Donnerstag, 10. März 2011

HALBZEIT!

Eigentlich bin ich über die Anfangsphase der zweiten Hälfte schon wieder hinweg, dennoch möchte ich an dieser Stelle mal etwas resümieren. Und mit dem Resümee möchte ich versuchen kritisch, realistisch und möglichst reflektiert das Geschaffte und Erlebte zusammenzufassen und teilweise für mich zu bewerten, sowie anstehende Aufgaben und Unternehmungen anzukündigen. Dabei will ich diesmal auch ein größeres Augenmerk auf die Arbeit richten, denn wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, habe ich gerade in letzter Zeit doch meistens von Freizeitaktivitäten berichtet. Das liegt daran, dass es sich davon einfacher berichten lässt, denn die Erfahrungen sind meist gut und es gibt die passenden Bilder dazu. Gerade bei der Arbeit sind die Zusammenhänge meist komplex und langwirrig, warum was, wie läuft ist nur schwer so zu erklären, dass eventuelle Vorurteile nicht bestärkt oder gar geschaffen werden und nicht selten entzieht es sich auch einfach meinem Vorstellungsvermögen, welche Gedanken und Gründe hinter einzelnen Gegebenheiten stecken. Ich denke da stecken dann auch einfach Kulturunterschiede, die man in einem halben Jahr nicht verstehen kann, wer weiß ob überhaupt irgendwann!? Aber ich schweife ab. Da ich gemerkt habe, dass es doch viel zu schreiben gibt, mach ich aus meinem Halbzeitbericht eine Triologie, die trotzdem noch drei lange Teile beinhalten wird. Also nur etwas für wirklich interessierte. Heute starte ich mit:

Arbeit, Arbeit...

Achtung: Da ich hier auch vermehrt eigenen Bewertungen schreibe möchte ich nochmal auf die Subjektivität meiner Einträge verweisen. Alles was ich schreibe ist das was ich wahrnehme und darüber denke. Jemand anders könnte es ganz anders sehen. Deshalb auf keinen Fall als allgemeingültig ansehen!

Wo beginn ich bei der Arbeit? Die Seminare und Kurse, dich ich vor Beginn meines Aufenthalts genossen habe lasse ich an dieser Stelle mal weg und starte mit unserem Seminar zum Windradbau in Dar es Salaam in meinem ersten Tansaniamonat:

Das Seminar Anfang September letzen Jahres, das wir zusammen mit unserem Chef Willfried Nyambulapi und dem Techniker Jonathan Kisukuli besucht haben, hat uns für unsere Arbeit in Mafinga schon jetzt sehr geholfen. Nach den drei Wochen waren wir bereits in der Lage Windturbinen zu konstruieren und haben darüber hinaus viele theoretische Grundlagen, sowie Kontakte mitnehmen können.

Auf der anderen Seite habe ich aber schon hier gemerkt, dass unsere Stellung und unsere Arbeit in Tansania eine andere sein würde, als wie ich es aus Deutschland gewohnt war. In unseren Kleingruppen beim Seminar, zwischen Ingenieuren und Handwerkern, kam uns von Anfang an eine Leiterrolle zuteil, die wir gar nicht tragen wollten. Zum einen war ich schließlich wie alle anderen auch beim Seminar um selbst den Bau zu LERNEN und zum Anderen war es nie meine Absicht die Kolonialrolle des bestimmenden und allwissenden Weißen zu übernehmen. So stand ich schon in meiner zweiten Woche in Tansania vor einem kleinen Dilemma, denn oftmals fiel es mir wirklich leichter die englische Anleitung zu verstehen und zudem wurde von mir erwartet, dass ich etwas sage, oder zumindest absegne, bevor es dann ans Werk gehen konnte. Zum Teil habe ich mich mit der Angabe „Ich habe gerade keine Ahnung was zu machen ist“ versucht aus der Affäre zu ziehen, aber zu oft fehlte es mir einfach an Geduld abzuwarten, bis ich bei einer Entscheidung übergangen werde und so habe ich oft doch gesagt „Lasst es uns so machen.“

Warum oftmals dieses Bild vom allwissenden, reichen, fleißigen, ein wenig überspitzt gesagt, unfehlbaren Weißen besteht finde ich ist eine gute und berechtigte Frage, die mich seit meiner zweiten Woche beschäftigt. Denn dieses Bild habe ich bisher sehr oft wiedergefunden und hat meiner Meinung und Erfahrung nach einen großen Einfluss auf das Selbstbewusstsein vieler Tansanier. Die Gründe dafür sind mit Sicherheit vielfältig und nicht einfach auf den Punkt zubringen. Die Anfänge liegen bestimmt auch schon in der Kolonialzeit, aber ich möchte mich auf das Heute beschränken, denn daran ist noch am ehesten was zu ändern.

