schon früh morgens nach Jinja, dem Ort an dem der Nil aus dem Victoria See tritt. Nach einem kleinen Frühstück und Sicherheitseinweisung ging es für uns fünf ins Schlauchboot den Nil herunter. Mit Grade 5, war dies schon der anspruchsvollste Parcour, den man mit einem Schlauchboot bezwingen kann und nur eine Stufe unter dem absolutem Maximum. Und so hatten wir auf der rund 30 Km langen Tour auch absolut unseren Spaß. Ich weiß schon gar nicht mehr so genau wie oft ich aus dem Boot geschleudert wurde und unter Wassermassen begraben wurde, bevor mich die Rettungsweste wieder nach oben geschleudert hat, auf jeden Fall hatte ich jedes Mal meinen Spaß. Dazu kommt noch die unsagbar schöne Natur rund um den Nil, der noch viele Tausend Kilometer zurücklegen muss, bevor er irgendwann in Ägypten ankommt. Zur Abrundung des Tages haben wir uns dann auch noch im freien Fall im Bungee-Sprung dem Nil entgegen gestürzt. Ein besonderes Erlebnis und ein rundum gelungener Tag, den man am Abend im Bett spürte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-snGBC8QmBA4/TfJspb3WKkI/AAAAAAAAA0Q/LhluTOo4Mek/s1600/IMG_3146.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/-snGBC8QmBA4/TfJspb3WKkI/AAAAAAAAA0Q/LhluTOo4Mek/s320/IMG_3146.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach einem weiterem Tag Kampala ging es dann im Nachtbus wieder in der alten Dreiergruppe nach Ruanda, genauer nach Kigali. Ruanda und Kigali haben mich dabei nachhaltig beeindruckt. Ruanda ist ein sehr sauberes und augenscheinlich gut organisiertes Land. Alles ist auf Fortschritt ausgerichtet. An allen Ecken wird gebaut. Es gilt als absolut sicher bei Tag und bei Nacht und die Menschen sind anders als in Tansania stolz auf ihr kleines Land mit der höchsten Bevölkerungsdichte Afrikas, bei kaum Bodenschätzen. Geführt wird das kleine Land von Präsident Kagame, der seid dem schrecklichem Genozid 1994 die Macht hält und überall seine Finger drin haben zu scheint. Korruption steht unter harter Strafe und scheint es praktisch nicht zu geben. Die Geschichte des Genozids 1994 haben wir im beeindruckenden Genozidmuseum in Kigali genauer kennengelernt. Über eine Millionen Menschen sind in diesem kleinen Land auf die unmöglichsten Arten abgeschlachtet worden und alles unter den Augen der Weltöffentlichkeit und der UN. Nachdem ich das Museum verlassen habe hatte ich genug für den Tag. Es zeigte die Menschheit hat aus der Nazizeit noch nicht gelernt und Genozide sind bis heute noch möglich. Selbst in Europa während der Balkankrise oder im Vietnam haben Genozide noch in jüngerer Geschichte unglaublich viele Opfer gefordert. Das Museum ist ein beeindruckendes Mahnmal, aus dem man lernen muss.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-28aFuEjzQZg/TfRCkdXZdhI/AAAAAAAAA0o/Z783-yFFrF8/s1600/IMG_3153.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://1.bp.blogspot.com/-28aFuEjzQZg/TfRCkdXZdhI/AAAAAAAAA0o/Z783-yFFrF8/s200/IMG_3153.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am späten Abend ging es dann weiter an die Kongolesische Grenze nach Gisenyi an den Kivu-See zu anderen Freiwilligen des DED. Dort haben wir in einem wunderschönen Haus direkt am See ein wenig relaxt, das Championsleague-Finale geschaut und den Sieg Barcelonas gefeiert, sowie ein wenig die in einen kongolesischen Teil (genannt Goma) und einen ruandischen Teil aufgespaltene Stadt angeschaut. In den Kongo konnten wir dabei leider nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-lfSYCpZe9Bw/TfRCyGwUbQI/AAAAAAAAA0w/o7V9me2po2c/s1600/IMG_3210.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-lfSYCpZe9Bw/TfRCyGwUbQI/AAAAAAAAA0w/o7V9me2po2c/s320/IMG_3210.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Als letztes Ziel stand Kigoma auf unserem "Plan". Kigoma, auch als Endstation bezeichnet, ist eine ruhige Stadt endlich wieder auf tansanischer Seite am Tanganiykasee und war ein schöner Endpunkt unserer Reise. Von Kigoma aus sind wir zu dem nur mit einem Boot erreichbarem Gombe Stream Nationalpark gefahren, in dem es Schimpansen gibt, die sich bei unserem Besuch leider nicht zeigten. Aber damit muss man natürlich rechnen schließlich handelt es sich nicht um einen Zoo. Die Natur und Abgeschiedenheit war dafür umso beeindruckender. Und das kristallklare Wasser des tiefsten Sees Afrikas lud beim Sonnenuntergang im Kongo zum Baden ein. Zu guter Letzt hatten wir noch einen interessanten Tag mit vielen Gesprächen beim Besuch anderer Freiwilliger an der burundischen Grenze, die dort als Krankenschwestern arbeiten. Der Gegenbesuch ist schon vereinbart. Nach 33 Stunden Busfahrt bei 2 Stunden anhalten zum Schlafen im Bus war ich dann aber auch wieder froh in meinem Mafinga und in meinem Bett zu sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-555434194551536481?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/06/es-ist-soweit.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-aKV2x0QmjYQ/TfRW8HiqN_I/AAAAAAAAA2k/WVtJCXCt4bw/s72-c/map_of_tanzania2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-2192469346211495609</guid><pubDate>Thu, 10 Mar 2011 22:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-10T23:28:54.470+01:00</atom:updated><title>HALBZEIT!</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich bin ich über die Anfangsphase der zweiten Hälfte schon wieder hinweg, dennoch möchte ich an dieser Stelle mal etwas resümieren. Und mit dem Resümee möchte ich versuchen kritisch, realistisch und möglichst reflektiert das Geschaffte und Erlebte zusammenzufassen und teilweise für mich zu bewerten, sowie anstehende Aufgaben und Unternehmungen anzukündigen. Dabei will ich diesmal auch ein größeres Augenmerk auf die Arbeit richten, denn wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, habe ich gerade in letzter Zeit doch meistens von Freizeitaktivitäten berichtet. Das liegt daran, dass es sich davon einfacher berichten lässt, denn die Erfahrungen sind meist gut und es gibt die passenden Bilder dazu. Gerade bei der Arbeit sind die Zusammenhänge meist komplex und langwirrig, warum was, wie läuft ist nur schwer so zu erklären, dass eventuelle Vorurteile nicht bestärkt oder gar geschaffen werden und nicht selten entzieht es sich auch einfach meinem Vorstellungsvermögen, welche Gedanken und Gründe hinter einzelnen Gegebenheiten stecken. Ich denke da stecken dann auch einfach Kulturunterschiede, die man in einem halben Jahr nicht verstehen kann, wer weiß ob überhaupt irgendwann!? Aber ich schweife ab. Da ich gemerkt habe, dass es doch viel zu schreiben gibt, mach ich aus meinem Halbzeitbericht eine Triologie, die trotzdem noch drei lange Teile beinhalten wird. Also nur etwas für wirklich interessierte. Heute starte ich mit:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Arbeit, Arbeit...&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Achtung: Da ich hier auch vermehrt eigenen Bewertungen schreibe  möchte ich nochmal auf die Subjektivität meiner Einträge verweisen.  Alles was ich schreibe ist das was ich wahrnehme und darüber denke.  Jemand anders könnte es ganz anders sehen. Deshalb auf keinen Fall als  allgemeingültig ansehen!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wo beginn ich bei der Arbeit? Die Seminare und Kurse, dich ich vor Beginn meines Aufenthalts genossen habe lasse ich an dieser Stelle mal weg und starte mit unserem Seminar zum Windradbau in Dar es Salaam in meinem ersten Tansaniamonat:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-KJr6UngXM_Y/TKzWLuc00rI/AAAAAAAAAi0/X8kH44Dhm2A/s1600/DSC_0989.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="https://lh3.googleusercontent.com/-KJr6UngXM_Y/TKzWLuc00rI/AAAAAAAAAi0/X8kH44Dhm2A/s400/DSC_0989.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;Das Seminar Anfang September letzen Jahres, das wir zusammen mit unserem Chef Willfried Nyambulapi und dem Techniker Jonathan Kisukuli besucht haben, hat uns für unsere Arbeit in Mafinga schon jetzt sehr geholfen. Nach den drei Wochen waren wir bereits in der Lage Windturbinen zu konstruieren und haben darüber hinaus viele theoretische Grundlagen, sowie Kontakte mitnehmen können.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Auf der anderen Seite habe ich aber schon hier gemerkt, dass unsere Stellung und unsere Arbeit in Tansania eine andere sein würde, als wie ich es aus Deutschland gewohnt war. In unseren Kleingruppen beim Seminar, zwischen Ingenieuren und Handwerkern, kam uns von Anfang an eine Leiterrolle zuteil, die wir gar nicht tragen wollten. Zum einen war ich schließlich wie alle anderen auch beim Seminar um selbst den Bau zu LERNEN und zum Anderen war es nie meine Absicht die Kolonialrolle des bestimmenden und allwissenden Weißen zu übernehmen. So stand ich schon in meiner zweiten Woche in Tansania vor einem kleinen Dilemma, denn oftmals fiel es mir wirklich leichter die englische Anleitung zu verstehen und zudem wurde von mir erwartet, dass ich etwas sage, oder zumindest absegne, bevor es dann ans Werk gehen konnte. Zum Teil habe ich mich mit der Angabe „Ich habe gerade keine Ahnung was zu machen ist“ versucht aus der Affäre zu ziehen, aber zu oft fehlte es mir einfach an Geduld abzuwarten, bis ich bei einer Entscheidung übergangen werde und so habe ich oft doch gesagt „Lasst es uns so machen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum oftmals dieses Bild vom allwissenden, reichen, fleißigen, ein wenig überspitzt gesagt, unfehlbaren Weißen besteht finde ich ist eine gute und berechtigte Frage, die mich seit meiner zweiten Woche beschäftigt. Denn dieses Bild habe ich bisher sehr oft wiedergefunden und hat meiner Meinung und Erfahrung nach einen großen Einfluss auf das Selbstbewusstsein vieler Tansanier. Die Gründe dafür sind mit Sicherheit vielfältig und nicht einfach auf den Punkt zubringen. Die Anfänge liegen bestimmt auch schon in der Kolonialzeit, aber ich möchte mich auf das Heute beschränken, denn daran ist noch am ehesten was zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;(Achtung, jetzt kommt MEINE teilweise verallgemeinerte Erfahrung, Einschätzung, Meinung)&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mir das Auftreten vieler Weißer hier anschaue fällt doch meistens auf, dass es doch einerseits die Touristen sind, die mit viel Geld nach Tansania kommen, mit einem großen Auto oder gar Flugzeug ein paar Nationalparks abklappern um dann auf Sansibar auszuspannen, die das Bild vermitteln, dass man weiß sein muss um soviel Geld haben zu können, schließlich kann sich ein Tansanier das niemals leisten. Oder eben auf der anderen Seite sind es sogenannte Missionare, Experten oder Entwicklungshelfer, die schon mit dem Selbsverständnis kommen, dass sie, die gut gebildeten und aus der „ersten Welt“ kommenden, den armen Tansaniern helfen müssen, Geschenke machen und Lehrer, Pastoren oder Ärzte sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für ein Bild muss dann hier hängen bleiben? Das Bild, dass die Wazungu alle mehr auf dem Kasten haben als die Tansanier, schließlich sieht man nie Bettler oder arme Weiße, zudem hört man gibt es da drüben sogar Geld, wenn man nicht arbeitet. Die gezogene Konsequenz, die ich nun schon oft gehört habe und immer wieder lange Diskussionen mit sich bringt ist ganz einfach: Die Hautfarbe ist schuld. Eine wie ich finde verheerende Erkenntnis, denn wenn man sich mit dieser gezogenen Konsequenz einfach seinem „Schicksal“ ergibt kann es kein heraus geben. Es entsteht eine Nehmerhaltung, kein Ansporn bzw. geradezu Angst davor in den Wettbewerb zu treten, schließlich hat man als Tansanier sowieso keine Chance, denn man hat die falschen Gene. Ein Teufelskreis, in dem man sich auch ausruhen kann und mit dem man sich gut entschuldigen kann. Das Schicksal hat geurteilt, ich bin schwarz, ich kann nichts tun. Dass diese Erkenntnis falsch ist brauche ich an dieser Stelle glaube ich nicht sagen und es gibt glücklicherweise auch genügend Gegenbeispiele, die mich daran immer wieder erinnern und die es gilt in ihrer Vorbildrolle zu stärken. Ein Thema, dass mich immer wieder wütend macht. An dieser Stelle glaube ich greift das System weltwärtsKiswahili. Ein Geben und Nehmen. Natürlich nicht immer, aber doch oft, so hoffe ich zumindest. Leider gibt es auch die puren Abenteurer und Partyfreiwilligen, die viel kaputt machen können. Aber jetzt kehre ich wieder zurück zum Seminar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ingesamt denke ich, dass das Seminar Raphael und mir viel gebracht hat und wir viel mitnehmen konnten. Jedoch denke ich, dass viele (nicht alle) tansanische Teilnehmer aufgrund der Sprachbarriere (das Seminar war komplett auf Englisch) nicht das nötige Know-How mitnehmen konnten um jetzt selbstständig Windturbinen zu bauen. Das finde ich sehr schade, zumal alle sehr fähige Handwerker waren, soweit ich das einschätzen kann. Auch von W. Nyambulapi und J. Kisukuli fiel die Ausbeute wohl eher durchschnittlich aus. W.Nyambulapi war auch schon vorher in der Lage die Windräder zu bauen und konnte vielleicht noch ein paar Anregungen mitnehmen. J. Kisukuli, so denke ich, konnte von der Theorie nicht viel mitnehmen, da es am Englischen fehlt, aber dafür handwerklich einiges ausprobieren und lernen. Zum selbstständigen Bau reicht es aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-IRnuBXUJ03E/TXlNt-gSRjI/AAAAAAAAAzY/CP1P9tbMIeo/s1600/5.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="https://lh3.googleusercontent.com/-IRnuBXUJ03E/TXlNt-gSRjI/AAAAAAAAAzY/CP1P9tbMIeo/s320/5.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Nach dem Seminar, in der Anfangszeit in Mafinga haben wir versucht uns einzuleben und nicht gleich irgendetwas aus dem Boden zu stampfen. Wir haben an den täglichen Arbeiten in der Werkstatt teilgenommen. Dabei haben wir viel mit Metall gearbeitet und das Schweißen gelernt. In der Anfangszeit haben wir so einige Solartankheater gebaut, die zu Wassererhitzung dienen. Die Arbeiten in der Werkstatt machen mir bis heute riesen Spaß und ich konnte für mich schon viel dabei lernen. Trotzdem steht immer die Frage im Raum, inwieweit man durch sein Mitwirken Arbeitsplätze gefährdet oder wegnimmt. In der Anfangszeit stellte sich diese Frage noch weniger, schließlich waren wir erst mehr Last als Hilfe, doch mehr und mehr arbeiteten wir selbstständig und übernahmen Arbeiten, sodass sich die Frage nach der Richtigkeit immer mehr stellte. Unsere Antwort darauf etwas später.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu aber erstmal die Situation im Erneuerbare Energien (RE) Department: Es sind momentan drei Leute angestellt. Zum einen ist das Willfried Nyambulapi als jahrelanger und erfahrener Techniker und frischgebackener Leiter. Außerdem Erick Lugala, ebenfalls erfahrener Techniker und seit letztem Jahr Lehrer für EE. Und zu guter Letzt Jonathan Kisukuli, der ebenfalls als begabter Techniker für anfallende Arbeiten da ist. Außerdem ist der Rektor Mr. Maseleka als ehemaliger Leiter immer noch in viele Dinge involviert und unterrichtet auch. Alle drei Angestellten haben bereits hier am Department gelernt. Nun ist die Situation so, dass die Beteiligung in der Werkstatt durchaus oft zu wünschen übrig lässt. In der Anfangszeit war es J. Kisukuli, mit dem wir jeden Tag in der Werkstatt waren. Die anderen haben sich nur selten blicken lassen. Da wir aber noch nicht so sehr in den Abläufen waren haben wir uns dabei noch nicht so viel gedacht. Dann als Kisukuli im November in eine lange Auszeit zum Feld bestellen und wie er sagte Kinder erziehen ging, waren wir plötzlich alleine in der Werkstatt und haben Produktionsaufgaben komplett übernommen. Mehr und mehr wurde uns klar, dass wir von dem Geld, dass durch den Verkauf der Produkte reinkam, die Löhne der anderen drei bezahlt würden und wir deren Arbeiten übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wirklichen Gründe für die bis heute oft schwache Beteiligung in der Werkstatt sind mir immer noch schleierhaft. Es kamen Begründungen, wie dass die Löhne nicht bezahlt werden konnten (Wovon auch?), die organisatorischen Strukturen in der Schule keine richtige Arbeit zuließen u.Ä., die die Motivation stark drückten. Es wurde oftmals also das eigene Feld in der Arbeitszeit bestellt oder anderes gemacht um sein Auskommen zu sichern. Das finde ich ist irgendwo auch zu verstehen, wenn es wirklich mal 1-2 Monate kein Geld von der Schule gibt, trotzdem sollte doch die Motivation sein das Department zu stärken um im Endeffekt die Löhne zahlen zu können, so denke ich zumindest. Manchmal glaube ich aber auch nach Berichten von vorigen Jahrgängen, dass die Bemühungen der letzten Jahre einfach zu oft nicht ausreichend belohnt wurden, sodass man einfach kein Vertrauen mehr hat. Die Begründung, dass der Fleißige oft für die Faulen arbeitet und nachher selber nichts mehr hat kann ich auch verstehen. Wie gesagt, das sind alles Mutmaßungen, die wirklichen Gründe oder Bestätigungen für meine Vermutungen werde ich wohl nicht mehr bekommen.&lt;br /&gt;Es ist aber nun nicht so, dass nur wir arbeiten würden. Erik Lugala z.B. kümmert sich mittlerweile wirklich gut um die praktischen Belange der Schüler und beschäftigt und schult gut und auch Nyambulapi kümmert sich als Leiter um Budgets, Kunden und hat ab und zu mal ein Auge auf die Arbeiten in der Werkstatt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber zurück zu der Frage, wie wir uns verhalten wollen. Nehmen wir nun Arbeitsplätze? Vielleicht. Aber deshalb haben wir uns mittlerweile aus der Standardproduktion von Öfen und Solartankheatern komplett zurückgezogen, auch wenn wir dafür gerne eingeplant werden. Wir haben uns in der Werkstatt voll und ganz auf die Windräder spezialisiert und versuchen hier etwas anzutreiben, denn aus Eigeninitiative passiert momentan in die Richtung leider nicht viel. Doch bevor wir uns nur hinsetzen haben wir uns gesagt: Hängen wir uns lieber ein wenig mehr dahinter und versuchen somit die anderen Techniker und Schüler mit ins Boot zu nehmen. Ob der Weg richtig ist wissen wir nicht und werden wir vielleicht in ein paar Jahren sehen, wenn wir wissen was aus den Windrädern geworden ist, ob unsere Arbeit nachhaltig war, denn das sollte das Ziel sein. Eigentlich ist die Zielgabe Eigeninitiative von Tansaniern zu unterstützen, aber wenn keine kommt - abwarten!? Das wäre die Alternative, die teilweise auch schon in der Vergangenheit gefahren wurde. Die Rückmeldung heute geht von Faullenzern bishin zu Streitigkeiten. Diese Aussagen über Vorgänger haben ihnen in ihren Bestrebungen bestimmt nicht geholfen und wir sehen, dass das Warten auf Eigeninitiative bis heute auch noch wenig Früchte getragen hat. Also versuchen wir es auf einem anderen Weg. Ein Experiment. Der Ausgang ist ungewiss. Vielleicht sind die Folgen sogar negativ und führen in größere Nehmerhaltung, vielleicht ist es von uns nur Aktionismus. Aber wir denken uns auch, wenn unsere Arbeit vielleicht schon nicht der Schule hilft, dann doch bitte zumindest bei den Schülern und denjenigen, die in den Dörfern dann von einem Windrad mit Strom versorgt werden, oder generell bei der Verbreitung und Bekanntmachung von erneuerbaren Energien. Wie gesagt die Richtigkeit, wenn es soetwas überhaupt gibt, ist auch für uns fraglich. Für uns ist es aber momentan logisch der beste Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zusammenhang mit den Windrädern steht auch die nicht enden wollende Geschichte der Magneten, um die sich schon die vorigen Jahrgänge vergeblich gekümmert haben und um die wir uns jetzt auch schon seit Beginn kümmern. Wir haben eine Großbestellung in China aufgegeben, die endlich letztes Wochenende in Dar es Salaam angekommen sein soll. Nun muss das Schiff noch entladen und das Paket freigegeben werden, dann können wir es hoffentlich endlich in Empfang nehmen. Wenn es dann noch die richtigen Magneten sind erhoffe ich mir einen neuen Schub für die Windradproduktion, die jetzt dringend auf die Magneten wartet, die schon für Anfang Januar eingeplant waren und zum Generatorenbau notwendig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem haben wir erreicht, dass wir endlich einen richtigen Windradturm an einem zentralen Ort der Schule bauen. Die Fundamente sind jetzt fertig gegossen. Der Turm soll überwiegend Vorführunszwecken dienen und weniger der Stromerzeugung und darüber hinaus den Schüern zur Übung helfen. Zwischen den Village Presentations soll hier die Vorführturbine laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kleines Windrad zu Vorführungszwecken ist auch bereits im Einsatz und sorgt immer für viel Publikum. Ein zweites zum Verkauf wartet nun auf die Magneten um es fertigzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wie ihr seht können wir unsere Arbeit sehr frei einteilen. Wir sind praktisch fast komplett dafür verantwortlich was wir tun. Wenn wir nichts tun würden würde das wahrscheinlich auch gehen. Unsere Stellung an der Schule als Freiwillige ist schon eine ganz besondere. So wird uns nur selten eine Bitte ausgeschlagen. Alle sind sehr Hilfsbereit und auch beim Thema Geld für Materialien kommen wir meistens an unser Ziel, wenn auch oft mit Verzögerung.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun sind die Windräder aber nicht unsere einzige Aufgabe. Wir haben es uns auch zum Ziel gesetzt mehr und mehr aus der Werkstatt herauszukommen und so sind wir zum Beispiel angefangen den Schülern in Englisch und Physik zu helfen, weil es dafür momentan keine Lehrer gibt. Dafür gehen mittlerweile pro Woche zwei Vormittage plus Vor- und Nachbereitung drauf. Das Lernen mit den Schülern macht mir viel Spaß und es wird auch immer effektiver, da man sich aneinander gewöhnt. Auch hier besteht die Gefahr, dass ein Problem erstmal herausgeschoben wird, schließlich gibt es auch jetzt noch keine Lehrer für die beiden Fächer und wir decken den Mangel zumindest vorerst. Auf der anderen Seite können wir so den Schülern helfen und darum geht es und momentan vorrangig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-53Mb4hcpnZw/TVwtfNMO6EI/AAAAAAAAAwA/BmyxI41xE3Y/s1600/P1000685.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="https://lh3.googleusercontent.com/-53Mb4hcpnZw/TVwtfNMO6EI/AAAAAAAAAwA/BmyxI41xE3Y/s400/P1000685.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;Außerdem ist eine andere große Aufgabe die Präsentation von erneuerbaren Energien und unseren Produkten in abgelegegen Dörfern ohne Strom, die sogenannten Village Presentations (kurz VP). Dafür haben wir am Anfang des Jahres einen Plan aufgestellt mit 10 Präsentationen, der bisher auch soweit erfüllt wurde. Darauf bin ich schon sehr stolz, denn gerade in der Vergangenheit haperte es aus verschiedenen Gründen oft an der Ausführung. Die VPs machen immer viel Spaß, da man vielen interessierten Menschen eine tolle Sache näher bringen kann und in Kontakt kommt. Ich bin davon überzeugt, dass die VPs, auch wenn bisher dabei noch nicht viel verkauft wurde, viele positive Auswirkungen haben. Von Bekanntmachung der Technologien, über Umweltbewusstsein stärken bishin zur Völkerverständigung. Bei der letzten VP haben wir auch endlich einen festen Interessenten für ein Windrad gefunden. Mehr darüber findet ihr in einem anderen Eintrag zu dem Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel nun zum aktuellen Stand. Wir haben uns aber auch noch viel für die Restzeit vorgenommen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen wollen wir eine Art Schulprogramm starten und an umliegende Grund- und weiterführende Schulen gehen um von Klimaschutz, Umweltverschmutzung, Umgang mit Müll und erneuerbaren Energien zu reden. Dafür warten wir momentan auf die Antwort der Schulbehörde. Kontakte zu Schulen sind geknüpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter planen wir noch einen großen Aktionstag in Mafinga selber um die Schule und unsere Produkte zu promoten und mal richtig an die Öffentlichkeit zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem gibt es einen Showroom, in Mafinga, um den es immer noch einiges hin und her gibt und für den die Zuständigkeiten sehr schlecht geregelt sind. Den zu stärken und der Öffentlichkeit näher zu bringen wäre mit Sicherheit auch ein gutes Ziel, das aber auch schon seit Jahren von Freiwilligen nicht erreicht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neu hinzu gekommen ist die Idee ein Seminar für ehemalige RE-Absolventen zu machen. Das Ganze ist jetzt für Juni angesetzt und bedeutet noch eine Menge Arbeit. Eventuell wollen wir das Seminar auch mit einem Kurs für Windräder verbinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine richtige Windradproduktion anzuregen ist auch weiterhin unser großes Ziel. Dafür hoffen wir dann, dass die Magneten ein Schub geben, denn die mussten bisher oft als Ausrede herhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So jetzt habe ich aber wirklich viel geschrieben und bestimmt noch viel vergessen. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass alles hier meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen sind und auf keinen Fall verallgemeinert werden sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim nächsten Teil meiner Trilogie geht es dann weiter mit meinem after-work Leben in Mafinga.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-2192469346211495609?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/03/halbzeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh3.googleusercontent.com/-KJr6UngXM_Y/TKzWLuc00rI/AAAAAAAAAi0/X8kH44Dhm2A/s72-c/DSC_0989.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-6547430214859987473</guid><pubDate>Tue, 22 Feb 2011 20:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-22T21:48:48.984+01:00</atom:updated><title>Bergfest auf Mt. Rungwe</title><description>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Am 19. August letzten Jahres habe ich das letzte Mal deutschen Boden berührt, danach ging es für mich los nach Tansania, wo neue Erfahrungen auf mich warten sollten und wo ich jetzt schon ziemlich genau ein halbes Jahr lebe. Doch bevor ich jetzt anfange ein Halbzeitresümee zu ziehen will ich erstmal berichten, wie ich mein Bergfest verbracht habe und verschiebe das mit dem Resümee auf den nächsten Eintrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-VXMi01U6Lsk/TWQa90lDddI/AAAAAAAAAxg/PXzrtQVFbdM/s1600/IMG_2492.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-VXMi01U6Lsk/TWQa90lDddI/AAAAAAAAAxg/PXzrtQVFbdM/s400/IMG_2492.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Am letzten Wochenende haben wir uns nämlich aufgemacht nach Tukuyu um mal wieder eins unserer mittlerweile etablierten „Süd-Connection-Treffen“ mit den Kyela-Freiwilligen (kurz Kyelaboys) Jan und Jonas abzuhalten. Zur Erinnerung in der Vergangenheit waren wir schon zusammen am Lake Nyasa und im Ruaha Nationalpark. Diesmal war aber Tukuyu dran. Tukuyu ist laut Reiseführer der regenreichste Ort Tansanias und liegt sehr weit im Süden, schon fast wieder am Lake Nyasa (Malawisee sagen nur Touris). Die Vegetation hier ist sehr anders als bei uns. Es stehen unzählige Bananestauden rum und es ist alles unglaublich grün. Außerdem wird sehr viel Tee angebaut, aber das gibt es ja nun bei uns auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben es uns auf jeden Fall mal wieder richtig gut gehen lassen und ein super Hotel bezogen, dass uns sogar mit einer HEIßEN! Dusche versorgen konnte. Da stand ich dann auch erstmal unverhältnismäßig lange drunter, zumal ich unter einem richtigen Strahl stand. Jetzt fragt man sich vielleicht: Heiße Dusche in Afrika? JA! Gerade bei uns in Mafinga, aber auch in Tukuyu, dass mit 1500m auch noch relativ hoch liegt ist die Luft gar nicht so warm und da freut man sich über so einen Luxus schon mal doppelt. Aber eigentlich lockte uns ja die Umgebung von Tukuyu mit einigen echt schönen Naturhighlights.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-itAEqj_Eq54/TWQaujrzr_I/AAAAAAAAAxY/w-j9qbNuAec/s1600/P1000791.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/-itAEqj_Eq54/TWQaujrzr_I/AAAAAAAAAxY/w-j9qbNuAec/s400/P1000791.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-NcvALX_5jmM/TWQdhveDKOI/AAAAAAAAAys/rQOIADAAp_0/s1600/P1000844.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-NcvALX_5jmM/TWQdhveDKOI/AAAAAAAAAys/rQOIADAAp_0/s320/P1000844.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1DbeOzCNJ_A/TWQcU_Yne3I/AAAAAAAAAyQ/hDTFoDrKECQ/s1600/P1000818.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-1DbeOzCNJ_A/TWQcU_Yne3I/AAAAAAAAAyQ/hDTFoDrKECQ/s320/P1000818.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ouby20Z-4FA/TWQdUy5YidI/AAAAAAAAAyo/ZH8WnbBZz1E/s1600/IMG_2527.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/-ouby20Z-4FA/TWQdUy5YidI/AAAAAAAAAyo/ZH8WnbBZz1E/s320/IMG_2527.JPG" style="cursor: move;" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Für den Samstag (19.08. also genau ein halbes Jahr nach Abreise) haben wir uns den Mt. Rungwe ausgesucht. Mit 2960m war das schon ein schöner Berg und sollte mit einer Tagestour zu erklimmen sein. Dann haben wir uns auch schon am Morgen mit einem Guide in Mitten von Tee- und Avokado- Plantagen aufgemacht. Als dann die Felder aufhörten ging es in einen richtigen Regenwald, wie man ihn sich vorstellt. Mit riesigen Bäumen, Lianen, seltsam anmutenden Pflanzen, Affen, abenteurlichen Wegen, viel Feuchtigkeit und einem Bachlauf mit kristallklarem kaltem Bergwasser, das für eine leckere Erfrischung gut war. Je höher wir kamen, desto mehr veränderte sich die Vegetation. Irgendwann liefen wir durch einen Bambuswald immer einem kleinen Weg entlang, andere Menschen haben wir an diesem Tag nicht getroffen. Der Bambuswald lichtete sich dann auch und die Landschaft wurde Heideähnlich. Mit der Höhe veränderte sich aber nicht nur die Vegetation, sondern der Pfad wurde auch immer steiler und der Gang beschwerlicher. Da hatte ich die Besteigung vorher doch ein wenig unterschätzt. Zusammen mit meinem Durchfall ging es zeitweise echt schleppend voran. Aber am Ende haben wir dann auch die Heidelandschaft durchbrochen und haben nach ca. 4,5 Stunden den Gipfel erreicht und nach Guideangaben ca. 1300 Höhenmeter erklommen. Beim Aufstieg deutete sich schon an, dass uns oben ein grandioser Ausblick erwarten sollte, leider waren aber die Wolken rund um den Berg zugezogen, sodass uns der freie Blick aufs Tal verwehrt blieb. Mir blieb aber das schöne Gefühl den Berg bestiegen zu haben und hier oben mein persönliches Bergfest zu haben. Außerdem gingen wir noch zu einer Kraterkante, denn der Berg war früher mal ein Vulkan. Der Ausblick in den alten Krater war wirklich beeindruckend. Den Abstieg machten wir dann im Schnelltempo und ich wunderte mich, wie viel Steigung wir doch zurückgelegt hatten und wie schnell die Vegetationsstufen wieder an mir vorbeizogen. Am Ende waren wir froh wieder im Hotel zu sein und haben uns ein gutes Essen gegönnt. Danach fielen nachdem wir 2600 Höhenmeter an einem Tag hinter uns gebracht haben auch alle müde in ihre Betten. Den Berg habe ich übrigens mit meinen neuen Wandertstiefeln erklommen, die ich hier auf dem second-hand Markt für gut 15€ gekauft habe. Die Schuhe sind noch super in Schuss und nach Internetrecherche neu gut 200€ wert. Verrückt, was die Europäer alles so wegschmeißen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-VKB7TI5Jkn8/TWQehIo2jbI/AAAAAAAAAzE/PtaTF6jBfjs/s1600/P1000864.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-VKB7TI5Jkn8/TWQehIo2jbI/AAAAAAAAAzE/PtaTF6jBfjs/s320/P1000864.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Am Sonntag musste es dann auch schon wieder nach Hause gehen. Vorher stand aber noch die „daraja la mungu“ (Die Brücke Gottes) und der „cooking pot“ auf dem Programm. Beide Sehenswürdigkeiten lagen an einem Fluß, der auch am Mt. Rungwe entspringtm in einem alten Lavabett und waren idyllisch gelegen und entspannt auch nach der Vortagestour anzusehen. Der cooking pot ist im Prinzip ein rundes Loch in dem ein Fluß brodelnd und tosend verschwindet um zwei Meter weiter aus dem Boden wieder aufzusprudeln. Das war wirklich ein interessanter Ort und beeindruckend, wie die ganzen Wassermassen sich ihren Weg bahnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die daraja la mungu ist eine natürliche Steinbrücke über den Fluß, hinter der auch noch ein kleiner Wasserfall abfällt. Auch ein sehr schöner beeindruckender und entspannender Ort!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-4mxVhr1xJ5s/TWQeqQwZ3XI/AAAAAAAAAzI/zseXYg2SQWc/s1600/P1000867.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-4mxVhr1xJ5s/TWQeqQwZ3XI/AAAAAAAAAzI/zseXYg2SQWc/s400/P1000867.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anschließend haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht und sind am Sonntag Abend wieder in Mafinga angekommen. Es war mal wieder ein sehr schöner Ausflug und beeindruckend was die Natur Tansanias alles zu bieten hat. Ein wahrlich passender Ort für das Bergfest. Den Halbzeitbericht gibt es dann im nächsten Eintrag. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-6547430214859987473?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/02/bergfest-auf-mt-rungwe.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-VXMi01U6Lsk/TWQa90lDddI/AAAAAAAAAxg/PXzrtQVFbdM/s72-c/IMG_2492.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-5750086066967088426</guid><pubDate>Wed, 16 Feb 2011 20:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-16T21:23:24.123+01:00</atom:updated><title>Workaholic oder Faulpelz?</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das muss der geneigte Leser sich im Moment wohl fragen, wo ich mich doch schon seit einem Monat nicht mehr gemeldet habe. Zur Beruhigung ein schlechtes Gewissen ist Vorhanden. Und wahrscheinlich ist es momentan tatsächlich eine Mischung aus beidem, denn tatsächlich haben wir im letzten Monat seitdem wir vom Zwischenseminar&amp;nbsp; zurückgekehrt sind viel gemacht und in Bewegung gesetzt. Trotzdem wäre aber auch bestimmt Zeit gewesen sich mal hinzusetzen und ein paar Zeilen mit Bildern der Öffentlichkeit zu präsentieren. Aber irgendwas besseres findet man doch immer. Man könnte ja noch den Garten umgraben, den Schweinestall ausmisten... Aber genug der Laberei jetzt an die Fakten:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir kamen zurück und hier an der Schule war noch ziemlich tote Hose. Alle Schüler waren noch in den Ferien und auch Maseleka hatte sich Urlaub genommen. Die Werkstatt war also eigentlich meistens zu. Das haben wir genutzt um in der Werkstatt intensiv zu arbeiten und haben unsere Präsentationswindturbine fertiggestellt. Die Daten in aller Kürze: 1,8m Umfang und eine Maximalleistung von 350W. Die Turbine soll nur zu Präsentationszwecken dienen, deshalb ist es auch die kleinste Variante, die wir hier bauen. Wenn wir also in die Dörfer fahren, nehmen wir kurzerhand die Rotorblätter ab, packen einen kleinen zusammensteckbaren Turm ein, den wir extra dafür gebaut haben und los geht’s zusammen mit dem ganzen anderen Solar- und Ofenequipment. Außerdem ist jetzt ein richtiger etwas 9 Meter hoher Turm hier an der Schule geplant, auf dem dann die Turbine zwischen den Präsentationen stehen soll, an dem die Schüler üben können und der für Käufer als Demoobjekt stehen soll.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dann trudelten auch die Schüler so langsam wieder ein. Am ersten Schultag waren ca. 10 Schüler aus allen Jahrgängen anwesend. Der Rest ließ und lässt sich noch Zeit – bis heute. Aber trotzdem haben wir uns schon einer neuen Aufgabe gestellt. Die Schule hat nämlich einen extremen Lehrermangel und so kommt es, dass einige Fächer einfach nicht unterrichtet werden können. Und so ist es momentan auch mit Englisch, Mathe und Physik. Deshalb hat uns der Academic Master, der die Ausbildung plant, schon realativ früh angesprochen ob wir nicht ein wenig aushelfen könnten. Anfangs kam es für uns schon gar nicht in Frage, da unser Kiswahili noch nicht ausreichend war, außerdem wollten wir natürlich auch keine Lehrkräfte überflüßig machen. Im Endeffekt haben wir uns jetzt aber dafür entschieden, da wir so schließlich den Schülern helfen können und darum sollte es gehen. So gebe ich nun einmal die Woche ein wenig Nachhilfe (Unterricht dürfen wir laut weltwärts-Regeln nicht geben) in Mathe und Physik für den ersten und den zweiten Jahrgang. Jeweils 1-1,5 Stunden pro Fach und Jahrgang. Das ist für mich schon eine ganz neue Erfahrung und ich habe erfahren dürfen, dass es ganz schön anstrengend sein kann. Nach meinen 3 Stunden, die ich dann hintereinander gemacht habe bin ich meistens erschöpfter als nach einem Tag in der Werkstatt. Trotzdem macht es Spaß, auch wenn die Unterschiede zwischen den Schülern enorm sind. Einige beherrschen nur spärlich die Grundrechenarten, andere haben keine Probleme mit Wuzeln, Potenzen oder linearen Gleichungssystemen. Grund dafür ist mit Sicherheit, dass ein Teil der Schüler nur die Grundschule besucht hat, die hier allerdings 7 Jahre geht, da nur diese kostenlos ist. Viele der Schüler haben aber schon etwas wie einen Realschulabschluss absolviert, wobei auch bei denjenigen die Unterschiede noch groß sind. Der Plan ist jetzt auf jedenfall den ersten und zweiten Jahrgang zusammenzulegen und dann nach Können in zwei neue Gruppen zu trennen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem haben wir auch noch ein ganz anderes Themengebiet betreten. Wir wollen jetzt anfangen eine Art Schulprogramm für umliegende Schulen aufzubauen. Dafür wollen wir in Grund- und Secondary- Schulen gehen um über Klimaschutz, erneuerbare Energien und den Umgang mit Müll zu informieren. Dazu haben wir jetzt über Maseleka schon Kontakt zu einer Grundschule im Nachbardorf aufgenommen. Der Rektor ist begeistert von der Idee und hat auch gleich schon Interesse an einem Windrad angekündigt. Erstmal warten wir jetzt aber auf die Genehmigung der Schulbehörde, bevor es dann weitergeht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-vm7iAWU4IsA/TVwttm4SQ5I/AAAAAAAAAwI/JnrnJuN8BqA/s1600/P1000694.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-vm7iAWU4IsA/TVwttm4SQ5I/AAAAAAAAAwI/JnrnJuN8BqA/s200/P1000694.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Eine Dorfpräsentation haben wir auch schon wieder durchgeführt seitdem wir zurück sind. Am 2. Februar waren wir in Rungemba einem Dorf, dass nur 20 min mit dem Auto von uns entfernt ist. Dort ist immer am zweiten eines Monats ein großer Wandermarkt für alle umliegenden Dörfer, auf dem man sich Kleidung und alles mögliche andere Nützliche kaufen kann. Die Gelegenheit haben wir genutzt um möglichst vielen Leuten von erneuerbaren Energien zu erzählen. Viele Menschen kamen dadurch (die gut 4-5 Stunden die wir da waren) an unserem Stand vorbei und haben unsere Produkte bewundert und viele Fragen gestellt. Unser Windrad kam dabei auch zum Einsatz und hat für besonderes Interesse gesorgt. Solar ist bereits schon recht bekannt, aber die Möglichkeit aus Wind Strom zu erzeugen ist vielen neu und so konnten wir als Experten und weiße Publikumsmagneten gut aufklären und viele Fragen beantworten. Außerdem haben wir unserer Hühnerbande bei uns Zuhause noch Zuwaschs besorgt. Damit das mit dem regelmäßigen Frühstücksei mal endlich was wird.&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-53Mb4hcpnZw/TVwtfNMO6EI/AAAAAAAAAwA/BmyxI41xE3Y/s1600/P1000685.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/-53Mb4hcpnZw/TVwtfNMO6EI/AAAAAAAAAwA/BmyxI41xE3Y/s400/P1000685.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Achja und außerdem haben wir momentan noch einen dritten Mzungu in Mafingam, ein Zeitarbeiter. Johannes ist seit Ende Januar bei uns in Mafinga und unterrichtet ein wenig erneuerbare Energien. Johannes studiert Bioenergie und bleibt bis Anfang März und war vor ein paar Jahren auch schon mal ein Jahr in Tansania.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Außerdem haben wir noch einen kleinen Ausflug in die Umgebung gemacht und Mufindi erkundet, so heißt die Region hier. Riesige Teeplantagen mit Affenbanden dazwischen, unglaublich große Nadelholzbestände, eine Papierfabrik, sowie einen wunderschönen See, wie ich ihn mir in Schweden vorstellen würde haben wir dabei gesehen. Hier noch ein paar Bilder im Anschluß.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber vorher noch eine kurze Ankündigung. Jetzt bin ich schon fast seit einem halben Jahr in Tansania. Die Zeit rennt. Da ist es mal an der Zeit einen Halbzeitbericht zu schreiben, den sollt ihr jetzt bald bekommen. Außerdem steht ein großer Termin ins Haus. Am 20. Februar sollen endlich die sehentlich erwarteten Magneten mit dem Schiff in Dar es Salaam ankommen, mit denen wir dann hoffentlich endlich richtig in die Produktion der Windturbinen einsteigen können.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ach und unsere Farm hat wieder Zuwachs bekommen. Ich habe mir einen Stall zusammengenagelt und halte jetzt Kaninchen. 4 Stück für den Anfang mit der Hoffnung, dass es schnell mehr werden. Davon muss ich auch mal schnell Bilder nachreichen. Die Schweine sind ja auch schon was größer geworden. Seid gegrüßt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-bYkLbeMnchk/TVwuYkbModI/AAAAAAAAAwg/WraOPYKrMmg/s1600/DSCF0007.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/-bYkLbeMnchk/TVwuYkbModI/AAAAAAAAAwg/WraOPYKrMmg/s400/DSCF0007.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tf9JJIzq5M0/TVwu1Asw5AI/AAAAAAAAAws/pVnG-pvfKgY/s1600/DSCF0019.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/-tf9JJIzq5M0/TVwu1Asw5AI/AAAAAAAAAws/pVnG-pvfKgY/s400/DSCF0019.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-wvocjosQNHE/TVwuu-EYjCI/AAAAAAAAAwo/vjhmdK9A1jw/s1600/DSCF0014.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-wvocjosQNHE/TVwuu-EYjCI/AAAAAAAAAwo/vjhmdK9A1jw/s400/DSCF0014.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-QlmAIpLHfYY/TVwvg7Q9m3I/AAAAAAAAAxA/QtwmE5hqCY0/s1600/DSCF0024.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://1.bp.blogspot.com/-QlmAIpLHfYY/TVwvg7Q9m3I/AAAAAAAAAxA/QtwmE5hqCY0/s400/DSCF0024.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-5750086066967088426?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/02/workaholic-oder-faulpelz.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-vm7iAWU4IsA/TVwttm4SQ5I/AAAAAAAAAwI/JnrnJuN8BqA/s72-c/P1000694.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-8914942795630740372</guid><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 17:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-01-18T18:47:48.006+01:00</atom:updated><title>Vom Zwischenseminar...</title><description>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQF1i64mI/AAAAAAAAAvY/bwbjg5EbUs8/s1600/DSC09866.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQF1i64mI/AAAAAAAAAvY/bwbjg5EbUs8/s320/DSC09866.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Allein das Wort Zwischenseminar hat bei mir schon so etwas wie Halbzeitstimmung geweckt, wobei es ja eigentlich noch gar nicht so weit ist. Noch mehr als 7 Monate standen vor uns, als wir uns am 4. Januar in Bagamoyo trafen. Getroffen haben wir uns, noch 15 verbliebenden Freiwilligen (leider ist zwischenzeitlich eine Freiwillige wieder nach Deutschland geflogen) zusammen mit Tanja, die als Seminarleiterin extra aus Deutschland angereist kam. Für eine knappe Woche schauten wir zurück auf unsere bereits in Tansania verbrachte Zeit, auf bereits Erlebtes und gewannen dabei Abstand von der Arbeit, sowie Anregungen und Ideen um anschließend mit Volldampf in die (fast) zweite Hälfte zu starten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQDQKeu0I/AAAAAAAAAvU/FCUe9lQ3M0o/s1600/DSC00101.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQDQKeu0I/AAAAAAAAAvU/FCUe9lQ3M0o/s320/DSC00101.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Das Seminar war eine Runde Sache, auch, da wir den Seminarplan großteils selber mit dem Austausch unserer Wünsche, Fragen, Erfahrungen und Problemen gestalten konnten. Dabei kam es, wie für unsere Gruppe üblich, oft zu langen, konstruktiven, sowie unterhaltsamen Diskussionen über Themen wie Nachhaltigkeit, dem Sinn von erneuerbaren Energien gerade in Tansania, oder über den Sinn und die Verantwortung im Zusammenhang mit Entwicklungszusammenarbeit ganz allgemein. Üblicherweise gab es für solche und viele anderen Diskussionen auch kein Seminarschluss und es wurde des Öfteren spät. Tanja hat dabei darauf geachtet, dass wir unseren eigenen Seminarplan auch einhalten und zudem Methoden und Aufwachspiele nach langen Nächten eingebracht, die das Ganze auflockerten und interessanter gestalteten.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQJkkM6aI/AAAAAAAAAvc/OsVg1bZZPvs/s1600/DSC00153.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQJkkM6aI/AAAAAAAAAvc/OsVg1bZZPvs/s320/DSC00153.JPG" width="233" /&gt;&lt;/a&gt;Es blieb aber auch noch Zeit die Stadt Bagamoyo, sowie seinen langen Strand zu erkunden, Fußball zu spielen und etwas über die lange Geschichte zu lernen. Bagamoyo war nämlich der Anlaufpunkt der deutschen Kolonialbestrebungen des damaligen Deutsch-Ostafrikas, washlab auch heute noch einige Kolonialbauten, wie eine große Kirche, oder die Boma, das damalige Verwaltungsgebäude, anzuschauen sind. Außer der Kirche steht in Bagamoyo am Strand auch das erste Kreuz Ostafrikas, was auf die Missionierung damals hindeutet (was nicht bedeutet, dass es heute in Tansania keine Missionare mehr gäbe). Bagamoyo heißt darüber hinasu so viel wie schmeiß dein Herz weg, da es vormals auch der Verladeplatz von Sklaven war, da Bagamoyo das Ende einer Sklavenroute war, die am Tanganykasee begann. Die Sklaven wurden ihrerzeit oftmals erst nach Sansibar überschifft, bevors sie dann meistens in der arabischen Welt ihre Zeit als Leibeigenen fristeten. Zusammengefasst ist Bagamoyo also ein sehr geschichtsträchtiger Ort.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Leider wurde das Seminar aber auch noch von einem Zwischenfall überschattet. Eines Abends auf dem Rückweg aus der Stadt wurde Tanja in Mitten unserer Gruppe überfallen. Zwei Männer hatten es dabei auf ihre Tasche und ihr Handy abgesehen, mit dem sie gerade telefonierte. Die Männer gingen dabei sehr brutal vor und verschwanden anschließend blitzschnell im Dunkeln, ohne, dass sie jemand fassen konnte. Soetwas muss man wohl in Tansania, wie in Deutschland immer gewahr sein. Man darf daraus nur auf gar keinen Fall verallgemeinern. Schlechte Menschen gibt es nun mal leider überall.&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Nichtsdestotrotz haben wir uns von diesem Schreck nicht abhalten lassen unser Seminar als eine gelungene Sache zu beenden. In mir hat der Austausch noch einmal neue Motivation und Ideen freigesetzt und ich schaue nun vorraus auf eine erfolgreiche Zeit in Mafinga.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-8914942795630740372?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/01/vom-zwischenseminar.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TTXQF1i64mI/AAAAAAAAAvY/bwbjg5EbUs8/s72-c/DSC09866.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-4314173154045581701</guid><pubDate>Wed, 12 Jan 2011 15:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-01-12T16:51:41.566+01:00</atom:updated><title>Weihnachten und Sylvester – Mafinga und Sansibar</title><description>Nach längerer Blogabstinenz gibt es jetzt mal wieder einiges nachzuholen. Denn erst seit gestern bin ich wieder in Mafinga. In der Zwischenzeit sind Weihnachten in Mafinga, Sylvester auf Sansibar und unser Zwischenseminar in Bagamoyo vorbeigezogen. Da bleibt euch an dieser Stelle&amp;nbsp; noch nachträglich zu wünschen, dass ihr alle Weihnachten und Sylvester im deutschen Schneechaos gut verlebt habt und ein frohes neues Jahr! Damit es nicht zu viel wird berichte ich jetzt erst mal von Weihnachten in Mafinga und Sylvester auf Sansibar, bevor ich dann beim nächsten Mal vom Zwischenseminar berichte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachten haben wir zusammen mit einigen anderen Freiwilligen in Mafinga verbracht (mehr Bilder gibt es rechts auf meinem Blog). Bevor die 9 Freiwilligen am 23. in Mafinga ankamen gab es für Raphael und mich aber noch einiges zu tun. So hatten wir die zwei Wochen vor Weihnachten durchgängig (inkl. der alltäglichen Arbeit) fast 12 Stunden am Tag gearbeitet und fielen somit abends immer ziemlich müde ins Bett.&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3GyvVW2fI/AAAAAAAAAsQ/enxuJlVR9QM/s1600/IMG_2298.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3GyvVW2fI/AAAAAAAAAsQ/enxuJlVR9QM/s400/IMG_2298.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt; Umso froher waren wir dann, als noch in letzter Sekunde alles geschafft war und wir verdient in unseren Urlaub gehen konnten. Weihnachten haben wir dann auch sehr weihnachtlich verbracht. Wir haben uns einen Weihnachtsbaum geschlagen, Kekse gebacken, Pipi Langstrumpf geschaut, Bescherung gefeiert und der Kirchenbesuch durfte bei uns an der Schule natürlich auch nicht fehlen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Am ersten Weihnachtstag haben wir Hühner geschlachtet und auf unserem eigens dafür gebauten Grill gegrillt. Selbst die legendäre Kälte Mafingas ließ uns nicht im Stich und so haben wir auch immer fleißig den Kamin befeuert und so ziemlich alle wärmeverwöhnten Besucher haben sich als Erinnerung an Mafinga auch einen Schnupfen mitgenommen. Insgesamt fühlte sich gerade Heiligabend schon sehr weihnachtlich an, was ich vorher nicht ganz so gedacht hätte. Nachdem wir Weihnachten also gut zusammen verbracht hatten haben wir gemeinsam noch einen Ausflug nach Iringa gemacht, bevor es dann am 28. auf die Reise nach Sansibar ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Busfahrt nach Dar es Salaam, von wo aus wir dann die Fähre genommen haben, ist der Mafingaexpress auch wieder seinen Ruf gerecht geworden. Und wir kamen in Dar es Salaam mit gut 6-7 Stunden Verspätung an. Gerechterweise muss man aber sagen, dass es nicht nur am Bus lag. Zwar war die Besatzung die gesamte Fahrt damit beschäftigt Kühlwasser nachzukippen, doch erst wurden wir von einem brennenden Tanklaster aufgehalten, der halb auf der Straße stand und erst über Stunden ausbrennen musste, bevor wir weiterfahren konnten. Wir saßen in sicherer Entfernung und haben Karten gespielt, als sich der Laster mit einer filmreifen Explosion verabschiedet hat. Verletzt hat sich dabei glücklicherweise niemand und es traute sich auch erst mal niemand mehr sich am brennenden Laster vorbeizuschleichen. Aber selbst als wir dann irgendwann an der Unglücksstelle vorbei waren mussten wir in Morogoro noch einen neuen Bus suchen, weil unser nicht mehr weiter wollte. Insgesamt kamen wir dann aber doch sicher in der Dar es Salaamer Rush-hour=Stillstand an und nachdem wir auch noch die geschafft hatten waren wir dann gegen Mitternacht im Mwengehaus, bevor wir dann am nächsten Morgen die Fähre nach Sansibar&amp;nbsp; genommen haben, wo wir dann auch für alles entschädigt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3H_010E3I/AAAAAAAAAtA/udjlQn8x6Ts/s1600/IMG_2361.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3H_010E3I/AAAAAAAAAtA/udjlQn8x6Ts/s320/IMG_2361.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sansibar ist wirklich eine traumhaft schöne Insel (mehr Bilder gibt es rechts auf meinem Blog). Angekommen wurden wir auch gleich von Said, dem Gastvater eines anderen Freiwilligen abgeholt, der für uns extra seine Familie ausquartiert hatte, damit wir bei ihm leben konnten. Zudem hat er uns auch noch ein dalla-dalla bereitgestellt, das wir nutzen konnten um gemeinsam die Insel zu erkunden. Das haben wir dann auch genutzt und waren auf einer Schnorcheltour durch Korallenriffe, im Jouzani Forest, dem letzen Stück &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3IRiHC8pI/AAAAAAAAAtY/GE6QqXDTtv4/s1600/025.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3IRiHC8pI/AAAAAAAAAtY/GE6QqXDTtv4/s320/025.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Regenwald in dem wir Affen beobachtet haben und auf einer Spicetour, denn für seine Gewürzvielfalt ist Sansibar bekannt. Natürlich ließen wir uns auch die Traumstrände mit Palmen, weißem Sand und türkisem Wasser nicht entgehen. Beeindruckend fand ich auch Stonetown mit seinen engen Gassen und vielen arabischen und kolonialen Bauten, direkt am Wasser gelegen. Trotzdem ist Sansibar eine Insel der Gegensätze, denn sobald man aufs Land kommt ist nichts mehr zu sehen von dem großen Tourismus in Stonetown und an den Tourismusstränden. Wahrscheinlich nicht umsonst heißt es, dass Sansibar ärmer ist als das Festland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3HuoutMvI/AAAAAAAAAsw/5kciiBenM8A/s1600/IMG_2356.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3HuoutMvI/AAAAAAAAAsw/5kciiBenM8A/s320/IMG_2356.JPG" width="213" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Für mich persönlich war Sansibar auch besonders interessant, da es kulturell nochmal ganz anders geprägt ist. Über 99% der Bevölkerung sind Muslime und zudem hat Sansibar eine ganz andere Geschichte als das Festland. Nicht zuletzt deshalb gibt es auch ein großes Bestreben eigenständig zu sein. Denn de facto gehört Sansibar zu Tansania, ist aber in sehr vielen Bereichen souverän. Auch politisch hat Sansibar wohl eine Einzelstellung. Denn soweit ich weiß hat Sansibar als einzige Demokratie der Welt seit den letzten Wahlen keine Opposition mehr. Denn die beiden großen Parteien CCM und CUF wurden per Volksentscheid dazu verpflichtet eine Koalition einzugehen. Kulturell finde ich das Leben in einer islamischen Gesellschaft sehr reizvoll und beneide darum und um das gute Essen auch ein wenig die Freiwilligen Vorort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sylvester haben wir aber auf einer richtigen Touristenfeier in Kendwa verbracht, wobei sich auch einige Sansibaries und Tansanier unter die Menge gemischt hatten. Wir hatten auf jeden Fall richtig Spaß und sind auch erst mit Sonnenaufgang nach einer Badeeinheit wieder aufgebrochen. Anfangs kam mir die Feier aber noch etwas befremdlich vor. Diese Art der freien Bekleidung und des Alkoholkonsums war ich einfach nicht mehr gewohnt. Und so ging es anfangs auch vielen anderen von uns. Wir haben auch schon gesagt, dass bevor wir wieder nach Deutschland fliegen wir wohl nochmal dort vorbeischauen müssten um den Kulturschock in Deutschland zu minimieren. Vielleicht wirklich keine schlechte Idee. Am 4. Januar haben wir uns dann aber auch schon mit der ersten Fähre wieder auf den Weg zum Festland gemacht, denn schon am Mittag ging das Zwischenseminar los, aber dazu mehr im nächsten Eintrag...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-4314173154045581701?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2011/01/weihnachten-und-sylvester-mafinga-und.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TS3GyvVW2fI/AAAAAAAAAsQ/enxuJlVR9QM/s72-c/IMG_2298.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-148064064292833786</guid><pubDate>Tue, 21 Dec 2010 19:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-12-21T20:10:00.701+01:00</atom:updated><title>Eine Kuschelpartie: Dalla-Dalla fahren</title><description>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;Eigentlich ist dieser Eintrag schon längst überfällig und am letzten Wochenende auf dem Heimweg von Iringa nach Mafinga wurde dann auch klar, jetzt ist der passende Zeitpunkt um diesen Eintrag zu schreiben.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuZqPovgI/AAAAAAAAAk8/h_Ib2jozfg0/s1600/DSCF2027.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuNepZazI/AAAAAAAAAk4/P8qhiUvGaEk/s1600/DSCF2026.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuNepZazI/AAAAAAAAAk4/P8qhiUvGaEk/s320/DSCF2026.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;ein kleineres, noch unterbesetztes Dalla&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;Das Dalla-Dalla ist das Nahverkehrsmittel überhaupt in Tansania. Dallas gibt es in den verschiedensten Formen, von kleinen „Neunsitzern“ bishin zu schon größeren „Bullis“, mit vielleicht 30 Sitzplätzen. Das Reisen mit ihnen ist meistens günstig. In Dar es Salaam z.B. kommt man zu allen wichtigen Orten für 0,12€ bis 0,25€, Schüler kommen oft gar mit 0,05€ davon. Hier bei uns in Mafinga kostet die 75km lange Fahrt bis Iringa 1,25€. Für gewöhnlich rechne ich hier die Preise eigentlich nicht mehr um und so eine Fahrt ist auch für uns schon eine Investition, aber wenn man sich die Preise mal wieder so vor Augen führt ist es schon erstaunlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da nun auch hier die Benzinpreise an den Weltmarkt angepasst sind muss, wenn der Fahrpreis schon nicht so hoch ist, die Quantität den Gewinn einfahren und so werden die Dallas bis zum bersten gefüllt. Wenn wir z.B. hier in Mafinga in ein Dalla steigen wollen und sehen, dass die Sitzplätze noch nicht besetzt sind, so können wir gemütlich noch die vielen Stände begutachten und mit den Verkäufern schnacken, bevor wir dann ins Dalla steigen, denn bevor das Dalla nicht voll ist, wird auch nicht losgefahren. Der Busstendi in Mafinga ist auch schon für sich ein interessanter Ort, wenn auch oft nervig. Hier fahren den ganzen Tag über die großen Überlandbusse ein und aus. Dabei wird den Fahrgästen durchs Fenster und noch beim Fahren eigentlich so alles angeboten, was man sich nicht vorstellen kann. Von Radios, Kartoffeln, elektrischen Fliegenklatschen, Tee bis hin zu Socken und Unterhosen. Natürlich auch allerlei Leckereien, wie geröstete Maiskolben, Erdnüssen, Backwaren. Man wird als Fußgänger aber auch sofort versucht in einen der Busse oder dallas zu stecken und wenn es geht soll dabei natürlich auch noch ein höherer Preis verlangt werden. Dabei sind die Fahrgastfänger oft sehr penetrant und rauben ein wenig die Ruhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man dann im dalla sitzt sind die Fahrten meist sehr interessant. In einem normalgefüllten dalla sitzt in einer Reihe immer eine Person mehr als eigentlich hineinpasst. Wenn man dann noch eine der berüchtigten BigMamas in seiner Reihe erwischt, wird es mitunter schon sehr eng. Aber man gewöhnt sich an alles und so ist es dann eigentlich recht kuschelig. Mittlerweile habe ich mir auch schon die tansanische Reisehaltung angewöhnt und bin oft schon nach 10min im tiefen Dämmerzustand. Aber natürlich ist es nicht so, dass nur Menschen in einem Dalla Platz fänden, nein auch jede Menge Gepäck, im Kofferraum, auf dem Schoß, unter den Bänken, auf dem Dach, oder vorne am Scheibenwischer festgebunden. Der Kofferraum bleibt meist sowieso einen Spalt auf und wird mit einem Band am Scheibenwischer zugeschnürrt, weil entweder der Verschluß kaputt ist, einfach zu viel Gepäck drin ist oder beides. Witzig ist es auch immer, wenn sich auf einmal etwas unter seinem Sitz bewegt und ein Huhn plötzlich seinen Kopf aus einer Plastiktüte herrausstreckt, oder gar ausbricht und das halbe Dalla hinterher. Auch eine Ziege habe ich schon im Dalla entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber warum kommt dieser Eintrag gerade jetzt. Damit wären wir wieder beim Heimweg gestern aus Iringa und dem absolut überfülltesten Dalla mit dem ich je mitgefahren bin. Wir waren schon ein wenig spät dran und so war dies auch schon das letzte Dalla für diesen Tag und wir mussten, wie viele andere Tansanier auch, dieses Kleinstdalla nehmen. Unsere Einkäufe wurden noch schnell auf dem Schoß der glücklichen Frauen auf dem Beifahrersitz vorne, dem Fahrraumboden, sowie den Kofferraum aufgeteilt und schon ging es rein in die Menschenmasse in dem kleinen Gefährt. Das dalla hatte ca. 15 Sitzplätze, aber gut 35 Mitfahrer und es ist auch nicht gerade so, dass die Sitzplätze großzügig proportioniert gewesen wären. Als wir einstigen waren die letzten Sitzplätze schon lange vergeben und wir quetschten uns zusammen mit den anderen Tansanien halb stehend, halb duckend irgendwo mit hinein. Dabei verliert man dann auch schon mal den Bodenkontakt mit den Füßen und schwimmt irgendwo im Fahrgastraum herum. Umfallen kann man ohnehin nicht und so lasse ich mich dann auch gerne einfach fallen um ein wenig vor mir hinzudösen, doch dann kommt ein unidentifizierbarer Ruf von ganz hinten, wir sollten alle mal einen Schritt nach vorne gehen, er würde sonst sterben. Nun Gut, leichte Übertreibung vielleicht, trotzdem ist es leichter gesagt als getan und so tut sich nicht viel, bis das dalla wieder bremst und alle ein wenig nach vorne rutschen. Angehalten ist das dalla, um noch ein paar Leute aufzunehmen, schließlich gibt es eine Grundregel: Voll gibt es nicht. Und so bleibt anschließend halt die Schiebetür auf und ein paar Köpfe bekommen frische Luft. Ohnehin ist eine europäische Körpergröße eher schlecht für diese Art der Fortbewegung. Da habe ich es als eher kleiner Europäer sogar noch besser als Raphael, den Kopf kann ich aber trotzdem nicht gerade machen und auch der Rücken bleibt krumm für gut 1,5 Stunden bis Mafinga. Trotzdem hat mir die Fahrt Spaß gemacht. Wir sind mal wieder mit vielen Menschen ins Gespräch und wortwörtlich Nahe gekommen. Als wir dann ausgestiegen sind haben wir uns aber trotzdem gefreut, dass wir den Kopf wieder gerade machen konnten. Die Beine konnten wir uns dann aber auch noch vertreten auf dem 40 minütigem Heimweg vom Stendi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Generell liebe ich das Dalla fahren. Am Anfang fand ich es noch echt befremdlich, mittlerweile aber ist es echt eine gemütliche und interessante Art des Reisens, bei der man eigentlich immer mit Leuten ins Gespräch kommt und viel sieht. Außerdem finde ich es auch echt gut einfach zu jeder Tageszeit zum Busstendi &lt;span id="goog_12930783"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span id="goog_12930784"&gt;&lt;/span&gt;gehen zu können und zu wissen da wird schon ein dalla stehen, das mich in die Umgebung bringt. Ob es jetzt in 5 min oder einer halben Stunde losfährt ist dann irgendwie auch egal und darauf kann man sich schließlich auch einstellen.&lt;br /&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuZqPovgI/AAAAAAAAAk8/h_Ib2jozfg0/s1600/DSCF2027.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuZqPovgI/AAAAAAAAAk8/h_Ib2jozfg0/s320/DSCF2027.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;ein größeres Dalla in voller Pracht&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten stand bei uns in den letzten beiden Wochen viel Arbeit an. Zum einen gab es in der Werkstatt immer was zu tun, zum anderen mussten wir aber auch viel Zuhause auf unserer kleinen Farm machen und vorbereiten, denn zu Weihnachten stehen uns Gäste ins Haus. 9 andere Freiwillige kommen ins „kalte“ Mafinga um hier zusammen mit uns ein bisschen Weihnachten aufkommen zu lassen. Ich freue mich auch schon richtig, aber bis Donnerstag bleibt noch was zu tun. Die letzte Zeit habe ich meine Arbeitskleidung meist 12 Stunden am Tag getragen, aber mir macht es auch Spaß. Ich lerne viel dabei. Zur Erholung geht es dann nach Weihnachten schließlich auch nach Sansibar um dort Sylvester zu feiern. Darauf freue ich mich auch schon richtig. Wann jetzt mein nächster Eintrag kommt, kann ich momentan noch nicht sagen. Vorsichtshalber wünsche ich deshalb schon mal ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-148064064292833786?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/12/eine-kuschelpartie-dalla-dalla-fahren.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuNepZazI/AAAAAAAAAk4/P8qhiUvGaEk/s72-c/DSCF2026.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-2058790810392048440</guid><pubDate>Mon, 13 Dec 2010 21:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-12-13T22:32:36.673+01:00</atom:updated><title>Meine erste Safari</title><description>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaMvpkGF9I/AAAAAAAAApQ/M_eQmdgHdWw/s1600/P1040211.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaMvpkGF9I/AAAAAAAAApQ/M_eQmdgHdWw/s400/P1040211.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Ruaha Nationalpark liegt praktisch vor unserer Haustür. Naja gut 200km sind es schon, aber was ist das schon in einem Land von der Größe Tansanias. Der Park gilt als ruhiges Pendant zur Serengeti, die zwar besticht durch eine Vielzahl an Tieren, aber einfach total überlaufen sein soll. Der Ruaha NP hingegen ist der zweitgrößte Park Tansanias direkt nach der Serengeti, bietet eine ebenso große Artenvielfalt, noch ein paar Besonderheiten und liegt im touristisch ruhigen Süden Tansanias. Dass wir eines Tages einen Ausflug wagen würden war uns von Anfang an klar, aber am letzten Wochenende dann haben wir die Chance genutzt. Am Donnerstag war Unabhängigkeitstag und dementsprechend lag die Arbeit nieder. Zudem hatten sich die Kyelaboys Jan und Jonas angemeldet mit denen zusammen wir die Tour unternehmen wollten. So sind wir dann am Freitagmorgen mit dem Dalla in aller Herrgottsfrühe nach Iringa aufgebrochen, um von da aus unser gemietetes Tourimobil zu besteigen und mal richtig touristisch den Nationalpark zu erkunden. Deshalb werdet ihr heute mit Fotos verwöhnt. Für alle E-Mail Leser kann ich nur empfehlen meinen Blog zu besuchen und sich alle Fotos anzuschauen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;David, der Sohn unseres Pastors hier in Mafinga arbeitet für ein Safariunternehmen und dementsprechend haben wir mit ihm Kontakt aufgenommen um unsere Safari zu planen. Er hat uns ein Auto und einen Fahrer organisiert und so sind wir dann zusammen mit ihm als Tierexperten in den Park gefahren. Das Auto war ein echtes Safariauto und offen. Wie es kommen musste überraschte uns auf dem Weg dann natürlich noch ein kräftiger Schauer und wir wurden ein wenig nass. Aber wir waren gerüstet und uns hat es gefreut. Schon seltsam wie man sich plötzlich über das vermeintlich „schlechte“ Wetter freuen kann.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaNXlKPlPI/AAAAAAAAApo/GidTsKE6Das/s1600/P1010305.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="238" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaNXlKPlPI/AAAAAAAAApo/GidTsKE6Das/s320/P1010305.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Park angekommen gab es auch gleich eine Menge Tiere zu bestaunen.&amp;nbsp; David und unser Fahrer haben uns mit vielen Infos versorgt und es war wirklich interessant und wunderschön zu beobachten, was die Natur uns so zu bieten hat. Aber nun lass ich mal lieber die Fotos sprechen. Die Fotos laufen rechts in einer Diashow durch. Ihr müsst nur draufklicken, dann kommt ihr zum Album.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Untergebracht waren wir in sogenannten Bandas mit jeweils 2 Betten. Überall drumherum lag Elefantenkot und es hieß man solle nachts die Bandas nicht verlassen, weil die Tiere dann herumlaufen. Ich habe aber leider nichts gehört. Ich weiß auch nicht, ob ich wirklich drin geblieben wäre, wenn ich was gehört hätte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaPIGtj3YI/AAAAAAAAArM/ujziXPzUO3I/s1600/IMG_2217.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaPIGtj3YI/AAAAAAAAArM/ujziXPzUO3I/s320/IMG_2217.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Ein echtes Highlight der anderen Art gab es noch für mich. Ein Stückchen Heimat. Abends haben wir im Hauptquartier im Mitarbeiterrestaurant gegessen. Wir wollten schließlich keinen teuren Safaritrip machen und möglichst nah an den Tansaniern bleiben.&amp;nbsp; Zum einen hat es Tansania geschafft gegen Uganda im Elfmeterschießen zu gewinnen und die Leute waren gar nicht mehr zu halten, aber noch witziger fand ich etwas anderes. An der Wand neben dem Getränketresen klebte ein Arminia Bielefeld-Aufkleber. Ich konnte es erst gar nicht glauben und musste näher ran gehen. Und es bestätigte sich. Tatsächlich, Arminia Bielefeld im Ruaha National Park. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand zu dieser coolen Tat bekennt!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-2058790810392048440?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/12/meine-erste-safari.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TQaMvpkGF9I/AAAAAAAAApQ/M_eQmdgHdWw/s72-c/P1040211.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-1299343235383874225</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2010 21:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-11-30T22:51:52.062+01:00</atom:updated><title>Village Präsentation die Erste</title><description>Wie beim Bau der Windräder haben wir auch für die Verbreitung dieser und anderer Produkte unseres Departments große Ziele. 10 sogenannte Village-Presentations (Dorf Präsentationen) sollen in unserem Jahr durchgeführt werden. Dafür haben wir extra einen Plan aufgestellt und letzte Woche stand endlich die erste Präsentation an. Was so eine Village-Presentation (im Weiteren kurz: VP) überhaupt ist, welchem Zweck sie genau dienen soll und wie unsere erste abgelaufen ist möchte ich jetzt erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas verallgemeinert gesagt stellen wir bei einer VP in Dörfern, die für gewöhnlich keine Aussicht auf einen Anschluss an das Stromnetz haben,&amp;nbsp; Möglichkeiten der unabhängigen Elektrifizierung vor. Das heißt hauptsächlich Möglichkeiten der Nutzung von Solarenergie und jetzt beginnend auch vermehrt von Windenergie. Darüber hinaus werden aber auch Öfen ausgestellt, die dabei helfen den Holzbedarf drastisch zu senken, da für gewöhnlich immer noch das klassische Dreisteinfeuer zum Kochen verwendet wird, bei dem einfach ein Topf auf drei Steine gestellt wird unter dem dann das Feuer brennt. Dabei geht die meiste Wärme einfach verloren. Natürlich stellen wir die Sachen nicht nur vor, sondern versuchen sie auch zu verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Ziele dabei sind wie schon gesagt vielfältig. Zum einen ist natürlich der Gedanke des Klimaschutzes allgegenwärtig in unserer Arbeit, wozu die Verbreitung von erneuerbaren Energieformen beiträgt. Aber in der Realität fehlt oft das Bewusstsein für Klimaschutz, weshalb wir versuchen auch bei den VP dieses Bewusstsein zu schaffen. Aber selbst wenn es vorhanden ist, lässt der große Anschaffungspreis einer Solaranlage den Idealismus doch schnell schrumpfen, was wir ja auch zu gut kennen.&amp;nbsp; Das tolle ist für die Menschen, dass sie Strom in Regionen bekommen können, in denen trotz Ausbau des Stromnetzes auf Jahre klar ist, dass sie keinen Anschluss bekommen werden. Gerade, sobald es heißt man kann auch einen Fernseher betreiben, sind die meisten Leute hin und weg. Außerdem ist natürlich auch immer unser Ziel das Renewable Energy Department unserer Schule mal in Schwung zu bringen und kleine Gewinne einzutreiben, damit hier die Motivation steigt und wir auf diesem Wege die Verbreitung sauberer Energieformen vorantreiben können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TPVqWwjhBVI/AAAAAAAAAo8/TV4lc_ZeCss/s1600/IMG_0657.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="223" src="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TPVqWwjhBVI/AAAAAAAAAo8/TV4lc_ZeCss/s400/IMG_0657.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;Aber nun zu unserer ersten VP: Letzte Woche Samstag sind wir zusammen mit dem RE-Lehrer Erick, Mr. Maseleka, drei Schülern und einer ganze Menge Gepäck in ein kleines Dorf gefahren. 2 Stunden haben wir uns dafür auf Sandpisten immer weiter von der Hauptstraße entfernt. 