(Achtung, jetzt kommt MEINE teilweise verallgemeinerte Erfahrung, Einschätzung, Meinung)


Wenn ich mir das Auftreten vieler Weißer hier anschaue fällt doch meistens auf, dass es doch einerseits die Touristen sind, die mit viel Geld nach Tansania kommen, mit einem großen Auto oder gar Flugzeug ein paar Nationalparks abklappern um dann auf Sansibar auszuspannen, die das Bild vermitteln, dass man weiß sein muss um soviel Geld haben zu können, schließlich kann sich ein Tansanier das niemals leisten. Oder eben auf der anderen Seite sind es sogenannte Missionare, Experten oder Entwicklungshelfer, die schon mit dem Selbsverständnis kommen, dass sie, die gut gebildeten und aus der „ersten Welt“ kommenden, den armen Tansaniern helfen müssen, Geschenke machen und Lehrer, Pastoren oder Ärzte sind.

Was für ein Bild muss dann hier hängen bleiben? Das Bild, dass die Wazungu alle mehr auf dem Kasten haben als die Tansanier, schließlich sieht man nie Bettler oder arme Weiße, zudem hört man gibt es da drüben sogar Geld, wenn man nicht arbeitet. Die gezogene Konsequenz, die ich nun schon oft gehört habe und immer wieder lange Diskussionen mit sich bringt ist ganz einfach: Die Hautfarbe ist schuld. Eine wie ich finde verheerende Erkenntnis, denn wenn man sich mit dieser gezogenen Konsequenz einfach seinem „Schicksal“ ergibt kann es kein heraus geben. Es entsteht eine Nehmerhaltung, kein Ansporn bzw. geradezu Angst davor in den Wettbewerb zu treten, schließlich hat man als Tansanier sowieso keine Chance, denn man hat die falschen Gene. Ein Teufelskreis, in dem man sich auch ausruhen kann und mit dem man sich gut entschuldigen kann. Das Schicksal hat geurteilt, ich bin schwarz, ich kann nichts tun. Dass diese Erkenntnis falsch ist brauche ich an dieser Stelle glaube ich nicht sagen und es gibt glücklicherweise auch genügend Gegenbeispiele, die mich daran immer wieder erinnern und die es gilt in ihrer Vorbildrolle zu stärken. Ein Thema, dass mich immer wieder wütend macht. An dieser Stelle glaube ich greift das System weltwärtsKiswahili. Ein Geben und Nehmen. Natürlich nicht immer, aber doch oft, so hoffe ich zumindest. Leider gibt es auch die puren Abenteurer und Partyfreiwilligen, die viel kaputt machen können. Aber jetzt kehre ich wieder zurück zum Seminar...

Ingesamt denke ich, dass das Seminar Raphael und mir viel gebracht hat und wir viel mitnehmen konnten. Jedoch denke ich, dass viele (nicht alle) tansanische Teilnehmer aufgrund der Sprachbarriere (das Seminar war komplett auf Englisch) nicht das nötige Know-How mitnehmen konnten um jetzt selbstständig Windturbinen zu bauen. Das finde ich sehr schade, zumal alle sehr fähige Handwerker waren, soweit ich das einschätzen kann. Auch von W. Nyambulapi und J. Kisukuli fiel die Ausbeute wohl eher durchschnittlich aus. W.Nyambulapi war auch schon vorher in der Lage die Windräder zu bauen und konnte vielleicht noch ein paar Anregungen mitnehmen. J. Kisukuli, so denke ich, konnte von der Theorie nicht viel mitnehmen, da es am Englischen fehlt, aber dafür handwerklich einiges ausprobieren und lernen. Zum selbstständigen Bau reicht es aber nicht.