2 Stunden immer weiter weg von einem Zugang zu Strom. Angekommen wurde erstmal auf einen Mann gewartet, der uns dann empfangen hat und wir duften uns noch ins Gästebuch des Dorfes eintragen. Ob der Mann so was wie ein Bürgermeister ist weiß ich aber nicht. Anschließend haben wir uns dann noch ein wenig gestärkt, bevor wir dann angefangen haben erstmal alles aufzubauen. Schon beim Aufbau waren wir von vielen Menschen umringt, die uns interessiert zugesehen haben. Zu meiner Überraschung war ihnen Photovoltaik aber schon vertraut. Und wir haben im Dorf auch zwei Dächer gesichtet, die schon mit einem Modul ausgestattet waren. Aufgebaut haben wir ein Art Präsentationshaus, auf dem oben das Panel liegt, dass dann mit Laderegler und Batterien verbunden ist, wie es in der Praxis Anwendung findet. Dazu dann noch ein paar Verbraucher, wie Lampen, ein Radio, ein Rasierer, um zu zeigen, dass es funktioniert und was alles möglich ist. Außerdem haben wir vier Öfen aus unserer Palette der feuersparenden Öfen aufgebaut. An einem kleinen Windrad zur Präsentation bauen wir momentan noch, aber das soll dann auch bald mit zu den Präsentationen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TPVqS_vShZI/AAAAAAAAAo4/ZBdokZVVJoY/s1600/IMG_0660.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="223" src="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TPVqS_vShZI/AAAAAAAAAo4/ZBdokZVVJoY/s400/IMG_0660.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Bei der eigentlichen Präsentation haben Raphael und ich dann aber vorerst eine passive Rolle eingenommen. Wir haben zwar schon Vorstellung davon, wie so eine Präsentation vonstatten gehen soll, aber wir wollten erst mal beobachten, wie die alten Hasen ihr Handwerk beherrschen. Und Mr. Maseleka hat das zusammen mit Erick dann auch super gemacht, soweit wir das beurteilen können. Gegenfragen an das Publikum haben gezeigt, dass Holz sparen wirklich wichtig ist, da die Vorräte in der Umgebung des Dorfes schon sehr erschöpft seien und so wurde sehr interessiert auf die Öfen geschaut. Trotzdem wurde keiner verkauft. Knackpunkt bei den Solarprodukten war meistens der Preis.&amp;nbsp; Der Preis für ein richtiges Solarsystem übersteigt bei weitem die Möglichkeiten der meisten Dorfbewohner, die nur von Feldwirtschaft leben. So kam es auch, dass wenn die Preise genannt wurden das Interesse schnell nachließ. Problematisch ist gerade, dass erst ein großes System als wirklicher Gewinn gesehen wird, weil man damit einen Fernseher betreiben kann. Der Ersatz der Öllampen im Haus hingegen wird nicht wirklich als notwendig anerkannt, da die schon seit Jahren ihre Arbeit verrichten. Trotzdem ist Solarlicht rein rechnerisch günstiger und zudem sicherer, da es immer wieder zu Bränden durch die Kerosinlampen kommt. Ich denke diesen Punkt zu erklären sollte die Aufgabe bei der nächsten Präsentation sein. Außerdem waren viele an den kleinen Solarmodulen zum Laden von Handys interessiert. Leider hatten wir nur eins mit zum Vorführen. Da müssen wir beim nächsten Mal auch auf jeden Fall nachlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächste Präsentation ist auch schon für übermorgen angesetzt. Dann&amp;nbsp; wollen wir uns mal ein wenig mehr einsetzen und auch mal ein Produkt verkaufen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-1299343235383874225?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/11/village-prasentation-die-erste.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TPVqWwjhBVI/AAAAAAAAAo8/TV4lc_ZeCss/s72-c/IMG_0657.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-7249009673784291002</guid><pubDate>Mon, 15 Nov 2010 18:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-11-15T19:16:04.074+01:00</atom:updated><title>Der Einbruch</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Mittwoch gab es noch einen Vorfall, der Olivias Besuch ein wenig überschattet hat. Bei uns wurde eingebrochen und ein Laptop entwendet. Das ganze muss ein gut geplanter Coup gewesen sein. Abends saß ich Zuhause im Wohnzimmer und habe noch am Laptop eine E-Mail zum Magneten-Kredit geschrieben, als mal wieder die Feuerglocke geklingelt hat. Ich habe noch schnell meine Klamotten gewechselt, den Laptop zugeklappt und bin dann zusammen mit Raphael ausgerückt zum Feuer. Die Tür nach hinten habe ich noch geprüft ob sie verschlossen ist und danach hat Raphael auch die Vordertür abgeschlossen. Beim Feuer angekommen konnten wir auch schon wieder umdrehen. Es war nur ein sehr kleines Feuer und schnell gelöscht. Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch ein wenig verquatscht. Zuhause war erst nichts auffällig. Die Tür war verschlossen. Also haben wir sie aufgeschlossen. Sofort ist mir aber ins Auge gefallen, dass der Laptop nicht mehr da war, wo wir ihn verlassen hatten. Oder hatten wir ihn doch wo anders hingetan? Schnell alles abgesucht. Keine Spur. Er war gestohlen worden. Alles andere war aber noch da. Alle Türen verschlossen. Fenster ohne Spuren. Ein blitzsauberer Einbruch. Das Feuer ein Trick? Mein Zimmer schließe ich immer ab, aber das von Raphael stand auf. Sein Laptop auf dem Bett. Nichts angerührt. Es musste jemand mit einem Schlüssel gewesen sein. Schnell Hepi, unsere Haushälterin angerufen, ob sie ihren Schlüssel hat. Auch der war da. Danach wurde Nyambulapi angerufen, der auch sofort kam. Er rief Mr. Maseleka an, der ein paar Minuten danach auch vor der Tür stand. Alle ein wenig ratlos, aber sicher, dass es einer der Schüler gewesen sein musste. Sie wollten alle Namen der Schüler wissen, die irgendwann bei uns waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gestaltet sich aber schwierig. Nicht, dass wir so viele Leute zu uns einladen würden, aber es kommt schon mal öfters jemand vorbei. Zudem empfängt auch Hepi Gäste bei uns. Nyambulapi meint es wäre einfach unseren Schlüssel nachzumachen. Ein Stück Seife zum Abdruck machen reicht. Außerdem sei auch unser Schlüssel nicht mehr das Original, sondern nachgemacht und ich muss auch zugeben es ist ein einfaches Fabrikat, das man wahrscheinlich mit einer Feile aus einem Stück Blech in 10min herstellen kann. Ob wir den Dieb finden, mag ich zu bezweifeln. Seltsam ist auch, dass der Dieb danach die Tür wieder abgeschlossen haben muss. Trotzdem sind die Schlösser jetzt auch ausgetauscht. Vorher war in der Haustür das gleiche billige Schloss verbaut wie in der Toilette. Zudem schon seit Jahren. Wer weiß wie oft schon irgendwelche Schlüssel verloren wurden, oder durch die verschiedensten Hände gegangen sind. Auch jetzt in der Renovierungsaktion vor unserer Ankunft, die von den Schülern durchgeführt wurde… Wir haben jetzt in jedem Fall ein Verbot Leute in unserem Haus zu empfangen. Es soll auch keiner den neuen Schlüssel bekommen außer mir und Raphael und ich werde auch weiterhin mein Zimmer abschließen. Der Laptop gehört der DTP und war für die Arbeit gedacht. Raphael und ich haben auch noch eigene Laptops dabei, sodass wir wenigstens weiterhin Zugriff zu Internet etc. haben. Ich bin auch froh, dass ich an dem Morgen noch den Arbeitsplan abgeschickt habe. Sonst wäre jetzt alles weg und die Kreditfrage immer noch nicht geklärt. Bleibt das blöde Gefühl, dass wir uns nicht sicher sind, ob der Dieb wirklich durch die Tür gekommen ist und, dass es jemand von den Schülern sein kann, mit denen wir jeden Tag umgeben sind. Wichtig nur, dass jetzt kein Generalverdacht entsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freu mich auch schon auf den nächsten Feueralarm, nur dass ich dann Zuhause bleibe, das Licht ausmache und warte. Ein bisschen müssen wir vielleicht auch die Schuld bei uns suchen, ohne jetzt den Dieb zu schützen. Der Laptop stand meistens im Wohnzimmer und kann dementsprechende Begierden geweckt haben. Gelegenheit macht Diebe. Ein Grund, warum mein Laptop bisher immer in meinem Zimmer geblieben ist und wohl auch bleiben wird. Da wir mittlerweile viele Schüler gut kennen wird aktuell auch eine Jagd nach den Dieb/en gemacht. Die Schüler sind auch überzeugt, dass es einer der Ihrigen sein muss und Diebe werden überhaupt nicht gerne gesehen. Auf der Rückfahrt von unserem Matema-Wochenende bin ich auch schon Zeuge davon geworden, wie schnell sich ein Mob um einen Dieb bildet und der Dieb auf brutalste Art und Weise zusammengeschlagen wird. Dass der Dieb dabei stirbt ist nicht selten. Selbstjustiz ist ein probates Mittel, wo auf die Polizei oftmals als korrupt gilt und wo für sein Hab und Gut so hart gearbeitet werden muss. Weiterhin ist mit dem Laptop so erst einmal nicht viel anzufangen. Der Akku ist komplett defekt und das Netzteil wurde bei uns gelassen. Zeichen für Unwissenheit, oder große Hast!?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterhin kann ich jetzt auch ein wenig verstehen, warum sich die Leute hier oft so verschanzen. Alle Fenster haben Gitter eingebaut und in Dar es Salaam stehen um die meisten Häuser hohe Mauern, die oben mit Glasscherben oder sogar Stromzäunen bestückt sind. Die Leute sperren sich von ihrer Außenwelt ab, um ihr Eigentum zu schützen. Dies ist tatsächlich etwas worauf ich gerne verzichten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem hatten wir Glück im Unglück, dass nur der eine Laptop weggekommen ist. Unsere Dokumente sind noch da und auch die anderen Wertsachen sind&amp;nbsp; unberührt. Ich hoffe nur in Zukunft werden wir nicht nochmal in Kontakt mit so einem Vorfall kommen, zudem denke ich, dass wir nicht vielmehr machen können als unsere Türen gut abzuschließen. Zumindest haben jetzt die meisten Schüler und Lehrer ein wachsames Auge auf uns und unser Haus...&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; P.S.: Heute Abend hat es das erste Mal geregnet, seitdem wir in Mafinga sind. Leider ist damit jetzt auch unser Strom weg. Nichtsdestotrotz habe ich mich riesig gefreut. Ich frage mich, ob man sich in Deutschland im Moment wohl auch so über Regen freuen kann. In der Werkstatt habe ich heute schon meine kelien meteorologischen Kenntnisse spielen lassen und gesagt, dass es bald regnen wird. Daraufhin hat mich eben mit einsetzendem Regeneine SMS ereilt, dass ich eine Zauberer bin. Mal schauen was ich mit meinen neugewonnen Zauberkräften noch anstellen kann. Ich schick euch noch ein Bild von unserem Abendessen im Solarlampenlicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TOF3DABqYvI/AAAAAAAAAok/4aw4qBG6HM4/s1600/IMG_2009.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TOF3DABqYvI/AAAAAAAAAok/4aw4qBG6HM4/s400/IMG_2009.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-7249009673784291002?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/11/der-einbruch.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TOF3DABqYvI/AAAAAAAAAok/4aw4qBG6HM4/s72-c/IMG_2009.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-564855704502775072</guid><pubDate>Sat, 13 Nov 2010 20:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-11-13T22:19:22.063+01:00</atom:updated><title>Von Erfolgen und Erlebnissen</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wieder gibt es viel zu berichten. Nachdem ich dachte wir könnten hier tatsächlich in eine Art Alltag verfallen muss ich das jetzt revidieren. In Kurzform: Wir haben es endlich geschafft die Zusage für den Magneten-Kredit zu erwirken, außerdem hatten wir einen 3-tägigen Besuch von unserer Koordinatorin aus Dar es Salaam, bei dem mir nochmal einige Dinge klar geworden sind und nicht zuletzt möchte ich noch wie versprochen von der Abschlussfeier der Schüler berichten. Leider gibt es aber auch erstmals schlechte Nachrichten, denn in unser Haus wurde eingebrochen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7z-hUwPhI/AAAAAAAAAmU/uWwky2kbdLg/s1600/IMG_1854.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7zdcihRvI/AAAAAAAAAlw/SXbA01DbYjI/s1600/IMG_1660.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7zdcihRvI/AAAAAAAAAlw/SXbA01DbYjI/s320/IMG_1660.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich fange mal chronologisch an: Die Abschlussfeier der Schüler. Mittlerweile ist die Feier schon fast 2 Wochen her. Schon Tage vorher fingen die Schüler mit den Vorbereitungen für die Feier an. Der Unterricht wurde komplett ausgesetzt. Es wurden Pfähle eingegraben über die Tücher gespannt wurden, sodass eine große abgeschattete Sitzfläche entstand. Außerdem wurde eine Bühne geschmückt. Kleine Bananenpflanzen wurden aufgestellt, die komplette Schule bis auf das Letzte gesäubert. Dafür wurden Dutzende kleine Brände gelegt um das Gras oder Müll zu verbrennen und die Beete wurden mal wieder auf Vordermann gebracht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am Tag der Feier habe ich zusammen mit Raphael und ein paar anderen Schüler die Aufgabe der Empfangsdamen übernommen. Wir haben alle eintreffenden Gäste abgefangen, denn die durften sich erst einmal im Gästebuch verewigen bevor wir ihnen einen Platz zugewiesen haben. So richtig kam ich aber gar nicht zu meiner Aufgabe, denn ich hatte einen Fehler gemacht: Ich hatte meine Kamera mitgenommen und war die meiste Zeit damit beschäftigt irgendwen abzulichten. So wurde ich auch zum persönlichen Fotografen einiger Schüler, die alles auf meiner SD-Karte festgehalten sehen wollten. Am Ende des Tages hatte ich so 400 Fotos zusammen. Ich habe daraus gelernt meine Kamera lieber wieder Zuhause unter Verschluss zu lassen, aber ihr profitiert dafür jetzt umso mehr davon. Rechts seht ihr einige Fotos in einer Diashow durchlaufen (nur auf meinem Blog).&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7zpl2P8BI/AAAAAAAAAl8/_61jNzoKQtg/s1600/IMG_1730.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7zpl2P8BI/AAAAAAAAAl8/_61jNzoKQtg/s320/IMG_1730.JPG" style="cursor: move;" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber nun zum eigentlichen Ablauf. Etwa 25 Schüler feierten ihren Abschluss. Anfangs liefen sie ein, wobei getanzt und gesungen wurde. Dann gab es erst einmal einen ausgiebigen Gottesdienst, schließlich sind wir an einer kirchlichen Schule&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7z-hUwPhI/AAAAAAAAAmU/uWwky2kbdLg/s1600/IMG_1854.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7z-hUwPhI/AAAAAAAAAmU/uWwky2kbdLg/s320/IMG_1854.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;und der Bischof war auch mit von der Partie. Zwischendurch performte ein extra eingeladener Chor immer mal wieder eins ihrer Stücke (Playback versteht sich). Eine große Musikanlage war natürlich auch aufgebaut. Dann holten sich die Schüler noch alle ihren Segen ab. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich die Angehörigen ein Bild davon machen, was ihre Söhne und Töchter denn alles gebaut haben in ihrer Ausbildung. Vor der Schule war eine kleine Präsentationsfläche aufgebaut worden. Danach kam dann der formelle Teil und alle nahmen wieder Platz. Viele Ehrengäste waren geladen, die alle noch eine lange Rede zum Besten gaben bevor dann die Zertifikate verteilt wurden. Insgesamt eine sehr langatmige Veranstaltung. Danach gab es für alle Pilau, DAS Gericht für Feierlichkeiten in Tansania. Wirklich lecker. Reis mit aller Art Gewürzen und Gemüse und je nach Belieben noch mit Fleisch- und Fischbeilagen. Raphael und mir kam die Ehre zu Teil zusammen mit den Ehrengästen am Ehrentisch zu speisen. Da gab es dann sogar Hühnchen und Fleisch zum Pilau. Noch ein wenig Shakehands mit allen Beteiligten, ich meine wann schüttelt man schon mal einem echten Bischof die Hand und hält einen kurzen Plausch? Außerdem gab es noch Limonade für alle Beteiligten. Ich habe mich gefragt, warum für sowas Geld vorhanden ist, für dringend benötigtes Material in der Werkstatt aber nicht? Die Frage lasse ich mal im Raum stehen und auch ansonsten lasse ich jetzt mal die Bilder sprechen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Woche darauf hat Mr. Maseleka, nachdem er aus dem Krankenhaus zurückgekehrt ist der Kreditsache nochmal Nachdruck verliehen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn Nyambulapi hatte andere Dinge zu tun und das Ganze ein wenig aus den Augen verloren. Wir haben zwar immer wieder versucht ihn zu erinnern und unsere Hilfe angeboten, aber es kam nicht dazu die letzen Anforderungen für den Kredit noch zu bearbeiten und außerdem fehlten wichtige Informationen zu Interessenten, die bei Mr. Maseleka lagerten und der war nun mal einige Zeit nicht da.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mitte der Woche haben wir die Zusage zum Kredit bekommen und die Bestellung ist von Mr. Maseleka auch schon soweit vorbereitet, dass es jetzt endlich voran gehen kann. Wir haben gemeinsam einen relativ detaillierten Arbeitsplan geschrieben. Noch vor ein paar Wochen dachte ich einen solchen Plan zu verfassen ist reine Fassade, schließlich hatte ich den Eindruck, dass Planen bei der Materialzufuhr etc. praktisch unmöglich ist. Mittlerweile, nachdem wir gesehen haben, dass die Probleme hier nicht im Technischen/Handwerklichen liegen, sondern ganz klar im Organisatorischen bin ich mir aber sicher, dass der Arbeitsplan eine gute Idee ist. Wir versuchen jetzt diese Art des planerischen Denkens und Arbeitens hier in der Praxis. Der Ausgang ist noch unklar. Den Plan wollen wir jetzt ausdrucken und in der Werkstatt aufhängen. In Absprache mit Nyambulapi und Mr. Maseleka haben wir uns darauf geeinigt ein Bonussystem zu installieren. Am Ende eines jeden Monats wird geschaut, ob alle Aufgaben erledigt wurden und wenn dies so ist, wird eine Gewinnbeteiligung ausgeschüttet. Außerdem haben wir im neuen Plan viel mehr die anderen Arbeiten berücksichtig, da die Gewinne daraus essenziell für den Materialkauf sind. Ich bin gespannt auf den Ausgang dieses Experiments!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Produktion in der Werkstatt ist mittlerweile auch recht gut angelaufen. Die Schüler sind mittlerweile alle aktiv und Nyambulapi ist ihnen ein guter Anweiser. Erste Dinge wurden verkauft und Material wieder gekauft. Wir bauen auch an einem ersten kleinen Windrad, das Demonstrationszwecken dienen soll. Ende nächster Woche ist die erste Dorf-Präsentation. 10 sind bis Ende nächsten Jahres fest angesetzt. Mr. Maseleka zeigt sogar den Willen noch mehr zu machen und hat unsere Idee eines Promotionsdays am Busstendi in Mafinga positiv aufgefasst und plant ihn noch bis Ende diesen Jahres umzusetzen. Mal sehen was draus wird. Olivia hat uns aber ermutigt in der Hinsicht Druck zu machen, womit ich auch beim nächsten Punkt wäre.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die letzten drei Tage war Olivia bei uns. Olivia ist unsere tansanische Mama, wie sie gerne sagt. Sie koordiniert unser Jahr von tansanischer Seite und passt auf uns auf und hat immer ein offenes Ohr für uns. Jetzt war sie bei uns, um sich ein Bild davon zu machen was bei uns so vor sich geht. Sie hat uns zu allen möglichen Belangen ausgefragt und Anregungen gegeben. Vorher dachte ich ihr Besuch ist zu früh, schließlich sind wir nach dem Seminar in Dar im Vergleich zu allen anderen Freiwilligen am kürzesten in unserer Einsatzstelle und trotzdem waren wir ihre erste Station. Aber sie hat uns genau die richtigen Anregungen gegeben. Sie hat ein wenig die Sorge, dass wir in der Werkstatt versauern und sie ist berechtigterweise ein großer Fan von Dorf-Präsentationen.&amp;nbsp; Außerdem hat sie uns die Idee unterbreitet in die umliegenden Schulen zu gehen und über erneuerbare Energien und Umweltschutz zu predigen. Die Sache mit den Dorf-Präsentationen hatten wir zwar auch schon vorher in unseren Arbeitsplan aufgenommen, aber aus den Erfahrungen der letzten Jahre hat sie diesen wohl im Gespräch mit Mr. Maseleka noch einmal richtig Nachdruck verliehen. Was die Dorf-Präsentationen sind kann ich dann hoffentlich Ende nächster Woche nach unserer ersten Präsentation berichten. In Kurzform geht es darum unsere Produkte rund um erneuerbare Energien in den Dörfern zu verbreiten, wo kein Stromanschluss besteht. Mehr dazu hoffentlich nächste Woche nach erfolgreicher Präsentation.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Sache mit dem Einbruch in unser Haus packe ich morgen oder übermorgen in einen extra Eintrag. Geschrieben ist er schon. Ich denke aber sonst wird der Eintrag zu lang und zum anderen finde ich es gut, die Erfahrung ein wenig abzulösen von dem Rest, denn es ist bisher eine absolute Einzelerfahrung. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;P.S.: In meinem Fotoalbum gibt es auch noch Fotos von einem bereits im Januar aufgestelltem Windrad in einem Nachbardorf namens Ikungus. Ich habe leider völlig versäumt vom Besuch von Roland zu berichten, der vor drei Wochen hier war. Zur Erinnerung: Roland war unser Lehrer in Dar zum Thema Windräder. Mit ihm zusammen sind wir auch nach Ikungus gefahren. Wenn ich es schaffe, dann schreibe ich diese Woche noch einen Eintrag dazu, aber es erwartet uns eine Menge Arbeit…&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-564855704502775072?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/11/von-erfolgen-und-erlebnisse.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TN7zdcihRvI/AAAAAAAAAlw/SXbA01DbYjI/s72-c/IMG_1660.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-6062597562467619616</guid><pubDate>Sat, 06 Nov 2010 22:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-11-06T23:28:48.692+01:00</atom:updated><title>Die Wahlergebnisse</title><description>Wie versprochen möchte ich euch jetzt auch über die Wahlergebnisse informieren, die erst seit gestern (Freitag) offiziell sind. Die ganze Woche über hingen die Menschen hier an den Radios, um immer die aktuellen Ergebnisse zu erfahren und selbst an den Fernsehgeräten wurde zeitweise von Championsleague auf Wahlergebnisse umgeschaltet. Nach und nach wurden die Wahlergebnisse der insgesamt über 200 Wahlbezirke Tansanias vorgelesen, wobei bei manchen die Ergebnisse schon am Montag da waren und bei anderen, zumeist aus ländlicheren Regionen, erst einige Tage später. Und ich glaube ich kann sagen es tut sich was in Tansania!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Opposition formiert sich. Jakaye Kikwete, der seit 2005 amtierende Präsident ist zwar wie erwartet heute in seine zweite Amtszeit verabschiedet worden und feiert dies natürlich als großen Erfolg, aber nichtsdestotrotz hat er große Verluste hinzunehmen. Er erhielt gerade einmal 61% der Stimmen (Im Vergleich 2005 waren es noch über 80%), hingegen wählten 26% der Wähler den Gegenkandidaten der CHADEMA Wilbrod Slaa. Trotzdem war sein Sieg nicht gefährdet, da wie im letzten Beitrag erwähnt der Präsident im Direktwahlsystem ermittelt wird und somit die meisten Wahlbezirke letztendlich doch an Kikwete gingen. Aber gerade die urbanen Gegenden gingen vermehrt in die Hand von Dr. Slaa. Dazu zählt auch Iringa, die Stadt, die wir am Wahltag aufgesucht haben um Wahlluft zu schnuppern. Mein Eindruck von der Befragung einiger Einheimischen war also gar nicht so falsch. Vielleicht ist das Ergbins aber auch durch die niedrigste Wahlbeteiligung in der tansanischen Geschichte zu erklären. Nur 43% der 20mio. registrierten Wählern haben eine Stimme abgegeben. Dies ist ebenfalls ein Phänomen, dass ich hier gut bei uns beobachten konnte. Vielen Schülern hier z.B. war es nicht möglich zu Wählen, da sie dafür in ihren Heimatort hätten fahren müssen und das ist einfach nicht finanzierbar. Zudem haben sich einige auch noch gar nicht registriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mafinga ist relativ klar in die Hand von Kikwete gefallen. Noch klarer war dies meistens in den noch ländlicheren Gegenden Tansanias. Für mich ein weiteres Indiz dafür, dass es es die Oppositionsparteien noch schwer haben sich im großen Land Tansania richtig zu formieren. Trotzdem denke ich ist diese Wahl ein riesiger Erfolg für die Opposition. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dadurch an Fahrt aufnimmt zumal man bedenken muss, dass dies erst die vierten Wahlen waren, bei denen mehr Parteien als nur die CCM zur Wahl standen, denn erst seit 1995 besteht in Tansania das Mehrparteiensystem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle muss ich mich entschuldigen, dass ich nicht so viele Informationen über die Wahlen auf Sansibar liefern kann. Sansibar hat nochmal eine Sonderstellung, da teilautonom und kulturell anders geprägt.&lt;br /&gt;Sansibar ist großteils muslimisch und die stärkste Oppositionspartei dort ist die CUF, die schon in den letzten Jahren immer mit um die Mehrheit gekämpft hat. Vielleicht auch deshalb heißt es, dass es auf Sansibar bei den Wahlen ein wenig anders hergeht und es bei vergangenen Wahlen sogar zu Ausschreitungen kam. Bei diesen Wahlen hat ebenfalls die CCM gewonnen mit nur 4000 Stimmen mehr. Soweit ich weiß blieb es aber ruhig, was vielleicht auch an einer vor der Wahl getroffenen Abstimmung liegt, die besagt dass eine gemeinsame Regierung von CUF und CCM auf Sansibar gebildet wird. Diese Abstimmung hat glaube ich die Brisanz genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es wurde ja nicht nur ein Präsident gewählt, sondern auch das Parlament.&lt;br /&gt;Die Daten die ich dazu haben sind leider noch nicht die endgültigen. Am Dienstag hieß es, dass die CCM 188 der 239 Sitz im Parlament bekommen hat. Weitere 29 gingen an die Opposition auf dem Festland und 22 an die Opposition auf Sansibar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt hören sich für mich die Wahlergebnisse so an, als wenn keine großen Fälschungen vonstatten gegangen sind. Trotzdem bezweifelt der CHADEMA-Kandidat Dr.Slaa das Ergebnis und verweist auf die langen Auszählungen, die mancherorts auch wohl dazu geführt haben sollen, dass sich Jugendliche vor den Büros der Auszählungskommission versammelt haben. Es wird vorgeworfen, dass bei der Auszählung die Ergebnisse zu Gunsten der CCM schöngerechnet wurden und angeblich will man dies auch mit Umfragen direkt nach der Wahl belegen können. Wieviel da aber nun wirklich dran ist kann ich nicht sagen. Als kleine Randnotiz dazu: Von internationalen Beobachtern wird Zufriedenheit über die Wahl geäußert. Die Wahlen in Tansania seien "friedliche,  geordnete und gut organisiert" gewesen, sagte Paul East, Chef der  Beobachtermission des Commonwealth, mit Ausnahme von "einiger  Unregelmäßigkeiten, wie Wähler die nicht finden deren Namen auf der  Liste Wähler. "&lt;br /&gt;"Wir beobachteten auch die Zählung, die nach den Regeln durchgeführt  wurde. Das ist eine ziemlich gut organisierte Wahl", schloss Herr Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens ist eins der Hauptziele der neuen (alten) Regierung die Armutsrate bis Ende der Legislaturperiode 2015 von ca. 50% auf 30% zu senken. Also dann mal an die Arbeit...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Schule habe ich gelernt, zu einem fundiertem Bericht gehören auch gute und fundierte Quellen:&lt;br /&gt;http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6195348,00.html&lt;br /&gt;http://af.reuters.com/article/topNews/idAFJOE6A505920101106?pageNumber=1&amp;amp;virtualBrandChannel=0 &lt;br /&gt;http://www.bloomberg.com/news/2010-11-06/tanzania-s-kikwete-is-sworn-in-for-a-second-presidential-term.html&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-6062597562467619616?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/11/die-wahlergebnisse.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-6657641999347267149</guid><pubDate>Sun, 31 Oct 2010 22:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-31T23:35:04.749+01:00</atom:updated><title>Uchaguzi – die Wahl</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute waren Präsidentschaftswahlen in Tansania. Doch bevor ich euch davon berichte möchte ich mit ein paar Hauptfakten einen kurzen Einblick in das tansanische Politiksystem geben. Danach berichte ich dann vom heutigen Tag und von der Politikkultur, die ich bisher mitbekommen habe.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Erst seit 1964 besteht erst die junge Republik Tansania. Die Politiklandschaft wird sogar schon länger von der CCM, der Partei der Revolution geprägt, denn die Vorgängerpartei gewann&amp;nbsp; schon die ersten freien Wahlen 1958. Seitdem ist die CCM an der Macht. Sie besitzt im Moment 93% der Parlamentssitze und stellt mit Jakaya Kikwete den Präsidenten. Es besteht aber grundsätzlich ein Mehrparteiensystem mit aktuell 19 verschiedenen Parteien. Die bekanntesten Oppositionsparteien sind die Chadema, die besonders im Inland aktiv ist und die CUF, die auf Sansibar sogar um die Mehrheit kämpft. Die letzten Wahlen wurden von internationalen Beobachtern als frei und gerecht eingestuft. Durch das Direktwahlsystem hat die CCM klare Vorteile und zudem bezieht die CCM einen Großteil ihrer Wahlkampfgelder aus Staatskassen. Korruption ist ein großes Problem bis in die höchsten Ebenen, das immer wieder zu Skandalen führt. Wer mehr Fakten möchte kann mal ein wenig im Internet suchen, oder mal auf Lennys Blog vorbeischauen, der sowas wie der Experte in dem Bereich ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Soviel zu den Fakten, nun zu meinen Erfahrungen der letzten zwei Monate dazu. Aus Deutschland sind wir natürlich ein Mehrparteiensystem gewohnt und es besteht schnell die Gefahr Vergleiche mit einem Einparteienstaat wie die DDR zu ziehen. Formal ist es aber nun mal so, dass es jedem hier freisteht welche Partei er wählt. Deshalb stellte sich für mich anfangs die Frage, wie frei Politik, Meinung und Wahl wirklich sind. Zur Meinung glaube ich sagen zu können, dass tatsächlich Freiheit besteht. Ich war überrascht, wie oft, offen und kontrovers schon auf dem Windturbinensemniar in Dar über Politik diskutiert wurde. Jeden Morgen kam das Thema wieder auf den Tisch, dabei haben Chadema- wie CCM-Anhänger meist fair, aber bestimmt diskutiert. Natürlich hat sich nicht jeder beteiligt, sondern meist waren es die Älteren. Wenn ich aber einen der Jüngeren gefragt habe, so hatte jeder seine begründete Meinung dazu. Und es war keineswegs so, wie man vielleicht schnell denkt, dass die Jüngeren sich eher zur Chadema bekannten. Diese Art der Diskussionen habe ich auch hier in Mafinga wiedergefunden, Diskussionen, wie ich sie in Deutschland oft vermisse. Auch zum Thema Pressefreiheit sagte einst die Botschaftsreferentin „die Presse in Tansania ist frei, aber schlecht“. Das „schlecht“ würde ich zwar gerne mit „anders“ tauschen, aber sonst glaube ich das ist richtig. Schließlich liest man fast täglich von Korruptionsskandalen auf allen politischen Ebenen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also dachte ich mir es muss einen anderen Grund geben für die erdrückende Überlegenheit der CCM, die meiner Demokratievorstellung nach nicht wirklich förderlich sein kann. Schließlich belebt erst Konkurrenz das Geschäft. Auf Nachfragen habe ich die verschiedensten Theorien erfahren und ich denke an allen ist ein bisschen was dran. Welche am Ende den Ausschlag gibt, oder ob es die Mischung macht weiß wahrscheinlich niemand so genau:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die zwei für mich Einleuchtendsten möchte ich euch kurz nennen. Ein genannter Grund, ist dass die Menschen Angst haben, dass es zu Unruhen kommen könnte, falls die CCM an Macht verliert. Schließlich gilt Tansania als der Ruheanker in Ostafrika mit dem stabilsten politischen System. Logischerweise kann ja auch nicht viel passieren, so lange nur eine Partei die Zügel in der Hand behält. Deshalb klingt die Begründung auch logisch für mich, zumal die Menschen sehr stolz auf ihr friedliches Zusammenleben zwischen den vielen verschiedenen Ethnien und Religionen in Tansania sind und dies auf keinen Fall gefährden wollen. Außerdem wurde mir gesagt, dass die CCM teilweise bewusst propagiert, dass die anderen Parteien, wie die Chadema Unruhe schaffen würden. Da wären wir auch schon beim nächsten möglichen Grund, für die Parteienlandschaft, die Informationspolitik. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die CCM ist die einzige Partei, die von allen Menschen in Tansania wirklich gekannt wird, denn die CCM besteht schon lange und wird noch immer mit dem Staatsidol Julius Nyerere in Verbindung gebracht, der lange Zeit Präsident war und zudem für die Einheit Tansanias steht. Tansania ist ein riesiges Land und vor allem in den ruralen Gebieten sind die anderen Parteien noch nicht richtig vorgedrungen, da es an Mannschaft und Geld mangelt. Die CCM hingegen ist bekannt und hat die Möglichkeiten beispielsweise über das Radio ihre Botschaften abzusetzen. So kommt es, dass in dörflichen Regionen einfach keiner was mit dem Namen Dr. Slaa, der Gegenkandidat der Chadema, anfangen kann und deshalb lieber die CCM wählen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Also Gründe wären gefunden, warum die CCM so sehr dominiert. Trotzdem bietet sich mir im Moment ein anderes Bild, womit wir auch schon bei den heutigen Wahlen wären. Hier in unserer Region scheint es, als gäbe es sehr viele Chadema-Anhänger. Einer der größten Verfechter ist Nyambulapi, der heute Morgen gleich der erste im Wahlbüro war um seine Stimme abzugeben. Raphael und ich haben uns heute auch nicht abhalten lassen nach Iringa zu fahren, um mal ein wenig Wahlluft zu schnuppern. Aus Dar es Salaam kamen zwar Warnungen, alle Freiwilligen sollten lieber Zu hause bleiben, schließlich weiß man nie, aber alle die wir hier gefragt haben, haben uns versichert es ist nichts zu befürchten und so sind wir dann auch heute Morgen los. Wir haben überfüllte Wahllokale und seltsame Abläufe erwartet, aber nichts davon vorgefunden. In Iringa angekommen haben wir dann auch das erste Wahllokal gesehen, auch wenn es nur der Busunterstand war. Bewacht wurde das Ganze von zwei Sicherheitsleuten. Es war nicht im Geringsten überfüllt, sondern es herrschte ruhige Betriebsamkeit. Wahlkabinen waren zwar nicht zu sehen, aber die Wähler standen allein an kleinen Tischen. Als wir näher kamen, um uns das mal anzuschauen passte uns der SicherheitsmannIringa gab es wohl über 100 solcher Wahlbüros, was auch die angenehme Menschenanzahl erklären würde und Probleme gibt es keine. Also zogen wir dann auch weiter und konnten in Iringa ganz normal unsere Erledigungen machen, außer dass ein paar Läden mehr zu hatten, aber da es sowieso jeden Laden drei mal gibt kein Problem. Jeder der seine Stimme abgegeben hatte, war an dem schwarz eingefärbten kleinen Finger zu erkennen. Darüber hinaus, gab es aber auch exakte Wählerlisten, wo jeder abgehakt wurde. Bei einem anderen Wahllokal haben wir dann schon nach Wahlschluss angefragt, ob wir mal ein Foto schießen dürften, aber das wurde uns auch nach längerer Diskussion nicht gewährt, da waren die Regeln strikt. Die Wahllokale waren aber auch nicht sehr interessant. Es hingen immer Plakate der UN davor, die erklärten, wie eine Stimme abzugeben ist und dass auch Behinderte zur Wahl gehen sollten. Aber es waren weit und breit keine CCM Flaggen oder Plakate zu sehen, die sonst an jeder Ecke prangern. Mein oberflächlicher Eindruck von der Wahl war also durchaus positiv. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Wieder Zu hause angekommen haben wir mal das Radio eingeschaltet. Erste Hochrechnungen um Punkt 6 wie bei uns gab es zwar noch nicht, aber erste Probleme wurden schon veröffentlicht. So wurde angeblich Tansaniern die Wahl verweigert, weil sie auf den Wählerlisten als tot eingetragen waren. Aus Dar es Salaam oder Sansibar gab es aber keine Unruhen zu berichten, was uns gefreut hat. Insgesamt hätte ich angesichts der seit jahren klaren Verhältnisse nicht gedacht auf eine so aktive politische Kultur zu treffen. Da kann man sich was abschneiden.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Jetzt bin ich aber gespannt auf die Ergebnisse. Dass Kikwete Präsident bleibt ist wohl zu erwarten. Ich bin aber gespannt, wie viele Stimmen er eingebüßt hat. Denn mein Meinungsbild ist nicht so eindeutig, wie die Ergebnisse der letzten Wahlen. Aber natürlich ist mein Bild auch sehr regional begrenzt. Laut Nyambulapi sind heute Nacht oder morgen früh erste Hochrechnungen im Radio zu erwarten. Dann weiß ich mehr und ihr werdet natürlich informiert. Außerdem war gestern hier die große Abschlussfeier aller Schüler, die jetzt ihren Abschluss in der Tasche haben. Da gibt es auch noch einiges zu berichten. Ihr dürft euch freuen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-6657641999347267149?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/10/uchaguzi-die-wahl.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-2207628239471815468</guid><pubDate>Sun, 24 Oct 2010 18:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-24T20:05:56.938+02:00</atom:updated><title>Lebenszeichen</title><description>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;Ja, ich lebe noch. 2 Monate bin ich jetzt in Tansania – einen habe ich in Dar es Salaam verbracht, den zweiten in Mafinga. Die Dinge werden gewohnter, die Arbeit geordneter, ich merke ein Alltag zieht ein und die Zeit verfliegt. Gar nicht so einfach da noch Material für regelmäßige Blogberichte zu finden. Nicht das mir hier nicht mit vielen Dingen konfrontiert wäre, die alle einzeln einen Bericht Wert wären, aber mein Blick darauf hat sich schon geändert. Ich bin nicht mehr der aussenstehende Zuschauer, der die Dinge beobachtet, sondern mittlerweile immer mehr Teilnehmer. Ob beim Fußballtraining, bei der Arbeit, im Chor, beim Essen mit den Schülern, ich bin dabei, führe Gespräche, auch wenn noch immer in gebrochenen Kiswahili, aber ich werde verstanden und ich verstehe viel. Viele Dinge sind so schnell zur Normalität geworden, dass ich gar nicht richtig darüber schreiben kann. Am Anfang meines Aufenthalts hatte ich immer schon viele Dinge im Kopf, die mir ungewöhnlich erschienen und die ich teilen wollte. Jetzt muss ich mich erst hinsetzen und überlegen, was könnte die Leute daheim interessieren. Zudem bin ich natürlich mittlerweile auch ganz anders eingebunden und finde viel seltener die Zeit mich mal hinzusetzen. Da will noch die Unterwäsche gewaschen werden, denn die Socken sind mittlerweile echt unansehlich, oder der Nachbar kommt vorbei und man trinkt eine Tasse Tee. Die Schweine haben hunger und wollen gefüttert werden und das Training hat auch schon angefangen. Na gut, Stress gibt es hier nun auch nicht, aber man nimmt sich halt die Zeit für einen kleinen Plausch, einen Tee, etc...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb habe ich mir gedacht fange ich jetzt nach den ganzen Erlebnissberichten aus der Anfangszeit an auch mal ein paar Informationen zu Tansania zu streuen, schließlich ist den meisten in Deutschland gar nicht so richtig bewusst, was sich hinter dem schönen Namen für ein schönes Land versteckt. Diese Berichte werde ich jetzt immer mal zwischendurch einwerfen. Anfangen werde ich innerhalb dieser Woche mit ein paar Infos zur Politik und meiner Wahrnehmung zur aktuellen Lage so kurz vor der Wahl. Schließlich sind nächsten Sonntag allgemeine Wahlen in Tansania. Auf einen Bericht übers dalla-Fahren dürft ihr euch auch schon freuen. Nichtsdestotrotz werde ich euch aber auch weiterhin mit Dingen aus meinem Leben und über meine Arbeit hier versorgen und damit mache ich jetzt auch mal weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein letzter Bericht war über einen Buschbrand hier auf dem Schulgelände. Und gebrannt hat es in den letzten Tagen auch noch des Öfteren, sodass wir mittlerweile geübte Feuerwehrmänner sind. Wir haben 7 Tage die Woche rund um die Uhr Bereitschaftsdienst und rücken immer zu Fuß und in Heerscharen aus, wenn es mal wieder irgendwo brennt. Der Spaß (paradox?) geht dabei aber nie verloren und die Kommandos sind mittlerweile bekannt. Und gelegentlich ernte ich noch immer Spott dafür, dass ich hier Feuer fotografiert habe, eine der normalsten Sachen in dieser Zeit und mittlerweile muss ich auch schon über mich selber lachen, wie ich dahinter eine Sensation vermuten konnte. Trotzdem kam es seitdem nicht wieder zu so einem großen Brand und der Schulbetrieb wurde auch bisher nicht groß dadurch gestört, denn meistens klingelte die Glocke entweder bei Nacht, oder in der Mittagspause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So haben Rapha und ich arbeitstechnisch in den letzten eineinhalb Wochen auch richtig was geschafft. Im Moment sind wir nachdem wir vormals den Nachmittag zum Kiswahili lernen genutzt haben auf Nachfrage der Fundis Vollzeit in der Werkstatt beschäftigt und arbeiten an den Solartankheatern. Mittlerweile sind uns die Maße und Handgriffe bekannt und die letzten 2 Tage haben wir alleine einen Heater fertiggestellt, da Kisukuli im Moment auf Familienbesuch ist und die anderen fundis und Schüler im Moment nicht in der Werkstatt arbeiten. Für uns ist das im Moment eine schöne Beschäftigung und wir können dabei viel lernen und zeigen, dass wir was können. Generell ist die Sinnhaftigkeit dahinter aber schwer zu begründen. Die Solartankheater müssen fertiggestellt werden, da der Platz in der Werkstatt und das Geld für den Bau der Windgeneratoren benötigt wird. Andererseits können die tansanische Fundis diese Arbeit auch ausführen. Warum also Arbeit, oder sogar Arbeitsplätze wegnehmen. Das wäre das letzte was wir wollen. Außerdem würde ich mir manchmal ein wenig mehr Engagement vor allem von Nyambulapi wünschen. Kisukuli arbeitet treu an den Heatern, auch wenn mit Augenmaß und Erick, der dritte Handwerker (und mittlerweile Lehrer) im Bunde, baut zusammen mit den Schülern eine Biogasanlage. Nyambulapi hat auch viele andere Dinge zu tun, aber trotzdem könnte er sich ruhig öfter in der Werkstatt blicken lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir denken uns trotzdem für den Moment ist der Bau der Heater noch eine Art Eingewöhnungsphase und gehört zur Vorbereitung auf den Windradbau. Das Geld für die Magneten ist mittlerweile auf deutscher Seite verfügbar, aber es hapert immer noch an Auflagen. Es gibt neue Fragen, die noch nach Antworten suchen, was sich wiederum schwierig gestaltet, weil Mr. Maseleka mittlerweile seit einer guten Woche weg ist und auch noch nicht abzusehen ist, wann er zurückkommt. Er ist aber der einzige, der über die Kontaktdaten zu Interessenten aus der Vergangenheit verfügt, die es jetzt zu reaktivieren gilt. Da die Kommunikation sinnvollerweise größtenteils über Nyambulapi läuft, erfahren wir wenn überhaupt immer erst mit Verzögerung von Neuerungen und bis eine E-Mail beantwortet ist dauert es dann schonmal einige Tage. Trotzdem geht das ganze langsam seinen Weg. Wie realistisch das Endziel dabei bleibt ist mir aber im Moment unklar. Dafür gibt es noch zu viele offene Fragen und die finanzielle Situation lässt ebenfalls nicht den kleinsten Sprung zu. Im Moment zum Beispiel können wir in der Werkstatt nicht richtig arbeiten, weil keine Schweißelektroden mehr vorhanden sind, ohne die der Bau der Heater unmöglich ist. Unser Department hat kein Geld dafür. Nyambulapi hat jetzt bei der Schulverwaltung nach Geld gefragt. Bisher gibt es noch keine Antwort... &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuNepZazI/AAAAAAAAAk4/P8qhiUvGaEk/s1600/DSCF2026.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuNepZazI/AAAAAAAAAk4/P8qhiUvGaEk/s320/DSCF2026.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRt3K2gTXI/AAAAAAAAAkk/zThk_tezpmA/s1600/DSCF2001.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRt3K2gTXI/AAAAAAAAAkk/zThk_tezpmA/s320/DSCF2001.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Rapha und ich uns eine Auszeit gegönnt und sind runtergefahren an den Lake Nyasa (Malawi See sollte man nicht sagen). Donnerstag war nämlich nationaler Feiertag und Freitag haben wir uns frei genommen. Wieder eine unvergesslich schöne Erfahrung. Wir haben uns in Kyela mit den beiden anderen Freiwilligen des südlichen Tansanias getroffen und sind gemeinsam in das verschlafene Örtchen Matema gefahren. Dort haben wir mal richtig entspannt und die Möglichkeit genutzt ausgiebig Doppelkopf zu spielen. Das aufregendste an dem Wochenende waren wohl die Fahrten inkl. neuem Dalla-Rekord: 19 Erwachsene in einem 9-Sitzer. Viele Fotos sind nicht entstanden. Hier ein kleiner Vorgeschmack. Für mehr möchte ich auf den Blog von Jan (obwohl Herforder) verweisen. (http://jankristen.blogspot.com/2010/10/matema-zum-zweiten.html) Generell eine gute Idee sich mal die Blogs von meinen Mitfreiwilligen anzuschauen. Zuweilen mindestens genauso interessant wie meiner. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So dann Feierabend für heute. Heute waren wir mit dem Chor in einer anderen Kirche an der anderen Seite der Stadt. Ganz schön viel Lauferei, aber wie jeder Schritt hier wieder mal lohnenswert. Auch wenn ich ehrlichgesagt nicht so aktiv im Chor bin. Wahrscheinlich ist das auch besser so. Rapha ist dafür umso regelmäßiger dabei. Ich ziehe da lieber den Fußball vor, wo dieses Wochenende die Saison begonnen hat. Aber mit der Hand heißt es erstmal wieder warten, das lernt man aber auch schnell. Ihr sollt aber nicht wieder so lange warten und hört bald wieder was von mir... Grüßt mir die erste Heimat!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-2207628239471815468?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/10/lebenszeichen.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TMRuNepZazI/AAAAAAAAAk4/P8qhiUvGaEk/s72-c/DSCF2026.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-6546293376633592305</guid><pubDate>Tue, 12 Oct 2010 18:46:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-12T21:07:18.800+02:00</atom:updated><title>Kuzima Moto - Die Feuerprobe</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;zu Deutsch: Feuer löschen. Witziger weise habe ich diese Vokabel noch gestern Nachmittag in unserer täglichen Kiswahili Einheit gelernt. Sie war auf einer der vielen Vokabellisten, die wir mitgebracht haben und die jetzt so langsam alle ins Gedächtnis überwandern sollen. Ich dachte noch diese Vokabel ist bestimmt einer der weniger wichtigen Vokabeln. Getäuscht!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gestern Abend sitzen Raphael und ich nichtsahnend draußen auf unser Dach, ein Platz den unsere Vorgänger uns als After-Work Platz empfohlen haben, um dort unsere unregelmäßige "aktuelle Stunde" abzuhalten, die wir dafür nutzen unsere Gedanken zu teilen und offen Kritik und Verbesserungsvorschläge zu äußern. Es ist so gegen 9 Uhr und wir schauen in den schönsten Sternenhimmel, ich habe sogar meine Kamera mit hochgenommen, um den ein oder anderen schönen Schnappschuss zu machen. Doch in eine Richtung war es komischerweise noch nicht dunkel. Ein kurzes Grübeln über die Himmelsrichtungen zeigt, dass es schon ungefähr Westen oder Nordwesten sein könnte, aber dass man die Reste des Sonnenlichtes noch um diese Zeit sieht schien uns sehr unwahrscheinlich. Bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass Rauch hochsteigt und durch die Bäume sind sogar Flammen zu sehen. Es brennt! Schon fast nichts Besonderes mehr. Andauernd läuft man hier an schwarzen Landstücken vorbei und sowieso sind wir an den Geruch von Feuer mittlerweile gewöhnt, schließlich wird Feuer täglich zum Kochen oder zur Müllentsorgen auf tansanische Art genutzt. Aber diesmal ist es wirklich nah, vielleicht 200-300m Luftlinie und so klein scheint es auch nicht zu sein. Ehe der Entschluss steht sich das mal näher anzuschauen läutete auch schon die Kirchenglocke der Schule. Gottesdienst um diese Zeit ist eher ungewöhnlich und so ist gleich klar es war der Feueralarm. Schnell ist helle Aufregung auf dem Schulgelände und die Schüler marschierten in Richtung Feuer und wir sitzen auf unserem Dach, als Zuschauer. Noch.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgKGGzuZI/AAAAAAAAAjM/KBOZP8wpGds/s1600/IMG_1567.