Nach dem Seminar, in der Anfangszeit in Mafinga haben wir versucht uns einzuleben und nicht gleich irgendetwas aus dem Boden zu stampfen. Wir haben an den täglichen Arbeiten in der Werkstatt teilgenommen. Dabei haben wir viel mit Metall gearbeitet und das Schweißen gelernt. In der Anfangszeit haben wir so einige Solartankheater gebaut, die zu Wassererhitzung dienen. Die Arbeiten in der Werkstatt machen mir bis heute riesen Spaß und ich konnte für mich schon viel dabei lernen. Trotzdem steht immer die Frage im Raum, inwieweit man durch sein Mitwirken Arbeitsplätze gefährdet oder wegnimmt. In der Anfangszeit stellte sich diese Frage noch weniger, schließlich waren wir erst mehr Last als Hilfe, doch mehr und mehr arbeiteten wir selbstständig und übernahmen Arbeiten, sodass sich die Frage nach der Richtigkeit immer mehr stellte. Unsere Antwort darauf etwas später.

Dazu aber erstmal die Situation im Erneuerbare Energien (RE) Department: Es sind momentan drei Leute angestellt. Zum einen ist das Willfried Nyambulapi als jahrelanger und erfahrener Techniker und frischgebackener Leiter. Außerdem Erick Lugala, ebenfalls erfahrener Techniker und seit letztem Jahr Lehrer für EE. Und zu guter Letzt Jonathan Kisukuli, der ebenfalls als begabter Techniker für anfallende Arbeiten da ist. Außerdem ist der Rektor Mr. Maseleka als ehemaliger Leiter immer noch in viele Dinge involviert und unterrichtet auch. Alle drei Angestellten haben bereits hier am Department gelernt. Nun ist die Situation so, dass die Beteiligung in der Werkstatt durchaus oft zu wünschen übrig lässt. In der Anfangszeit war es J. Kisukuli, mit dem wir jeden Tag in der Werkstatt waren. Die anderen haben sich nur selten blicken lassen. Da wir aber noch nicht so sehr in den Abläufen waren haben wir uns dabei noch nicht so viel gedacht. Dann als Kisukuli im November in eine lange Auszeit zum Feld bestellen und wie er sagte Kinder erziehen ging, waren wir plötzlich alleine in der Werkstatt und haben Produktionsaufgaben komplett übernommen. Mehr und mehr wurde uns klar, dass wir von dem Geld, dass durch den Verkauf der Produkte reinkam, die Löhne der anderen drei bezahlt würden und wir deren Arbeiten übernehmen.

Die wirklichen Gründe für die bis heute oft schwache Beteiligung in der Werkstatt sind mir immer noch schleierhaft. Es kamen Begründungen, wie dass die Löhne nicht bezahlt werden konnten (Wovon auch?), die organisatorischen Strukturen in der Schule keine richtige Arbeit zuließen u.Ä., die die Motivation stark drückten. Es wurde oftmals also das eigene Feld in der Arbeitszeit bestellt oder anderes gemacht um sein Auskommen zu sichern. Das finde ich ist irgendwo auch zu verstehen, wenn es wirklich mal 1-2 Monate kein Geld von der Schule gibt, trotzdem sollte doch die Motivation sein das Department zu stärken um im Endeffekt die Löhne zahlen zu können, so denke ich zumindest. Manchmal glaube ich aber auch nach Berichten von vorigen Jahrgängen, dass die Bemühungen der letzten Jahre einfach zu oft nicht ausreichend belohnt wurden, sodass man einfach kein Vertrauen mehr hat. Die Begründung, dass der Fleißige oft für die Faulen arbeitet und nachher selber nichts mehr hat kann ich auch verstehen. Wie gesagt, das sind alles Mutmaßungen, die wirklichen Gründe oder Bestätigungen für meine Vermutungen werde ich wohl nicht mehr bekommen.
Es ist aber nun nicht so, dass nur wir arbeiten würden. Erik Lugala z.B. kümmert sich mittlerweile wirklich gut um die praktischen Belange der Schüler und beschäftigt und schult gut und auch Nyambulapi kümmert sich als Leiter um Budgets, Kunden und hat ab und zu mal ein Auge auf die Arbeiten in der Werkstatt.