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgKGGzuZI/AAAAAAAAAjM/KBOZP8wpGds/s320/IMG_1567.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="320" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Das Feuer noch von Weitem&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 0px; margin-right: 0px; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgZd2UkwI/AAAAAAAAAjY/IZPyU3tlsZA/s320/IMG_1591.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="320" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Eine 500m lange Feuerwand&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgTj2MtBI/AAAAAAAAAjU/_GReuLcKvwg/s1600/IMG_1576.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://2.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgTj2MtBI/AAAAAAAAAjU/_GReuLcKvwg/s320/IMG_1576.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Natürlich ist jetzt unsere Neugierde geweckt. Ein bisschen bedenken habe ich schon, schließlich können wir das Feuer von unserem Dach aus sehen. Wir kraxeln vom Dach schnappen schnell noch zwei Taschenlampen und folgen dem Pulk. Wir müssen nicht weit gehen um die Ausmaße zu sehen. Eine Feuerwand von bestimmt 500m frießt sich durch das trockene Grasland und hat auch schon ein großes Stück an Land in schwarze Ebene verwandelt. Die Schüler bewaffnen sich mit ausgeriessenen kleinen Bäumen oder Stöckern und fangen an auf das Feuer einzuschlagen. Die Lehrer koordinieren und sogar Mr. Maseleka ist mit einem Baum ausgestattet ganz vorne mit dabei. Da ich ja auch noch die Kamera dabei habe kann ich auch schnell noch ein paar Bilder machen, bevor ich mich dann selber mit einem großen Stock bewaffne. Der Wind treibt das Feuer  glücklicherweise von unserer Schule weg. Nichtsdestotrotz macht er uns teils echt zu schaffen. So lange er bläst können wir nur den Rückzug vom Feuer antreten. Sobald aber mal eine kleine Flaute ist rennen wir mit vielleicht 30 Leuten gleichzeitig unter Schlachtrufen auf das Feuer los und preschten so schnell drauf ein, wie wir nur können, um schnell wieder zu weichen, wenn der Wind wieder auffrischt. Dadurch verkürzen wir die Feuerwand immer weiter, bis wir das Feuer am Ende besiegen. Um ca. 1:00 ist die Löschaktion beendet. Eine Fläche von schätzungsweise über einem Quadratkilometer ist eingeebnet. Trotzdem hatten wir paradoxer Weise Spaß an der Löschaktion und auch die Schüler haben sich teilweise gefreut, andere versteckten sich im Gras um sich zu drücken oder sind gar nicht erst gekommen. Ich war noch skeptisch, ob das Feuer denn jetzt wirklich endgültig ausblieb, aber auch froh von der kräftezehrenden Aktion ins Bett zu kommen, zumal ich zuvor schon am Training teilgenommen habe, dessen Tempo ich noch nicht ganz teilen kann. Aber bis zum nächsten Morgen haben wir nichts mehr gehört.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute Morgen kämpften wir uns dann aus dem Bett und frühstückten. Die Kirche haben wir heute ausnahmsweise sausen lassen. Wir wollten schon zur Arbeit gehen, da erklang wieder die Glocke. Wieder stampften wir alle zusammen zum Feuer, heute aber wirklich alle. Das Feuer hatte sich doch nochmal wieder entfacht. Diesmal aber lange nicht so groß wie gestern. Und es war echt witzig zu sehen, wie vielleicht 70 Leute gleichzeitig auf die kleine Feuerwand eindreschen. In Nullkommanix war das Feuer aus. Wir schritten nochmal die gesamte Fläche ab um sicher zu gehen und haben seitdem nichts mehr vom Feuer gehört. Darüber hinaus ist heute dann aber auch nicht mehr viel passiert. Der Schulbetrieb war weitgehend lahmgelegt und es wurde sich erholt. So haben wir heute Morgen zusammen mit Nyambulapi noch E-Mails bearbeitet, heute Nachmittag bin ich dann beim Vokabeln lernen eingeschlafen, beim dem Part des Tages, wo ich gestern das erste Mal in Kontakt mit "kuzima moto - Feuer löschen" gekommen bin. Eine Vokabel, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgcCBM7zI/AAAAAAAAAjc/lexNE3TruZQ/s1600/IMG_1599.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgcCBM7zI/AAAAAAAAAjc/lexNE3TruZQ/s320/IMG_1599.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgoIsiMII/AAAAAAAAAjk/sDgf_YtIV_0/s1600/IMG_1616.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgoIsiMII/AAAAAAAAAjk/sDgf_YtIV_0/s320/IMG_1616.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Es heißt nächste Woche kommt der Regen. "Der Regen wird regnen", so die Ausdrucksweise. Dann hat sich das mit den Bränden erst mal wieder erledigt. Als ich heute Abend nochmal alleine über das schwarze Feld gelaufen bin und auch nochmal ein Foto geschossen habe war die Atmosphäre schon echt beeindruckend. Auf dem Rückweg habe ich schon das nächste kleinere Feuer gesehen. Diesmal aber nicht auf dem Schulgelände, zumindest hoffe ich das, denn jetzt bin ich erst mal müde und möchte heute früh ins Bett gehen. Es hat wohl auch nicht mehr viel gefehlt und die Armee von einer nahen Kaserne wäre ausgerückt um uns ebenfalls mit Stöckern bewaffnet bei den Löscharbeiten zu unterstützen. Das hätte ich doch ganz gerne gesehen. Im Nachhinein mache ich mir aber jetzt nicht so große Sorgen, dass uns hier was passieren kann, denn das Feuer hat nur das Grasland niedergebrannt. Die Bäume sind stehen geblieben. Und da das Schulgelände von vielen Bäumen umrandet ist, die allesamt noch schön grün sind und zwischen denen kein Gras steht kommt das Feuer wohl so schnell nicht zu uns.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Den Sternenhimmel habe ich auch noch versucht einzufangen. In seiner  vollen Schönheit ist dies aber wohl unmöglich. Außerdem gibt's ein paar  neue Fotos in meinem &lt;a href="http://picasaweb.google.com/115039993854931758456/UnserHausInMafinga?authkey=Gv1sRgCNXEt7i43siGXQ&amp;amp;feat=embedwebsite"&gt;Mafinga-Fotoalbum&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSg1dvleBI/AAAAAAAAAjo/TUQhfwyan8I/s1600/IMG_1596.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSg1dvleBI/AAAAAAAAAjo/TUQhfwyan8I/s400/IMG_1596.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-6546293376633592305?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/10/kuzima-moto-die-feuerprobe.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TLSgKGGzuZI/AAAAAAAAAjM/KBOZP8wpGds/s72-c/IMG_1567.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-6679082034893178701</guid><pubDate>Wed, 06 Oct 2010 18:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-10-06T20:42:31.245+02:00</atom:updated><title>Der Weiße rennt…</title><description>&lt;div style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;vorweg: heute gibt es viel zu meiner Arbeit, wen das nicht so interessiert, der kann einfach drumherum lesen. Der Teil ist makiert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;…warum? So oder so ähnlich könnten die Gedanken einiger Tansanier lauten, wenn Raphael und ich mal wieder nach getaner Arbeit unsere Turnschuhe schnüren und uns wieder eine andere Himmelsrichtung aussuchen, die wir laufend erkunden wollen. Die fragenden Gesichter zeigen Verwunderung und die Blicke folgen uns meistens noch viele Meter. Witzig wird es, wenn sich eine Horde Kinder kurzerhand lachend und neugierig den beiden Weißen bei ihrer Freizeitbeschäftigung anschließt, ernüchternd, wenn wir realisieren, dass auch nach mehreren hundert Metern die Kinder noch quietsch fiedel neben uns her laufen, wo wir schon schnaufen und schwitzen. Die einzige Ausrede ist für unser Ego die Höhe mit ca. 1800m MSL, die uns zwar die lästigen Mücken vom Leib hält, aber bei sportlichen Aktivitäten ungewohnt ist. Trotz der Anstrengung überwiegt aber die Faszination, die von unserem Umfeld ausgeht. Wir laufen durch ein kleines Dorf. Hier gibt es keinen Stromanschluss mehr. Die Lehmhäuser werden weniger und um uns herum erstrecken sich leichte Gebirgszüge. Ein „Wazungu“-Ruf schallt von einem der kleinen Felder, wo immer Leute fleißig sind. Die Umgebung ist trocken, aber trotzdem geht von ihr eine gewaltige Faszination aus. Es stehen immer wieder grüne riesige Bäume in der Landschaft, die auf eine Jahrhunderte lange Geschichte zurückblicken lassen und zum Klettern einladen. Ob sie wohl schon mal einen Weißen gesehen haben? Doch irgendwann ist der Punkt gekommen. Die Sonne steht tief und wir müssen wieder zurück, denn ist sie erst mal untergegangen haben wir nur noch den unglaublichen Sternenhimmel. Keine Ahnung wo wir sind, also bleibt uns nur den gleichen Weg zurückzulaufen. Die Orientierung ist schwer in einer Umgebung in der für uns alles so gleich und doch so anders aussieht, wo wir doch an Häuser und Straßen gewöhnt sind. Wieder Zuhause angekommen kommt der Atem langsam wieder. Noch etwas Essen, vielleicht ein wenig Vokabeln lernen und noch einen gemeinsamen Film zum Ausklang des Abends, dann kommt auch schon das Bett. Ein letzter Gedanke an den Tag zeigt: Hier bin ich gerne! &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJ9cndcraKI/AAAAAAAAAeo/8oNZ6diNbhs/s1600/IMG_1395.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJ9cndcraKI/AAAAAAAAAeo/8oNZ6diNbhs/s1600/IMG_1395.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="211" src="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJ9cndcraKI/AAAAAAAAAeo/8oNZ6diNbhs/s320/IMG_1395.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TKyzdkBXGvI/AAAAAAAAAiQ/3Z38iGwTxkI/s1600/IMG_1455.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TKyzdkBXGvI/AAAAAAAAAiQ/3Z38iGwTxkI/s144/IMG_1455.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nachwuchs&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Mittlerweile sind wir schon in unserer dritten Woche in Mafinga. In unserem Haus haben wir uns schon eingerichtet und unsere kleine Farm nimmt Konturen an. Denn seit meinem Geburtstag sind wir Besitzer zweier kleiner Schweine. Zwei kleine Eber namens Mr. M und Mr. L (Die Namen sind aus personenschutzrechtlichen Gründen zensiert).&amp;nbsp; Allein schon das Besorgen des Futters für die beiden wäre ein Geschichte wert. Die Geschichte erspare ich euch aber heute. Außerdem sind wir letzte Woche auch Eltern von 8 Küken geworden. Selbst der Basilikum und die Tomaten, die wir in aufgeschnittene Wasserflaschen gesät haben keimen schon. Sobald die Regenzeit kommt sollen dann auch unsere Felder, die um unser Haus herum liegen, bearbeitet werden. Gestern hat mir Matthew die Unterkunft der Schüler gezeigt. Er wohnt in einem Zimmer mit 3 anderen Schülern. Das ist schon ein echter Luxus hier. Die meisten anderen Schüler schlafen in einem großen Schlafsaal. Es bedarf auch keiner Schränke, da das gesamte Hab und Gut in einer kleinen Tasche neben dem Bett ist.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TKyzdkBXGvI/AAAAAAAAAiQ/3Z38iGwTxkI/s1600/IMG_1455.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das hat mir mal wieder gezeigt, wie sehr wir uns in unserem Haus von den Schülern abheben. Das ist schon ein wenig schade, dass wir das Vorurteil des reichen Weißen ohne Einschränkungen bestätigen, aber es entspricht einfach der Wahrheit, wir isnd extrem reich und können uns hier mit unseren 150€, die wir monatlich zu Verfügung haben einfach ein ganz anderes Leben leisten.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;-HIER KOMMT DER LANGE TEIL ZU MEINER AKTUELLEN ARBEIT, WER KEINE LUST HAT EINFACH SKIPPEN UND UNTEN WEITERLESEN-&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Außerdem kehrt jetzt auch so langsam wieder Leben in die Schule ein. Seit Montag letzter Woche sind die Ferien beendet und jeden Tag kehren mehr und mehr Schüler zurück. Es heißt jetzt ist ca. ein Drittel der Schüler zurück. Der Rest kratzt noch das Geld für die Schulgebühren zusammen. Die letzte Woche haben wir damit verbracht in der Werkstatt des Renewable Energy Departments zu arbeiten und die Abläufe dort kennenzulernen. Am Ende der Woche waren wir dann auch so weit, dass wir beim Schweißen der Solarheater mithelfen konnten. Unsere Schweißnähte gewinnen zwar noch keinen Schönheitswettbewerb, aber sie erfüllen ihren Zweck. Außerdem ist es für Kisukuli immer ein Spaß seine Schweißnähte mit unseren zu vergleichen. So ganz glücklich sind wir aber mit unserer Arbeit noch nicht. So sind wir die meiste Zeit leider doch noch unfreiwillige Zuschauer, da es an Werkzeug, Material und auch noch am Know-How mangelt um richtig arbeiten zu können. Außerdem sind wir ja auch nicht gekommen um in funktionierende Abläufe einzusteigen, sondern da anzufassen, wo die Dinge noch nicht so gut laufen. So haben wir mit Nyambulapi auch vereinbart, dass wir die Nachmittage dafür nutzen Kiswahili zu lernen. Und mittlerweile spielt sich hier auch schon eine Routine ein und es gibt jeden Tag mehr zu tun. Im Moment arbeiten wir eigenständig an unserem ersten Solartankheater.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Mr. Maseleka war auch zurück und so hatten wir am Montag letzter Woche direkt morgens ein Gespräch zur Arbeit des RE-Departments. Dazu haben wir uns dann mit Nyambulapi und Kisukuli bei Mr. Maseleka im Büro getroffen. Die Besprechung war zwar komplett auf Kiswahili und deshalb für uns noch nicht bis ins letzte Detail verständlich, aber die Hauptaufgaben haben wir schon verstanden und im Nachhinein auch nochmals mit Nyambulapi besprochen, um uns wirklich sicher sein zu können. Es gibt viele Aufgaben für das RE Department, bei denen wir prinzipiell mithelfen können. Das Hauptziel für dieses Jahr ist es nun endlich nach 3 Jahren Durststrecke die Produktion der Windgeneratoren voranzutreiben und 10 Windräder zu bauen und aufzustellen. Nach alledem was ich davon bisher gehört hatte war ich schon sehr skeptisch, als ich das erste Mal noch in Dar von diesem Ziel gehört habe und bin auch immer noch nicht komplett überzeugt. Aber trotzdem war ich überrascht über die Initiative, die Mr. Maseleka jetzt ergriffen hat, ohne den hier kein Projekt zu verwirklichen ist. Er hat die Kommunikation mit der DTP aufgebaut und um einen Kredit gebeten, von dem Magneten für die Windgeneratoren gekauft werden sollen. Nach allen Erfahrungen mit der Schule hat die DTP einige Auflagen gestellt, die helfen sollen, dass das Geld auch sinnvoll genutzt wird und innerhalb von einem Jahr den Weg zurück zur DTP findet. Dazu gehört eine genaue Kostenkalkulation der gesamten Windgeneratoren, ein Arbeitsplan, der zeigt, wann was von wem gebaut wird und nicht zuletzt eine Kopie der Bestellung mit den exakten Angaben zu den Magneten, da in den vergangen Jahren auch schon mal ein riesen Paket mit den falschen Magneten gekommen ist. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Mr. Maseleka hat Nyambulapi die Aufgabe gegeben die Auflagen schnellstmöglich zu erfüllen und diesen Vorbereitungen höchste Priorität eingeräumt, sodass Nyambulapi noch am Montag mit uns beiden angefangen hat eine genaue Kostenkalkulation aufzustellen. Nach dem Seminar war es für uns kein Problem mehr eine genaue Kostenaufstellung zu machen, die am Ende sehr detailliert&amp;nbsp; wurde und schon einen kleinen Businessplan beinhaltet. Am Dienstagabend noch hat Mr. Maseleka dann die Kostenkalkulation zur DTP geschickt. Seitdem gab es leider ein wenig Leerlauf, bevor wir dann vorgestern Abend noch bis spät zusammen mit Kisukuli und Nyambulapi am Arbeitsplan gearbeitet haben.&amp;nbsp; Noch ist er nicht fertig. Aber die Zusammenarbeit dazu ist sehr konstruktiv und ideenreich, wobei es viele Probleme zu lösen und zu berücksichtigen gibt. Ich sehe kein Problem 10 Generatoren in einem Jahr zu bauen, wenn (!) das Material vorhanden ist, denn das Knowhow und das handwerklich Geschick sind vorhanden. Vielmehr die Organisation rund um den Bau bedarf genauer Planung. So haben wir uns vorgestern einige Wege einfallen lassen, wie wir das Material für die ersten Turbinen auftreiben können, damit wir nicht immer nur von der Hand in den Mund leben, denn Material für ein Generator ist wohl größtenteils an der Schule vorhanden. Aber um wirklich 10 Generatoren in einem Jahr produzieren zu können ist es nicht möglich nach der Fertigstellung der ersten Turbine auf die Installation und die Bezahlung zu warten, bevor wir Material für den zweiten Generator kaufen können um mit dem Bau zu beginnen. Dadurch würde zu viel Leerlauf entstehen und der Zeitplan könnte nicht eingehalten werden. Ein großes Problem ist deshalb die aktuelle finanzielle Lage der Schule, die nachdem sie jetzt einen Kredit von 2007 zurückzahlen musste weder Lehrkräfte bezahlen kann, noch Geld für die Departments hat, von dem wir Material vorstrecken könnten. Eine unvorstellbare Lage, dass die Lehrer im Moment alle hier unbezahlt arbeiten und das ist nicht das erste Mal. Deshalb versucht die Schule im Moment Bäume zu verkaufen, um wieder an finanzielle Mittel zu gelangen. Außerdem müssen natürlich auch noch die Installation der Anlagen und der Bau der dazugehörigen Elektronik mit in unsere Arbeitsplanung einbezogen werden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Und dies alles sind Auflagen, die wir für den Magnetenkredit erfüllen müssen. Aber warum eigentlich dieses Aufhebens um die Magneten? Das Problem ist, dass die Magneten in Tansania nicht erhältlich sind und zudem relativ teuer sind. Deshalb haperte es in den letzten drei Jahren meist an der Verfügbarkeit der Magneten, weshalb keine neuen Generatoren mehr gebaut werden konnten. Die aktuelle Bestellung soll ein Volumen von ca. 2500€ betragen. Die Summe ist für die Verhältnisse hier unglaublich hoch, ist aber durchaus sinnvoll, da die Transportkosten hoch sind und zudem so für den Bau einiger Generatoren gesorgt werden kann. Alle anderen Bauteile sind in Tansania und meist auch in der näheren Umgebung auch in kleinsten Mengen erhältlich, denn der Trend hier geht nicht zur großen Lagerhaltung, da meist keine großen Geldbeträge auf einmal vorhanden sind. Trotzdem wäre es im Bezug auf die Magneten für die letzten Jahrgänge ein kleines gewesen die Magneten beispielsweise aus Deutschland zu besorgen. Dieses wurde aber mit Absicht nicht gemacht, da die Eigenverantwortung der Schule gestärkt werden soll. Deshalb ist es umso toller, dass sich nach dem ganzen Leerlauf jetzt endlich selbstständig um die Magneten gekümmert wird. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Und auch die Auflagen sind wirklich sinnvoll. Ich habe das Gefühl, dass vorher noch nie eine Art Arbeitsplan erstellt wurde und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass kein so detaillierter Plan erstellt worden wäre ohne Druck der DTP. So sehen wir aber genau, was organisatorisch alles notwendig ist um diesen ambitionierten Plan durchzuführen und auch Nyambulapi und Kisukuli finden Gefallen an einer gewissen Ordnung in der Arbeit, zumal die beiden selber durch das lahme Management der Schule müde sind und sich offensichtlich freuen, dass was passiert. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;So jetzt habe ich aber eine Menge zur aktuellen Arbeitslage geschrieben. Wie es genau weitergeht mag ich jetzt aber noch nicht einschätzen. Ich denke mir es könnte alles so einfach sein. Ist es aber nicht. Hier ist es einfach viel schwieriger viele Dinge zu verwirklichen. Es gibt einfach so viele erschwerende Faktoren, die die Arbeit so sehr verlängern können. Manchmal ist es ein Bohrer M10, der einfach nicht auffindbar oder verfügbar ist, aber unbedingt gebraucht wird. Dann bin ich aber auch oftmals wieder erstaunt, wie gut improvisiert werden kann und wie viele Ideen dafür da sind, wie man Dinge günstiger lösen kann, als wir es z.B. beim Seminar gemacht haben. Ich denke ich muss euch schnell mal ein paar Bilder von unserer aktuellen Werkstatt schicken, damit ihr mal sehen könnt, wo wir arbeiten. Auch schon mal generell ein Versprechen dafür, dass ich mich jetzt mal dran mache ein paar Bilder von der bezaubernden Umgebung hier zu schießen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;-ENDE DES ARBEITSTEILS-&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten komme ich im Moment auch kaum dazu mich mal an meinen Laptop zu setzen um einen Blogeintrag zu verfassen. Auch viele der Mails die ich fast jeden Tag bekomme brauchen ihre Zeit, bis sie eine Antwort bekommen. Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür. Wir sind jetzt auch angefangen hier Fußball zu spielen. Es macht auf jeden Fall riesen Spaß sich hier unter die Leute zu mischen.&amp;nbsp; Und auch für die meisten Schüler hier ist es ein Spaß mit uns zu spielen. Wenn man mal über den Ball haut gibt es gleich was zu lachen für alle. Das macht menschlich und mit ein wenig Selbstironie haben alle ihren Spaß. Gestern waren wir auch das erste Mal bei einer Chorprobe. Wer mich kennt, weiß über meine Sangeskünste Bescheid, trotzdem wurde mir versichert ich werde es bald können. Ich bin noch skeptisch. Trotzdem ist auch das ein Spaß und beeindruckend schön, solange ich meinen Mund zu lasse.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJ9oVFghUWI/AAAAAAAAAg0/Pr409XNNiCE/s1600/DSCF2031.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJ9oVFghUWI/AAAAAAAAAg0/Pr409XNNiCE/s320/DSCF2031.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Ach ja vorletztes Wochenende waren wir noch in Iringa, der nächstgrößeren Stadt und haben einen geschichtsträchtigen Felsen erklommen, von dem aus wir einen tollen Ausblick über die Stadt hatten. Hier mal einfach ein Foto dazu.&amp;nbsp; Die Geschichte besagt, dass das Oberhaupt der Hehe hier viel meditiert hat. Die meisten Menschen hier gehören zum Stamm der Hehe. Die Stämme spielen immer noch eine Rolle und jeder Stamm hat noch seine eigene Sprache, wobei Kiswahili von jedem gesprochen wird. Es gibt sehr viele Stämme in Tansania. Über 50, wenn ich mich richtig erinnere. Auch ich wurde schon Mal nach meinem Stamm gefragt. Und da ich irgendeinem Stamm angehören musste war ich in einem Fall einfach ein Ostwestfale.&amp;nbsp; Auf die Frage wie Kioswestfälisch geht, also die Sprache der Ostwestfalen konnte ich nur mit "Wat?" antworten. Iringa wurde übrigens von den Deutschen aufgebaut, während die Hehe einen Aufstand versucht haben, um von hier aus agieren zu können. Heute haben die Hehe die Stadt aber doch eingenommen. Außerdem habe ich auf meiner Blogseite noch ein paar Fotos von unserem Haus und ein paar schöne Eindrücke sogar von Dar hochgeladen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;So jetzt habt ihr es geschafft. Ich habe jetzt schon ein paar Hinweise mehr bekommen, meine Einträge seien zu lang und das sehe ich ja auch ein. Aber im Moment passiert einfach so viel und ich möchte einfach so viel teilen wie ich kann.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-6679082034893178701?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/10/der-weie-rennt.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJ9cndcraKI/AAAAAAAAAeo/8oNZ6diNbhs/s72-c/IMG_1395.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-5279092708269089677</guid><pubDate>Wed, 22 Sep 2010 20:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-09-22T22:35:37.948+02:00</atom:updated><title>Ende gut, alles gut...</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;…das jetzt schon nach meinem ersten Monat in Tansania. Ja, zumindest im Bezug auf meine Busreise nach Mafinga. Nachdem wir den ersten Monat nun in Dar es Salaam verbracht haben und den Bau der Hugh-Piggott Turbine verstanden und praktiziert haben ging es nämlich am letzten Samstag endlich raus aus Dar es Salaam, der Stadt in der ich auf Dauer wohl lieber nicht wohnen würde. Am Ende des Seminars waren noch Presse und hochranginge Mitglieder von Regierungsbehörden zugegen. Außerdem wurden wir alle mit einem Zertifikat ausgezeichnet und haben unser 2. Windrad offiziell gestartet. Das dritte Windrad ist leider nicht mehr fertig geworden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber nun erst mal zur Busreise. Ich hätte mir vorher nicht vorstellen können, dass an einem Tag so viele Dinge schief gehen können, aber es geht! Am Morgen wollten wir früh aufstehen und um spätestens 6 Uhr beim Überlandbusstand in Ubungo sein. Raphael und ich haben den Abend vorher noch mit anderen Seminarteilnehmern genutzt um das Seminarende zu zelebrieren, nichtsdestotrotz waren wir nach nächtlicher Packaktion pünktlich abfahrbereit. Aber das bestellte Taxi kam nicht und auch Nyambulapi und Kisukuli waren irgendwie nicht um die versprochene Uhrzeit da. Die beiden hatten nämlich verschlafen, was für die beiden absolut ungewöhnlich ist, da sie uns beim Seminar immer angetrieben haben. Zudem hatte das Taxi einen Unfall, weshalb wir uns dann ein anderes organisieren mussten. Wir kamen also erst um kurz nach 7 Uhr los und verabschiedeten uns von Carlotta und Lenny, die uns den ganzen Monat in ihrem Haus ausgehalten haben. Nach einem kleinen Stau kamen wir dann auch noch kurz vor 8 Uhr am Busstand an. Wir haben dann Nyambulapi die Organisation eines Busses überlassen. Nach ein wenig hin und zurück mit dem ganzen Gepäck hatten wir dann auch einen Bus mit der vielversprechenden Aufschrift „Mafinga Express“ gefunden. Pure Ironie, wenn man auf die Fahrt schaut, aber auch der Bus war im Vergleich zu den anderen Bussen auf jeden Fall einer der am wenigsten vertrauenswürdigen. Nachdem wir Nyambu darauf hingewiesen haben meinte er um diese Uhrzeit gäbe es kaum noch Auswahl. Na gut, los gings. Wir verließen Dar es Salaam und freuten uns nachdem die Häuser um uns rar wurden. In Morongoro, dem nächsten größeren Ort war dann aber Zwangspause angesagt. Über eine Stunde standen wir rum, während am Bus rumgeschraubt wurde. Dann ging es weiter, aber nicht lange. Nach 500m standen wir erneut, nun länger. Es wurde geschraubt, beraten und Köpfe geschüttelt, bestimmt 5 Stück, so groß war nämlich die Busbesatzung. Als wir es schon gar nicht mehr für möglich hielten ging es weiter. Diesmal auch ein ganzes Stück, es war aber auch schon Nachmittag und wir hatten noch gut 2/3 der 600 Km langen Reise vor uns. Es ging durch den Mikumi Nationalpark, in dem Rapha und ich unsere Augen ganz besonders aufgesperrt haben und waren wirklich erstaunt, wie viele Tiere wir zu Gesicht bekamen: Giraffen, Gnus, Gazellen, Zebras und eine Menge Affen direkt an der Straße. Die Tiere waren alle sehr nah an der Straße und gut zu sehen, auch wenn wir mit dem Bus immer schnell dran vorbei gefahren sind. Unser Sitznachbar hat uns dann auch immer erklärt, wie die Tiere heißen und einige Infos gegeben. Also nochmal ein echtes Highlight, der die Fahrt verträglicher gestaltet hat. Wir glaubten auch schon daran anzukommen, als in Iringa, 75 Km vor Mafinga der Bus bei einem Anstieg wieder einmal versagt hat. So kurz vorm Ziel hieß es auch von der Besatzung hier ist Schluss für heute, wir kümmern uns um einen Ersatzbus. Nach kurzen Tüfteleien ging es dann aber immerhin noch bis zum Busstand in Iringa. Noch waren wir aber im Ungewissen, doch tatsächlich kam noch ein anderer Bus und es hieß umsteigen. Dieser brachte uns dann auch wie versprochen bis nach Mafinga, aber insgesamt keine Spur von Express. Etwas ermüdet wurden wir auch schon von Mr. Maseleka dem Direktor des MLVTC empfangen. Im Schuljeep ging es Richtung Schule, die nicht mehr weit entfernt ist. Aber wie es an so einem Tag ist, streikt natürlich auch noch das Auto beim Schlussanstieg zur Schule. Es ging also rückwärts wieder runter. Der Motor wurde nochmal angeschmissen und mit Vollgas klappte der zweite Versuch und wir erreichten unser Haus um 11 Uhr, ca. 7 Std. später als ursprünglich geplant, aber immerhin waren wir hier, was ich zwischenzeitlich schon nicht mehr für möglich gehalten habe. Bei Nyambulapi bekamen wir noch etwas Zuessen und anschließend schliefen Rapha und ich das erste Mal nach drei Wochen wieder in getrennten Betten, in getrennten Zimmern mit eigener Tür.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://lh3.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJpl0x39-nI/AAAAAAAAAcY/6-9FarZdUzo/s1600/IMG_1373.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://lh3.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJpl0x39-nI/AAAAAAAAAcY/6-9FarZdUzo/s320/IMG_1373.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zu Mafinga: Auf der Fahrt in dem klapprigen Bus ist uns schon aufgefallen, dass es immer kälter wurde, je näher wir Mafinga kamen und tatsächlich ist es hier Nachts richtig kalt im Vergleich zu Dar, da wir hier sehr hoch liegen. Ich schätze Nachts erreichen wir die 10 °C Marke und dementsprechend haben wir bei der Anreise auch gefroren. Tagsüber ist die Sonne aber gefühlt noch intensiver und es wird angenehm warm. Unser Haus ist der pure Luxus und hat einen komplett neuen Anstrich bekommen. 4 Schlafzimmer, Küche, zwei Badezimmer/Toiletten, Abstellraum, ein riesen Wohnzimmer mit Kamin (siehe Bild), Terrasse, draußen Ställe für Tiere, eine kleine Werkstatt und genug Platz um sich gärtnertechnisch auszulassen. Ein echter kleiner Bauernhof. Unser Haus steht auf dem großen Schulgelände in der „Lehrersiedlung“ und hebt sich von allen anderen Häusern ab. Nyambulapi, der direkt neben uns wohnt, wohnt im Vergleich schon sehr bescheiden. Ich finde es schade, dass wir uns so offensichtlich hier noch mehr abheben, als wir es ohnehin schon tun, aber es ist natürlich auch schön so viel Platz zu haben. Das Haus ist natürlich auch komplett möbliert. Wir wollen ähnlich wie unsere Vorgänger die Möglichkeiten hier nutzen und unsere kleine Farm eröffnen. Die ersten Samen sind schon in kleine Töpfe gewandert und wir hoffen auf Erfolg. Tiere sollen auch bald folgen. Fotos habe ich bisher noch nicht gemacht, folgen aber in den nächsten Tagen und werden dann hochgeladen, falls das langsame Internet hier den Transfer zulässt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJpltx23t3I/AAAAAAAAAcU/_VdJmFusLIA/s1600/IMG_1371.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJpltx23t3I/AAAAAAAAAcU/_VdJmFusLIA/s320/IMG_1371.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zur Arbeit: Heute war unser dritter richtiger Arbeitstag. Am ersten Tag hat uns Nyambulapi erst mal ein wenig herumgeführt und die Schule gezeigt, die Schüler in verschiedenen handwerklichen Berufen ausbildet. Ansonsten sind wir im Moment hauptsächlich dabei das Schweißen zu erlernen und haben auch schon große Kunstwerke damit vollbracht (siehe rechts, wer errät was es ist hat gewonnen). Auf diesem Wege lernen wir auch schon mal ein wenig die Abläufe in der kleinen Werkstatt kennen, die eher mit einer &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;chaotischen Hobbywerkstatt zu vergleichen ist. Die Schüler sind im Moment in den Ferien, weshalb wir genug Platz haben und Nyambulapi und Kisukuli arbeiten an 7 Solarheatern, die schon verkauft sind. Sobald unsere Schweißfähigkeiten ausreichend sind, dürfen wir mithelfen und ich denke mittlerweile sind wir schon gar nicht schlecht. Aber eigentlich ist dies natürlich nicht das was ich hauptsächlich hier tun will, schließlich sind dies Aufgaben, die genauso gut von Tansaniern erledigt werden können. Ich sehe das im Moment als Einarbeitszeit. Außerdem ist Mr. Maseleka am Morgen nach unserer Anreise geschäftlich nach Dar gereist. Sobald er zurück ist, möchten wir mit ihm mal ein ausführliches Gespräch über unser Jahr hier führen. Darüber, wie seine Pläne sind, wie unsere Gedanken sind und was alles notwendig ist, damit eine gute Zusammenarbeit folgen kann. Denn wir haben jetzt das Wissen um die Windräder zu bauen, jetzt fehlt aber noch die organisatorische  Seite, um Material zu finanzieren, Standorte zu bestimmen und Windräder zu vermarkten.  Trotzdem ist bei alledem eine große Portion Fingerspitzengefühl gefragt, um keine Türen zu verschließen. Außerdem habe ich das Thema Chargecontroller ein wenig zu meinem Thema gemacht. Der Chargecontroller ist ein wichtiger Bestandteil des gesamten Systems, der dafür verantwortlich ist, dass die Batterie nicht durch Überladung, oder zu starker Entladung zu Schaden kommt. Leider gibt es dafür bisher noch keine kosteneffiziente und funktionierende Lösung trotz bisheriger Anstrengungen. Ich denke, dass es sich dabei noch um einen Knackpunkt zum Thema Nachhaltigkeit handelt, da die Batterien im Budget für das gesamte System einen sehr großen Anteil ausmachen und deshalb geschützt werden müssen. Im Moment bin ich dabei Informationen zum Bau zu sammeln und habe auch einen kompetenten Ansprechpartner vom Seminar, der mir seine Hilfe angeboten hat. Außerdem möchte ich mich noch mit Nyambulapi dazu auseinander setzen, der bei einer ersten Anfrage aber noch nicht so begeistert geklungen hat. Ihr seht also unsere Arbeit hier muss sich erst noch finden, bzw. wir müssen sie finden. Vielleicht gibt es im Gespräch mit Maseleka noch etwas mehr Klarheit, der auch schon angedeutet hat, dass wir einige Villagepresentations zum Thema Solar durchführen sollen. Tendenziell gibt es also genug Ziele, die dieses Jahr erreicht werden sollen. Wir sind auf jeden Fall motiviert, auch wenn im Moment noch in unserer Eingewöhnungsphase.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Heute waren wir das zweite Mal in der Stadt, die etwa 45 min. Fußmarsch von unserem Haus entfernt ist. In der Stadt gibt es eigentlich alles, was man zum guten Leben braucht. Außerdem gehen wir im Moment jeden Morgen in die Kirche der Schule, was mir bisher auch noch Spaß bereitet. Es ist eine gute Übung für unser Kiswahili, eine gute Möglichkeit wach zu werden und über den Tag nachzudenken und zu zeigen, dass wir am Leben teilnehmen wollen. Ob wir das so strikt weiterführen weiß ich aber jetzt noch nicht. Übertreiben sollte man es aber auch nicht. Am Montag haben wir auch unsere Haushälterin Hepi kennengelernt, die noch einen sehr schüchternen Eindruck macht. Ich habe auch das Gefühl, dass sie mit uns zwei gar nicht genug Arbeit für ihre Arbeitszeit hat, aber gerne ihre Zeit in unserem Haus verbringt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Also wie ihr seht, Ende gut, alles gut. Die lange Busfahrt hat sich gelohnt. Mafinga und Umgebung sind wunderschön, vor allem ruhig und die Luft ist klar und riecht gut. Wir müssen uns zwar im Moment noch einfinden, aber ich denke es gibt auf jeden Fall genug Baustellen, die man angehen kann. Morgen ist erst mal mein Geburtstag, den wir dann mit unseren ersten Bekanntschaften mit einer Soda in unserem Haus feiern werden. Das nächste mal gibt’s ein paar Fotos mehr, außerdem habe ich die Seminarfotos geupdatet. Am Wochenende geht es nach Iringa.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-5279092708269089677?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/09/ende-gut-alles-gut.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TJpl0x39-nI/AAAAAAAAAcY/6-9FarZdUzo/s72-c/IMG_1373.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-2038413310032580598</guid><pubDate>Thu, 16 Sep 2010 17:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-09-16T19:01:06.943+02:00</atom:updated><title>Die letzten Sonntagsausflüge</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;So nach meinem letzten langen Eintrag zu meiner Arbeit, nun aber noch zu meiner Freizeit. Schließlich hatte ich in den letzten 2 Wochen auch zwei freie Tage, die Raphael und ich jeweils völlig ausgekostet haben. Vor zwei Wochen haben wir Alexander, einen anderen Seminarteilnehmer besucht, der in den Pugu Hills wohnt, ein wenig auswärts von Dar es Salaam. Er hatte uns eingeladen und die Möglichkeit aus der Stadt rauszukommen haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen und uns am besagten Sonntag in ein dalla gesetzt.&amp;nbsp; Aber gar nciht so einfach da hin zu kommen wo man hin will. Durch viel herum fragen mit verschiedensten Antworten haben wir dann aber die richtigen zusammengefügt und waren letztendlich auf dem richtigen Weg. Wir haben dann dem Dallamann noch gesagt wo wir aussteigen wollen und er hat uns dann irgendwo in einem kleinen Dorf nach geschätzten drei Stunden Gesamtfahrzeit rausgelassen. Sofort haben wir für Aufsehen gesorgt, denn in dem Dorf, das an der Hauptstraße zwischen Dar und Dodoma liegt kommen wohl nicht so oft Weiße vorbei. Wir wurden auch schnell von einem der Verkäufer angesprochen, ob wir zu Alex wollten und wir wurden dann zu seinem Haus geführt. Alex hat uns freudig entfangen und uns gerne sein bescheidenes Zuhause gezeigt, dass er sich mit seiner halben Familie teilt. Rundherum stehen Kokosnusspalmen und verschiedene andere Pflanzen, von denen er teilweise lebt. Er wollte uns auch zeigen, wie er auf die Palmen klettert und kurzerhand 2 Kokosnüsse für uns gepflückt, die wir dann frisch verspeist haben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Anschließend hat er uns ein wenig die Hills gezeigt,&amp;nbsp; von denen man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung hat. Zudem ist es super ruhig und keine Menschenseele war zu sehen, was uns sehr entgegenkam. Leider konnten wir die Hills aber nicht richtig besteigen, da sie im Moment von der Regierung geschlossen sind, da in letzter Zeit wohl zu viele Bäume Opfer von illegaler Abholzung geworden sind. Bei unserem ausgedehnten "Spaziergang sind wir noch auf wilde Affen gestoßen sind, die aber auch blitzschnell durch die Bäume abgehauen sind. Anschließend hat er uns noch den größten Kuhmarkt Tansanias gezeigt, der sogar auf einem Sonntag gut belebt war. Dort kamen wir dann auch noch in Kontakt mit einigen reichen „Cowboys“, die als sie gehört haben, dass wir mit erneuerbaren Energien zu tun haben nach Biogasanlagen gefragt haben und sehr interessiert waren. Wie ich finde vom Grundsatz her echt eine coole Idee bei großen Viehbesitzern so etwas aufzubauen. Ob die Idee wirklich gut ist, sollten wir zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht nochmal checken. Zudem haben wir ja nun auch noch nicht so die Ahnung von Biogasanlagen, aber gewiss genug Ansprechpartner mit denen wir so etwas klären könnten. Also alles in allem ein sehr gelungener freier Tag, wennauch ein wenig anstrengend, eine Erholung von der Stadt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/iBi4mrfjGsHhMMkU9mK1sw?feat=embedwebsite" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img height="300" src="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5bbsAYFlI/AAAAAAAAAZ4/womgy8k8MJQ/s400/DSCF2227.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Jetzt am letzten Sonntag haben wir uns mal ganz tourilike mit einem Boot auf eine kleine vorgelagerte Insel von Dar verschiffen lassen und den ganzen Tag unsere Seele baumeln lassen. Die Insel war wunderschön. Es gab nur einen ganz kleinen Sandstrand mit zwei Hand voll Leuten und der Rest der Insel war komplett grün. Wir haben uns dann Schnorchelbedarf geliehen und sind ausgedehnt umhergepaddelt. Dabei sind wir auf Korallen, Anemonen und&amp;nbsp; Fische mit den Farben des kompletten Regenbogenfarbspek-trums. Dafür musste man auch gar nicht weit schwimmen. Das war wie im Aquarium und bei „Findet Nemo“ zusammen. Schade nur, dass wir keine Unterwasserkamera haben. Ein paar Touribilder von der Insel findet ihr&amp;nbsp; &lt;a href="http://picasaweb.google.com/115039993854931758456/AusflugBongoyo#"&gt;hier&lt;/a&gt; aber trotzdem. Zudem haben wir nämlich auch noch einen kleinen Spaziergang auf der Insel gemacht, bei dem wir noch mehr schöne Ecken entdeckt haben.&amp;nbsp; Gefahren in Form von Schlangen und tiefen Löcher gab es auch, denen wir aber immer gut ausgewichen sind. Solche Ausflüge möchte ich auch gerne weiterhin machen. Mir ist nur aufgefallen, dass ich mich auf keinen Fall mit den richtigen Touristen identifizieren will, die teilweise sehr unfair mit den Einheimischen umgehen. Ich möchte also gerne auch diese Seiten Tansanias kennenlernen, da es sich dabei meist um sehr schöne Seiten handelt, muss mich und die Tansanier deshalb aber nicht so krass abgrenzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Morgen ist mein letzter Seminartag. Die zweite Turbine mit einem 3m Durchmesser ist heute fertig geworden und sieht echt beeindruckend&amp;nbsp; aus und produziert auch beeindruckend viel Energie. Wer will kann sich die Fotos gerne mal anschauen. Gibt es alles &lt;a href="http://picasaweb.google.com/115039993854931758456/SeminarHughPiggottWindturbine#"&gt;hier&lt;/a&gt;... Ich weiß nicht, ob ich mich vor meiner Abreise nochmal melde und auch in Mafinga muss ich dann erstmal schauen, wie ich wieder ans Internet komme. Bis dahin also. Ich freue mich endlich in meine Einsatzstelle zu kommen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-2038413310032580598?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/09/die-letzten-sonntagsausfluge.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5bbsAYFlI/AAAAAAAAAZ4/womgy8k8MJQ/s72-c/DSCF2227.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-3704734102596107277</guid><pubDate>Tue, 14 Sep 2010 19:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-09-16T17:23:10.897+02:00</atom:updated><title>Hugh Piggott Windgeneratorenseminar</title><description>&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5XeQGRnSI/AAAAAAAAAXA/FlQ0y77BjH0/s1600/IMG_1138.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5a4DP6YiI/AAAAAAAAAZU/TSsZYIogSJ0/s1600/IMG_1244.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="265" src="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5a4DP6YiI/AAAAAAAAAZU/TSsZYIogSJ0/s400/IMG_1244.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt ist mein letzter Eintrag schon wieder viel zu lange her. Ich fange jetzt schon an zu schludern mit meiner Informationspolitik. So soll es aber nicht bleiben. Mit 3 bis 4 Einträgen pro Monat möchte ich euch schon versorgen. Zu Schreiben gibt es schließlich genug. Zumindest für den Moment. Mittlerweile geht unser Seminar schon dem Ende entgegen und ich habe noch gar nicht davon berichtet.&amp;nbsp; Außerdem haben wir unsere beiden freien Sonntage gut genutzt und interessante Seiten von Dar es Salaam kennengelernt, der Stadt in der wir hier immer noch festsitzen. Davin berichte ich aber im nächsten Eintrag, der aber schon fertig geschrieben heir liegt. Sonst würde es absolut zu viel werden. Bilder gibt es jetzt aber schon auf meienr Blogseite, swowohl vom Seminar als auch vom letzten Sonntagsausflug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nun zum Seminar. Mittlerweile sind wir in der 2. Woche, wobei wir nur die Sonntage frei hatten. Selbst vorm Zuckerfest wurde nicht halt gemacht und so mussten wir arbeiten, während Lennard und Carlotta einen Ausflug nach Sansibar gemacht haben. Aber ich kann mich eigentlich gar nicht beklagen. Das Seminar ist sehr gut und es werden uns alle Grundlagen vermittelt, die wir benötigen um eine Hugh Piggott Turbine (So heißt der Erfinder) zu bauen. Außerdem lernen wir auch eine Menge über die theoretischen Hintergründe, sowie Wirtschaftlichkeit u.v.m. Ich denke die Vorbereitung ist absolut ausreichend um den Fähigkeit zu haben in Mafinga voll einsteigen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die praktische Arbeit findet im Moment in Kleingruppen statt. Ziel ist es drei Turbinen zu errichten, von denen die Erste jetzt steht und die Zweite, größere wohl morgen folgt. Jede Gruppe arbeitet abwechselnd mit Holz, heißt z.B. Rotorblätter bauen, mit Metall, also die Rahmenkonstruktion, oder kümmert sich um die Elektronikteile. In der Zusammenarbeit mit den Tansaniern haben Raphael und ich gleich am Anfang erst mal feststellen müssen, dass viel von uns erwartet wird. Stillschweigend waren wir plötzlich jeweils die Führer unserer Gruppen, wobei wir natürlich als frische Abiturienten kaum handwerkliche Erfahrung mitbringen. Diese Aufgabe wollte ich meinem Verständnis nach auch nicht tragen, was die Arbeit gerade am Anfang sehr schleppend gemacht hat, da immer auf eine Ansage gewartet wurde. Das gemeinsame Durchdenken der Dinge ging dadurch meist viel langsamer vonstatten, als wenn ich einfach eine Richtung vorgegeben hätte. Außerdem fehlte am Anfang gelegentlich der Überblick, was angesichts der vielen Teile aber auch verständlich war. Für mich war es dadurch aber oft sehr ermüdend. Mittlerweile ist die Zusammenarbeit aber immer besser geworden, auch wenn mein Wort jetzt immer noch mehr zu zählen scheint als das eines erfahrenen und studierten Tansaniers. Deshalb versuche ich mich oft sehr stark zurückzunehmen, oder mich auch von der Gruppe zeitweise abzuspalten. Außerdem werde ich auch einfach sehr oft gefragt, wie einzelne Dinge zusammengehören oder gelöst werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich mich blöd stelle wird einfach die nächst „höhere“ Instanz zu Rate gezogen, heißt einer von den Seminarleitern. Deshalb versuche ich dann oft die Frage gemeinsam durch Gegenfragen zu lösen. Das klappt meistens auch, aber es ist oft sehr anstrengend und sorgt teilweise auch für Unmut, da eine Lösung erwartet wird.&amp;nbsp; So habe ich also doch noch eine, wenn auch verdeckte Führungsaufgabe, von der aber so glaube ich beide Seiten profitieren. Seitdem die erste Turbine fertiggestellt ist haben aber die meisten auch einen guten Überblick und wissen was zu tun ist. Handwerklich sind die meisten ohne Frage top drauf und so habe ich hier auch schon einiges gelernt. Wenn ich frage, ob man mir z.B. mal das Schweißen zeigen kann, wird mir gerne geholfen und so gibt es auch schon die ersten Schweißnähte von mir an der Turbine, die aber noch ausgelassen belächelt wurden. Keine Sorge es handelt sich dabei nicht um tragende Teile.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;table style="width: auto;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/B0MWuTVLyII6UEHfodTbLA?feat=embedwebsite" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="font-family: arial,sans-serif; font-size: 11px; text-align: right;"&gt;Von &lt;a href="http://picasaweb.google.com/115039993854931758456/SeminarHughPigottWindturbine?feat=embedwebsite"&gt;Seminar Hugh Piggott Windturbine&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img height="320" src="http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5XeQGRnSI/AAAAAAAAAXA/FlQ0y77BjH0/s320/IMG_1138.