Nun aber zurück zu der Frage, wie wir uns verhalten wollen. Nehmen wir nun Arbeitsplätze? Vielleicht. Aber deshalb haben wir uns mittlerweile aus der Standardproduktion von Öfen und Solartankheatern komplett zurückgezogen, auch wenn wir dafür gerne eingeplant werden. Wir haben uns in der Werkstatt voll und ganz auf die Windräder spezialisiert und versuchen hier etwas anzutreiben, denn aus Eigeninitiative passiert momentan in die Richtung leider nicht viel. Doch bevor wir uns nur hinsetzen haben wir uns gesagt: Hängen wir uns lieber ein wenig mehr dahinter und versuchen somit die anderen Techniker und Schüler mit ins Boot zu nehmen. Ob der Weg richtig ist wissen wir nicht und werden wir vielleicht in ein paar Jahren sehen, wenn wir wissen was aus den Windrädern geworden ist, ob unsere Arbeit nachhaltig war, denn das sollte das Ziel sein. Eigentlich ist die Zielgabe Eigeninitiative von Tansaniern zu unterstützen, aber wenn keine kommt - abwarten!? Das wäre die Alternative, die teilweise auch schon in der Vergangenheit gefahren wurde. Die Rückmeldung heute geht von Faullenzern bishin zu Streitigkeiten. Diese Aussagen über Vorgänger haben ihnen in ihren Bestrebungen bestimmt nicht geholfen und wir sehen, dass das Warten auf Eigeninitiative bis heute auch noch wenig Früchte getragen hat. Also versuchen wir es auf einem anderen Weg. Ein Experiment. Der Ausgang ist ungewiss. Vielleicht sind die Folgen sogar negativ und führen in größere Nehmerhaltung, vielleicht ist es von uns nur Aktionismus. Aber wir denken uns auch, wenn unsere Arbeit vielleicht schon nicht der Schule hilft, dann doch bitte zumindest bei den Schülern und denjenigen, die in den Dörfern dann von einem Windrad mit Strom versorgt werden, oder generell bei der Verbreitung und Bekanntmachung von erneuerbaren Energien. Wie gesagt die Richtigkeit, wenn es soetwas überhaupt gibt, ist auch für uns fraglich. Für uns ist es aber momentan logisch der beste Weg.

Im Zusammenhang mit den Windrädern steht auch die nicht enden wollende Geschichte der Magneten, um die sich schon die vorigen Jahrgänge vergeblich gekümmert haben und um die wir uns jetzt auch schon seit Beginn kümmern. Wir haben eine Großbestellung in China aufgegeben, die endlich letztes Wochenende in Dar es Salaam angekommen sein soll. Nun muss das Schiff noch entladen und das Paket freigegeben werden, dann können wir es hoffentlich endlich in Empfang nehmen. Wenn es dann noch die richtigen Magneten sind erhoffe ich mir einen neuen Schub für die Windradproduktion, die jetzt dringend auf die Magneten wartet, die schon für Anfang Januar eingeplant waren und zum Generatorenbau notwendig sind.

Außerdem haben wir erreicht, dass wir endlich einen richtigen Windradturm an einem zentralen Ort der Schule bauen. Die Fundamente sind jetzt fertig gegossen. Der Turm soll überwiegend Vorführunszwecken dienen und weniger der Stromerzeugung und darüber hinaus den Schüern zur Übung helfen. Zwischen den Village Presentations soll hier die Vorführturbine laufen.

Ein kleines Windrad zu Vorführungszwecken ist auch bereits im Einsatz und sorgt immer für viel Publikum. Ein zweites zum Verkauf wartet nun auf die Magneten um es fertigzustellen.

Wie ihr seht können wir unsere Arbeit sehr frei einteilen. Wir sind praktisch fast komplett dafür verantwortlich was wir tun. Wenn wir nichts tun würden würde das wahrscheinlich auch gehen. Unsere Stellung an der Schule als Freiwillige ist schon eine ganz besondere. So wird uns nur selten eine Bitte ausgeschlagen. Alle sind sehr Hilfsbereit und auch beim Thema Geld für Materialien kommen wir meistens an unser Ziel, wenn auch oft mit Verzögerung.