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="213" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Aerodynamikunterricht von Roland&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;Außerdem gibt es morgens immer eine Theorieeinheit, bei der jeden Tag uns Seminarteilnehmer ein anderer Punkt näher gebracht wird. Seien es Hintergrundinformationen über die Funktionsweise des Generators&amp;nbsp; oder Punkte der Wirtschaftlichkeit und Vergleiche mit anderen Energiequellen bishin zu Windmessungen und Analysen. Alles in allem sehr interessante und wichtige Informationen im Bezug auf den Betrieb und Vertrieb einer Windturbine. Ein wenig schade ist nur, dass die Einheiten aufgrund mangelnder Kiswahilkenntnisse der Leiter nur auf Englisch abgehalten werden. Ich denke dadurch fällt es vielen schwer den Inhalten zu folgen. Außerdem ist die Seminarsprache praktisch Englisch, wodurch ich mittlerweile absolut fließend Englisch spreche, aber leider nicht so schnell ins Kiswahili komme, wie ich mir durch das Seminar erhofft habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Aber wer sind eigentlich die Seminarleiter? Der Initiator ist Roland, ein studierter Physiker aus den Niederlanden, der zusammen mit Arthur, der gerade seinen Master der Physik macht, und Chaim, ein studierter Elektroingenieur das Seminarteam bildet. Alle drei machen das Seminar unentgeltlich, wobei Roland mittlerweile eine gute Geschäftsidee dahinter vermutet und in Zukunft versuchen will den Windturbinenmarkt in Tansania mitaufzubauen. Ich glaube ebenfalls, dass durchaus Potential vorhanden ist, da es viele Regionen gibt, in denen Windenergie günstiger als Solarenergie ist und keine Anschluss ans nationale Netz besteht. Schwierig nur eine gute Umsetzung. Ich finde das Thema Windenergie und Windturbinenbau auch sehr interessant und kann mit dem akademischen Triple auch immer Fragen klären und Diskussionen führen. Außerdem haben wir oft Besucher, oft aus den Niederlanden und auch das tansanische Fernsehen will noch kommen. Einzig und allein Kikwete der tansanische Präsident fehlt noch. Man kann also schon sagen es ist auch eine gute Werbekampagne für Windenergie, die bisher eben noch kaum verbreitet ist, weshalb man sich in Mafinga auch als Vorreiter schimpfen darf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten bin ich beim Seminar auch in das erste kleine Fettnäpfchen getreten. Generell wird offensichtlich viel Wert auf die Begrüßung gelegt. Jeder wird einzeln begrüßt und keiner sollte vergessen werden. Die ersten Tage habe ich dabei keine großen Unterschiede gemacht, wie ich jemanden begrüße. Bis mir dann irgendwann Arthur ein älterer studierter Elektoingenieur gesagt hat er wäre ein „Mzee“, ein alter Mann. Erst wusste ich nicht so richtig worauf er hinaus wollte. Nach kurzer Rücksprache mit seinem Sohn Anthon, mit dem ich und Rapha (noch mehr) uns gut verstehen, wurde dann klar, dass wir den Fehler gemacht haben nicht die Grußformel „Shikamoo“ zu benutzen, die die eigene Untergebenheit unterstreicht. Darauf wird sehr viel Wert gelegt und Anthon hat uns erklärt, dass er ältere Menschen niemals anders Grüßen würde. Für gewöhnlich wird sogar der eigene ältere Bruder so gegrüßt. In Wirklichkeit ist es aber so, dass die meisten keinen so großen Wert darauf legen und sowieso eine sehr spaßige Atmosphäre herrscht. Am nächsten Tag habe ich dann aber auch bei den Leuten, die ich noch nicht so gut kenne, oder die sich offensichtlich für was besseres halten, ja diese Leute gibt es auch hier, die neue Grußformel genutzt und habe auch gesehen, dass dies mit Wohlwollen gesehen wurde. Übersetzt heißt „Shikamoo“ aber so viel wie „Ich küsse euch die Füße“, was mir so ein wenig komisch vorkommt und ich mir jedes Mal auch ein kleines Lächeln verkneifen muss. Außerdem fällt es mir auch schwer manchen Personen nur aufgrund ihres Alters so einen Respekt zu zollen oder gewisse Hirarchiegebilde zu akzeptieren, die nach meinen Maßstäben nicht passen. Ich denke hier bin ich auf ein gutes Stück Kultur gestoßen. Generell sollte man die Floskel aber auch nicht zu hoch stellen, schließlich ist es keine besondere Art der Ehrerbietung o.Ä&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://lh6.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5Zt_iUdhI/AAAAAAAAAYk/gpyBHok6Yok/s400/IMG_1184.JPG" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="266" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Nyambulapi bei der Arbeit&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://lh6.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5Zt_iUdhI/AAAAAAAAAYk/gpyBHok6Yok/s1600/IMG_1184.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Außerdem haben wir beim Semianr schon Nyambulapi und Kisukuli kennengelernt, mit denen wir zusammen in Mafinga arbeiten werden. Nyambulapi ist zwar faktishc sowas wie unser Chef, macht aber überhaupt nciht den Eindruck. Er ist sehr zu Späßen aufgelegt und gibt sich jede Mühe uns Kiswahili näher zu bringen. Kisukuli kann praktisch fast nur Kiswahili, weshalb die Kommunikation noch auf einfache Dinge beschränkt ist, aber auch er freut sich über jedes Kiswahili Wort von uns und so macht das Lernen und Reden auch viel Spaß.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Lernen neben dem Seminar bleibt mittlerweile zwar komplett auf der Strecke, das ist aber angesichts unserer 10 Stunden Tage im Moment auch verständlich wie ich finde. Trotzdem sind wir schon gar nicht so schlecht und lernen durch Unterhaltungen mit den anderen Seminarteilnehmern und werden dafür auch immer wieder gelobt, auch wie schnell wir Fortschritte machen. In Mafinga bleibt uns dann nur noch Kiswahili, da kaum Englisch gesprochen wird. Spätestens dann können wir uns bestimmt noch merh auf die Sprache fokussieren.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So nun aber Schluß. Ich hoffe ihr habt einen guten Eindruck von unserem Seminar bekommen. Ansonsten kann man auch einfach viel auf den Bildern sehen. Da kommen die nächsten Tage auch noch ein paar dazu. Außerdem veröffentliche ich auch noch spätestens übermorgen einen Bericht zu unseren freien Sonntagen. Wie gesagt, geschrieben ists schon. badaaye&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-3704734102596107277?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/09/hugh-pigott-windgeneratorenseminar.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh5.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/TI5a4DP6YiI/AAAAAAAAAZU/TSsZYIogSJ0/s72-c/IMG_1244.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-8252005762976950031</guid><pubDate>Tue, 31 Aug 2010 07:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-08-31T09:31:05.762+02:00</atom:updated><title>Die Einführungswoche in Tansania</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;So heute gibt es das erste Mal einen richtigen Eintrag von Mir aus Tansania, der ohne Zeitlimit und abstürzende Computer verfasst wird, denn jetzt habe ich Internetzugriff mit meinem Laptop.&amp;nbsp; Deshalb gibts den Eintrag auch endlich wieder als E-Mail. Die letzten Einträge waren ja mal echt schrecklich, ich konnte heute das erste Mal Korrektur lesen und habe die Einträge dann auch gleich ein wenig redaktionell überarbeitet. Heute bin ich schon 11 Tage in Tansania, genauer gesagt in Dar es Salaam, wenn auch nicht die Hauptstadt, ist Dar der Dreh- und Angelpunkt Tansanias und gleichzeitig auch die größte Stadt mit schätzungsweise über 3 Mio. Einwohnern. Außerdem ist Dar auch der Sitz der meisten Regierungsgebäude. Warum ich immer noch hier bin und noch nicht in meiner Einsatzstelle erkläre ich gleich noch genauer. Außerdem gibt’s heute auch endlich die versprochenen Fotos!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Jetzt grade sitze ich im Mwenge-Haus. Mwenge, weil es im Stadtteil Mwenge in Dar liegt. Hier sind die beiden DTP-Freiwilligen Carlotta und Lenny untergebracht, die bei TAREA in Dar es Salaam arbeiten. TAREA ist ganz grob gesagt die tansanische Seite der DTP und fördert hier das Voranschreiten von erneuerbaren Energien. Das Haus ist relativ groß und hier gehen komischerweise täglich Leute ein und aus. Rapha und ich leben jetzt hier jetzt bis zum 17. September für die Zeit des Seminars. Wir sind praktisch im Wohnzimmer untergebracht, was nicht gerade viel Ruhe mit sich bringt, aber viel länger könnte man auch in den anderen Zimmern nicht schlafen. Außerdem habe ich Oropax dabei. Hier habe ich auch einen guten Internetanschluss, der schon recht ordentliche Übertragungsraten zulässt, weshalb ich auch die Bilder hochladen konnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Welches Seminar und warum? Das 17-tägige Seminar vom 1. September an soll uns alles vermitteln, was im Zusammenhang mit dem Bau von Windrädern zusammenhängt. Vom Bau selber, über Berechnungen, bishin zur Vermarktung. Das Seminar wird geleitet von Roland einem Holländer. Vorgestern sind dafür auch Nyambulapi und Kisukuli aus Mafinga angereist, die mit uns zusammen daran teilnehmen werden. Nyambulapi ist als Handwerker und frischgebackener Chef des renewable Energy Departments in Mafinga quasi mein Vorgesetzter nach den Institutsleiter Maseleka. Deshalb ist das Seminar auch eine gute Gelegenheit schon mal Kontakt zu knüpfen. Die beiden wohnen nämlich zurzeit auch im Mwenge-Haus. Das Seminar wurde uns übrigens über unsere Vorgänger vermittelt. Die Organisation für die beiden Techniker aus Mafinga ist aber noch sehr verbesserungsbedürftig. Die beiden sind jetzt zwar nach einer 10 h Reise hier, wissen aber noch nicht genau, wo das Geld herkommen soll etc. An diese Art der Spontanität müssen wir uns wohl erst noch gewöhnen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Ansonsten haben wir den Sonntag genutzt um uns ein wenig von der ersten Woche zu erholen und haben zu viert einen Strandtag eingelegt. Die restlichen Freiwilligen sind mittlerweile auch&amp;nbsp; über Tansania verteilt in ihren Einsatzstellen. Vom Strandtag gibt’s natürlich auch ein paar Fotos zum neidisch machen. Ein bisschen erschrocken habe ich mich, als ich mich in den Schatten unter einen Baum gelegt habe und über mir auf einmal eine riesige über handtellergroße Spinne entdeckt habe. Ob sie gefährlich ist weiß ich zwar nicht. Vorsichtshalber habe ich mich aber mal wo anders hingelegt und ein Foto gemacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://goo.gl/photos/TZuB" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://lh3.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/THu9Ch7NYwI/AAAAAAAAAVA/lKbjdFG5BhI/s512/IMG_1129.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Gestern waren wir zusammen mit Nyambulapi und Kisukuli in Dar unterwegs und haben ein paar Einkäufe getätigt, bzw. wollten es. So richtig viel wurde aber nicht gekauft, da es wohl kaum Geld gibt.&amp;nbsp; Bin mal gespannt, wie sich so der Windradbau gestaltet. Insgesamt ist die Situation, wie sie sich mir derzeit darstellt etwas kontraproduktiv. Aber genaueres will ich nicht sagen, bevor ich mir nicht in Mafinga einen genaueren Eindruck machen kann. Meiner Meinung nach wäre es auch falsch von uns zu probieren hier grundlegende Änderungen anzustreben. Ich sehe mein Aufgabe eher als unterstützend an. Es soll eine Zusammenarbeit und keine einseitige Hilfe sein.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Außerdem waren wir gestern Abend noch zum Essen bei Theodori, einem Freund von Nyambulapi eingeladen mit dem wir auch die ganzen Einkäufe in Dar erledigt haben, da er hier lebt und sich gut auskennt. Er hat uns aus dem Dalla-Dalla(Hauptverkerhsmittel) auch eine kleine Stadtführung gegeben und mit viel Geduld Kiswahili mit uns gesprochen. Als ich ihm erklärt habe, dass mein Papa auch Theodor heißt hat er sich gar nicht mehr einbekommen und ist ab jetzt mein tansanischer Vater. Er war auch sehr interessiert an der Bedeutung des Namens und war als sehr gläubiger Christ auch sehr erfreut als ich ihn aufgeklärt habe. Bevor wir dann gestern Abend in sein Haus gingen, nahmen wir dann auch noch an einer Art Chorprobe + Beten teil. Das war wirklich unglaublich cool. Bei ihm Zuhause war dann auch die gesamte Familie versammelt. Der Begriff Familie ist hier ein anderer als in Deutschland. Es gehört einfach jeder dazu, der über drei Ecken mit einem verwandt ist. Gegessen haben wir dann aber nur zu fünft. Der Rest der Familie saß teilweise auf dem Boden nur dabei. Ein kleiner Fernseher lief während unserer Anwesenheit ununterbrochen, teilweise sehr laut. Ein Fernseher scheint hier eine Art Statussymbol zu sein. Genau wie das Handy. Die Handykultur ist hier ebenfalls eine ganz andere. Theodori hat während unserer Anwesenheit bestimmt drei Mal telefoniert und auch viele andere Familienmitglieder hatten den Großteil der Zeit ihre Handys in der Hand. Bei dem Treffen ging es auch nicht so richtig weit über Floskeln und Vorstellen der ganzen Familie hinaus. Ob das der normale Umgang ist weiß ich nicht. Komplett kann ich die Situation aber gar nicht schildern. Für mich war es schon seltsam als mir vor dem Essen die Hände gewaschen wurden. Aber ich möchte trotzdem diese Teileindrücke mit euch teilen. Insgesamt war die Einladung auf jeden Fall sehr interessant für Rapha und mich, aber wir wissen noch nicht genau, wie wir viele Dinge deuten sollen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;Ach und zu dem Empfang in dem großen Hochhaus, von dem ich schon ganz kurz berichtet habe, möchte ich noch was sagen. Meiner Einschätzung nach reflektiert die Begegnung hier schon ein wenig. Wir waren also zu Gast im Mawasiliano Tower (Kommunikations Turm). Wir wurden im Konferenzraum, im 12. Stockwerk (höchsten) empfangen. Das „Briefing“ konnte erst beginnen, als alle Vertreter von REA, der staatlichen Rural Energy Association anwesend waren, die aber kurz nach Beginn des Vortrags auch wieder gingen. Wir haben dann einen für&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://goo.gl/photos/lQAS" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://lh3.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/THu8sYNmXpI/AAAAAAAAAUo/3NqjlJz0ZvQ/s512/IMG_1050.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;deutsche Verhältnisse sehr langweiligen, aber auch kurzen Vortrag gehört. REA ist eine tansanische Behörde, die für die rurale Energieversorgung eintritt und dafür auch oftmals regenerative Energien unterstützt, da zentrale Lösungen wegen mangelnden Stromnetzen kaum möglich sind. Am Ende des Vortrags haben wir dann noch die Visitenkarten aller Anwesenden bekommen und durften gehen. Das Highlight für mich war dann die europäische Toilette MIT Ausblick über Dar. Aber nun, was ich mir zu diesem Programmpunkt denke: In dem Fall war es weniger wichtig Informationen zu sammeln, sondern es ging vielmehr darum Networking zu betreiben. Kontakte scheinen in Tansania noch mehr als bei uns alles zu sein. In der kurzen Zeit hier habe kann ich meine neue Handynummer schon in und auswendig, weil ich so oft nach ihr gefragt wurde. Dabei geht es meistens gar nicht so sehr darum einen Kontakt zu haben, den man anrufen kann, sondern oft einfach darum jemanden zu kennen, so mein Gefühl. So hat mir Wilson, ein Student für water supply engineering an der Uni in Dar zu dem ich einen guten Kontakt geknüpft habe, gezeigt welche Weißen er schon mal getroffen hat. Er hat sie nämlich alle inklusive Telefonnummer und Anschrift fein säuberlich in einem Block notiert. Diese Art von Networking findet man auch generell im erneuerbare Energien Sektor hier wieder: Jeder kennt irgendwie jeden. Und da war es auch selbstverständlich, dass wir als Freiwillige erst mal&amp;nbsp; wieder jedem vorgestellt wurden. So kommt es, dass mein kleines Notizbuch jetzt schon voll ist mit zahlreichen E-Mailadressen, Handynummer und Namen. Dazu kommen noch einige Einladungen etc. Aber auch hier nochmal der Hinweis: Dies ist mein erster Eindruck, wie alle anderen Aussagen, die ich hier treffe auch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;So jetzt habe ich eine ganze Menge geschrieben und ich könnte noch ewig so weiter schreiben. Heute legen Rapha und ich noch mal eine entspannten Tag ein, bevor dann morgen unser Seminar beginnt, dass jeden Tag außer Sonntag von 7:30 bis 18:00 geht. Mein Kiswahili wird Tag für Tag besser und mittlerweile bekomme ich auch ein paar vernünftige Sätze aneinander. Von Mückenstichen bin leider nicht ganz verschont geblieben, was anlässlich der Vielzahl an Mücken hier auch nicht verwunderlich ist. Angeblich träg jede 7. Malaria. Aber halb so wild, ich bin medikamentös gut vorbereitet und in Europa wird da auch mehr Panik verbreitet, als teilweise wirklich nötig ist. Ansonsten fällt mir beim Überfliegen des Eintrags aus, in wie viele Dinge ich schon etwas hineingedeutet habe. Dabei kann ich nach der kurzen Zeit natürlich komplett falsch liegen und muss für mich selber auch weiterhin auf Offenheit achten. In dem Sinne bis demnächst. Übrigens, mir geht’s gut und ich freue mich über Rückmeldungen! Mehr Fotos auch aus Dubai gibt es in der rechten Spalte auf tansaniablogger.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;P.S.: Bisher hatten wir nur Sonnenschein, aber jetzt grade erlebe ich die Regenfälle meines Lebens, dabei kommt die richtige Regensaison erst noch. An alle Fleigerkollegen: Die letzten Tage gab es Cumulanten wo man nur hingesehen hat... &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-8252005762976950031?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/08/die-einfuhrungswoche-in-tansania.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://lh3.ggpht.com/_B4Lr6V5ZAP0/THu9Ch7NYwI/AAAAAAAAAVA/lKbjdFG5BhI/s72-c/IMG_1129.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-2672321627679243377</guid><pubDate>Thu, 26 Aug 2010 13:55:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-08-30T16:51:58.354+02:00</atom:updated><title></title><description>Nun bin ich schon eine ganze Woche unterwegs, die mir viel länger vorkommt. In der kurzen Zeit ist schon so viel passiert, dass ich mich schon anstrengen muss an Vorgestern zu denken. Auch heute schreibe ich wieder aus einem kleinen Internetcafé in Dar es Salaam. Die Tastatur klemmt und ist natuerlich eine englische Anfertigung, heisst keine Umlaute. Aber die Verbindung ist gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten Tage haben wir noch ein wenig Dar es Salaam erkundet und einige Treffen mit Vertretern verschiedene Firmen und Behörden gehabt. Vorgestern waren wir in der deutschen Botschaft und haben mit der zuständigen Referentin für Entwicklungszusammenarbeit unser Jahr in Tansania besprochen. Eine sehr interessante Frau, wobei das meiste Gesagte für uns schon bekannt war. Etwas unwirklich wirkte nur die Botschaft in Mitten von Tansania. Man glaubte sich in Deutschland aufzuhalten. Ein kleiner Palast. Witzig wirkte deshalb der Kommentar, dass wir uns in Tansania bewusst sein sollten, wie Könige zu leben im Vergleich zu Tansaniern, wobei viele von uns in Gastfamilien gehen. Das war wohl eher auf sich selbst bezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute waren wir dann noch in der tansanischen Behörde für Rural Energy. Untergebracht im 12. und damit höchsten Stockwerk eines Hochhausen um das rundherum eigentlich nichts ist, wurde uns dann erzählt was die Behörde so bewirkt. Wir gingen dann wieder ausgestattet mit einer Vielzahl an Visitenkarten. Es ist seltsam zu sehen, dass man hier doch sehr "hoch" empfangen wird, obwohl wir doch alle nur Abitur gemacht haben. Uns wird eine Menge zugetraut von tansanischer Seite. Ich hoffe wir koenen das einhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem wurden wir auch besucht von Vertretern von Solar Now! Ein Projekt, dass Versucht einen Solarmarkt in Tansania aufzubauen und auch schon einige Erfolge verzeichnet hat. Der Besuch war sehr interessant und hat einige neue Ideen gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zudem ist noch viel mehr passiert, aber dazu habe ich hier leider kaum Zeit. Heute haben wir am eigenen Leib ein wenig über die Hierarchiestrukturen erfahren. Wie bereits berichtet, haben Rapha und ich ab dem 1. September ein Seminar zum Thema Windmuehlenbau. Wir hatten ueberlegt nach der Einfuehrungswoche, die Samstag endet noch nach Mafinga zu fahren und uns unsere Einsatzstelle anzuschauen. Die Idee ist aber gar nicht gut angekommen und hat inklusive einiger Missverstaendnisse schon zu ein wenig Aufruhr gesorgt. Morgen treffen wir unsere Chef das erste Mal. Dann bin ich gespannt, was sich ergibt. Klar ist, bis zum 17. September bleiben wir in Dar es Salaam und leben erstmal aus dem Koffer. Trotzdem freue ich mich auf das Seminar. So Zeit ist mal wieder um. Fotos etc. kann ich am Wochenende schicken. Dann komme ich auch wieder an meinen Laptop ran und kann den Email Verteiler wieder nutzen und vielleicht mal etwas detaillierter berichten. Bis dann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-2672321627679243377?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/08/nun-bin-ich-schon-eine-ganze-woche.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-781478996297194844.post-404162444579382892</guid><pubDate>Sun, 22 Aug 2010 10:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-08-30T16:47:05.206+02:00</atom:updated><title>Tag 3 in Tansania</title><description>Ich sitze jetzt hier in Dar es Salaam in einem kleinen Internetcafé an der Uni und schreibe meinen ersten Eintrag aus Tansania. Das Internet ist extrem langsam, aber für meine Zwecke reicht es. Wir bezahlen 500 Shiligi für eine halbe Stunde, umgerechnet ca. 25ct.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen drei ersten Tage haben mich schon so viele Eindrücke erreicht und teilweise auch noch nicht erreicht, dass ich sie hier gar nicht alle erwähnen kann. Bisher habe ich ein rundum gutes Bild von Tansania bekommen. Ich bin sofort mit mehreren Einheimischen in den Kontakt gekommen und von überall hört man nur "mzungu", was soviel heißt wie Weißer, woran man sich erstmal gewöhnen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber erstmal dazu, wie ich hier hingekommen bin. Mein erster Flug ging ab Hamburg nach Dubai, wo wir 10 Stunden Aufenthalt hatten. Dubai ist eine Stadt der Superlativen, leider kann ich von hier aus gerade keine Bilder liefern, aber die kommen gewiss nach. Wir haben uns in der Nacht mehrere Taxis genommen und uns alle Sehenswürdigkeiten angesehen, von dem höchsten Hochhaus der Welt bishin zur Palme und dem teuersten Hotel der Welt. Auf mich wirkte alles sehr künstlich und kalt. Keine Stadt in der ich gerne wohnen würde. Anschließend haben wir unserem Taxifahrer gebeten uns in der "Altstadt" rauszulassen. Wir waren also nachts um 3 Uhr Ortszeit in der neuen "Altstadt" Dubais und auf der Suche nach etwas Essbaren. Da gerade Ramadhan ist, hatten auch noch viele einheimische Restaurants auf. Doch exakt um 3 wurde kein Essen mehr ausgegeben. Ein Emirati hatte Mitleid mit uns und hat uns zum nächsten 24 Std. Markt begleitet, wo wir uns dann eine Kleinigkeit gekauft haben und hinter vorgehaltener Hand gegessen haben. Anschließend gings wieder zum Flughafen, und mit der nächsten EMIRATES Maschine nach Tansania.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgestiegen aus dem Flugzeug sahen wir den größtem Flughafen Tansanias. Mit genau einem großen Flugzeug, unserem. Das Problem war, wir hatten unsere Aufenthaltsgenehmigungen noch nicht, die hatte&amp;nbsp; Olivia, die auf der anderen Seite der Sicherheitsbeamten auf uns wartete. Also ging Isabell zu einem der Beamten, der sie dann auch mit nach draußen begleitete um die Papiere zu holen. So kamen wir dann auch alle heile und legal in Tansania an, wo wir auch schon mit einem Kleinbus erwartet wurden. Wir fuhren eine Stunde entlang einer der Hauptstrassen zur Uni, wo wir jetzt wohnen. Überall um die Straße war Highlife. Riesig bepackte Fahrräder (Bilder folgen) und Menschen in der verschiedensten Farben. Angekommen waren wir aber auch alle sehr müde und haben schnell unsere Zweierzimmer im Studentenheim bezogen und sind unter unseren Moskitonetzen in den Schlaf gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 7 Tage, die wir hier sind, bekommen wir jeden morgen Unterricht in Kiswahili und Kultur von Mohammed, einem sehr guten Lehrer. Nachmittags stehen dann immer andere Dinge auf dem Plan. Gestern ging es auf den Markt. Sehr voll und in unseren Augen durcheinander. Wir haben uns eine Handykarte geholt und unser erstes Geld vom Automaten. Meine neue Handynummer +255 766 969 088.&lt;br /&gt;Und gestern Abend gab es für mich dann noch ein persönliches Highlight. Wir saßen zu viert noch etwas länger an der Studentenkantine und hörten die ganze Zeit laute Musik. Wir haben uns dann entschieden dem auf den Grund zu gehen und befanden uns plötzlich in Mitten einer tansanischen Hochzeit wieder. Wir wurden sofort eingeladen und uns wurde Essen und Getränke angeboten. Wir wurden zum Mittanzen aufgefordert und haben dadurch für Erheiterung gesorgt. Um 23:00 war leider schon Schluss, aber es war sehr interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muss ich leider Schluss machen. Während diesen Beitrags ist der Computer zwei mal abgestürzt. Und entschuldigt meine Fehler in der Kürze der Zeit. Ich melde mich bald wieder...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/781478996297194844-404162444579382892?l=www.tansaniablogger.de' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.tansaniablogger.de/2010/08/tag-3-in-tansania.html</link><author>noreply@blogger.com (Bastian Telgen)</author><thr:total>1</thr:total></item></channel></rss>