Nun sind die Windräder aber nicht unsere einzige Aufgabe. Wir haben es uns auch zum Ziel gesetzt mehr und mehr aus der Werkstatt herauszukommen und so sind wir zum Beispiel angefangen den Schülern in Englisch und Physik zu helfen, weil es dafür momentan keine Lehrer gibt. Dafür gehen mittlerweile pro Woche zwei Vormittage plus Vor- und Nachbereitung drauf. Das Lernen mit den Schülern macht mir viel Spaß und es wird auch immer effektiver, da man sich aneinander gewöhnt. Auch hier besteht die Gefahr, dass ein Problem erstmal herausgeschoben wird, schließlich gibt es auch jetzt noch keine Lehrer für die beiden Fächer und wir decken den Mangel zumindest vorerst. Auf der anderen Seite können wir so den Schülern helfen und darum geht es und momentan vorrangig.



Außerdem ist eine andere große Aufgabe die Präsentation von erneuerbaren Energien und unseren Produkten in abgelegegen Dörfern ohne Strom, die sogenannten Village Presentations (kurz VP). Dafür haben wir am Anfang des Jahres einen Plan aufgestellt mit 10 Präsentationen, der bisher auch soweit erfüllt wurde. Darauf bin ich schon sehr stolz, denn gerade in der Vergangenheit haperte es aus verschiedenen Gründen oft an der Ausführung. Die VPs machen immer viel Spaß, da man vielen interessierten Menschen eine tolle Sache näher bringen kann und in Kontakt kommt. Ich bin davon überzeugt, dass die VPs, auch wenn bisher dabei noch nicht viel verkauft wurde, viele positive Auswirkungen haben. Von Bekanntmachung der Technologien, über Umweltbewusstsein stärken bishin zur Völkerverständigung. Bei der letzten VP haben wir auch endlich einen festen Interessenten für ein Windrad gefunden. Mehr darüber findet ihr in einem anderen Eintrag zu dem Thema.

Soviel nun zum aktuellen Stand. Wir haben uns aber auch noch viel für die Restzeit vorgenommen:

Zum einen wollen wir eine Art Schulprogramm starten und an umliegende Grund- und weiterführende Schulen gehen um von Klimaschutz, Umweltverschmutzung, Umgang mit Müll und erneuerbaren Energien zu reden. Dafür warten wir momentan auf die Antwort der Schulbehörde. Kontakte zu Schulen sind geknüpft.

Weiter planen wir noch einen großen Aktionstag in Mafinga selber um die Schule und unsere Produkte zu promoten und mal richtig an die Öffentlichkeit zu gehen.

Außerdem gibt es einen Showroom, in Mafinga, um den es immer noch einiges hin und her gibt und für den die Zuständigkeiten sehr schlecht geregelt sind. Den zu stärken und der Öffentlichkeit näher zu bringen wäre mit Sicherheit auch ein gutes Ziel, das aber auch schon seit Jahren von Freiwilligen nicht erreicht wurde.

Neu hinzu gekommen ist die Idee ein Seminar für ehemalige RE-Absolventen zu machen. Das Ganze ist jetzt für Juni angesetzt und bedeutet noch eine Menge Arbeit. Eventuell wollen wir das Seminar auch mit einem Kurs für Windräder verbinden.

Eine richtige Windradproduktion anzuregen ist auch weiterhin unser großes Ziel. Dafür hoffen wir dann, dass die Magneten ein Schub geben, denn die mussten bisher oft als Ausrede herhalten.


So jetzt habe ich aber wirklich viel geschrieben und bestimmt noch viel vergessen. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass alles hier meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen sind und auf keinen Fall verallgemeinert werden sollten.

Beim nächsten Teil meiner Trilogie geht es dann weiter mit meinem after-work Leben in Mafinga.

Kommentare:

  1. Hut ab vor deinen Reflexionen!! Aber ich denke, du bist bzw. ihr seid auf dem richtigen Weg. Ich wünsche dir/euch die nötige Hartnäckigkeit und weiterhin einen erlebnisreichen Aufenthalt in Tansania,
    ein Spender der DTP.

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